Eichenhof: Von zwei Pensionszimmern zum prämierten Urlaubserlebnis
Der Eichenhof startete 1971 mit nur zwei Pensionszimmern und ist heute ein preisgekrönter Familienbetrieb. Gastgeberin Susanne Heitmann führt den Betrieb seit über drei Jahrzehnten. Heute bietet der Eichenhof acht Ferienwohnungen, mehrere Zimmer und sogar Schlaf-Fässer.
Mit Spitzennoten beeindruckt der Hellweger Eichenhof auf den bekanntesten Bewertungsportalen. Auch viele Urkunden zeugen von der hohen Qualität. Zu den zahlreichen Auszeichnungen ist jetzt eine weitere hinzugekommen: Beim Award 2025 von bauernhofurlaub.info wurde der Eichenhof als bester Hof in Niedersachsen gekürt, bundesweit ist es der neunte Platz.
Diese Auszeichnungen kommen nicht von ungefähr, denn auf dem Eichenhof wird ganz großen Wert auf die Zufriedenheit der Gäste gelegt.
Dafür verantwortlich ist Susanne Heitmann, Gastgeberin mit Leib und Seele, die vor über drei Jahrzehnten die Leitung des renommierten Familienbetriebes übernahm, den ihre Eltern im Jahr 1971 mit zwei Pensionszimmern begannen.
„Meine Eltern führten noch einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb, als meine Mama durch einen Zeitungsartikel auf die Möglichkeit, Pensionsgäste zu beherbergen, aufmerksam wurde“, erzählt Susanne Heitmann, damals noch im Vorschulalter.
Die idyllische Lage in der Nähe der Wümme und der parkähnlich angelegte Garten mit den großen Eichen boten optimale Voraussetzungen dafür. „Die ersten Pensionsgäste frühstückten noch bei uns im Wohnzimmer“, sagt Heitmann schmunzelnd. Da die Resonanz alle Erwartungen übertraf, folgten 1972 die ersten komplett ausgestatteten Ferienwohnungen.
Schon früh gab es Kontakt zu Elke Boggasch, die 1974 die „Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande“ (heute: Landtouristik Niedersachsen) zum Leben erweckte und zu deren Gründungsmitgliedern die Familie Heitmann gehört.
„Zu der Zeit verbrachten viele Familien drei Wochen am Stück bei uns“, erinnert sich Susanne Heitmann, die noch Kontakte aus der damaligen Zeit aufrecht hält. Aus den Mädchen und Jungen, mit denen sie damals über das großzügige Areal tobte, sind inzwischen oftmals selbst Eltern geworden, die heute mit ihren Kindern auf den Eichenhof zurückkehren.
Kurzurlaube auf dem Land werden immer beliebter
„Im Laufe der Jahre hat sich aber das Buchungsverhalten geändert, denn wir verzeichnen viele Kurzurlaube“, berichtet die Hellwegerin. Auch der Betrieb hat sich vergrößert, denn inzwischen gehören acht Drei- und Vier-Sterne-Ferienwohnungen, zwei Doppelzimmer und drei Einzelzimmer dazu.
Ebenfalls Campingfreunde kommen auf ihre Kosten, denn auf dem Gelände steht ein Platz mit Stromanschluss zur Verfügung. Dafür gibt es einen Sanitärbereich, der auch von den Gästen der Schlaf-Fässer genutzt wird. „Die Schlaf-Fässer, die beheizt sind, sind ein besonderes Urlaubserlebnis.
Auch wer am Anfang etwas skeptisch war, kommt gerne wieder“, freut sich Heitmann. Ebenfalls für Tagungen steht ein Raum zur Verfügung. Gerne nutzen Gäste auch den Eichenhof als Ausgangspunkt für den Nordpfad „Wümmeniederung“, der längste der 24 Nordpfade des Tourow, der nur wenige Schritte entfernt liegt.
Nicht nur das gehobene Niveau wird geschätzt. Besonders Familien freuen sich über die Nähe zu Ponys, Kaninchen, Mini-Schweinen, Ziegen & Co., die auf dem Hof zu Hause sind.
„Mein Sohn Niklas, der mir seit sechs Jahren in allen Dingen zur Seite steht, geht unter anderem mit den Gastkindern die Tiere füttern. Highlight des Tages sind für viele Mädchen und Jungen die Fütterung der Tiere. Außerdem findet regelmäßig Ponyreiten unter Aufsicht statt“, ist die 57-Jährige vom Familienzusammenhalt angetan.
Für den Eichenhof engagieren sich auch Sohn Jannis, der sich nebenberuflich um die Internetpräsenz kümmert, und Susanne Heitmanns Mama Lore, die trotz ihrer 87 Jahre aus dem Betrieb nicht wegzudenken ist.
Vor neun Jahren erfüllte sich Susanne Heitmann mit dem Eichenhof-Café einen Traum. Auch hier steht die Qualität im Vordergrund: „So gut wie alles, was wir im Café servieren, in dem bis zu 50 Personen Platz finden, kommt aus der eigenen Küche“, verspricht Heitmann.
Dazu gehören beim beliebten Frühstücksbuffet, das auch ohne Aufenthalt gebucht werden kann, sogar die selbstgemachte Wurst und das selbstgebackene Brot. Eine Ausnahme gibt es allerdings: „Das Eis, das während der Sommersaison im Angebot ist, beziehen wir vom Café Lindenlaub aus Fischerhude“, sagt Susanne Heitmann.

