Lage auf der Insel „kritisch“
Tote während Sturmflut auf Fehmarn: 33-Jährige von Baum erschlagen
Auf Fehmarn ist im Zuge der Sturmflut eine 33-jährige Frau ums Leben gekommen. Sie wurde in ihrem Auto von einem Baum erschlagen. Der Bürgermeister spricht von einer kritischen Lage auf der Insel.
Fehmarn – Das Schlimmste ist zwar überstanden, doch die Schäden, die die Sturmflut an den Küsten der Ostsee angerichtet hat, ist enorm. Nach dem Ausnahmezustand am Freitag, 20. Oktober, rechnet der Katastrophenschutz mit Hochwasserschäden in dreistelliger Millionenhöhe. Doch nicht nur die Fluten, auch der Sturm selbst richtete enorme Schäden an. Auf Fehmarn ist eine 33-jährige Frau ums Leben gekommen.
33-Jährige von Baum erschlagen: Tote während Sturm auf Fehmarn
Nach Angaben der Polizei, saß die 33-jährige Anwohnerin der Insel in ihrem Auto, als aufgrund der heftigen Windböen ein Baum auf den Wagen fiel. Das Unglück im Kreis Ostholstein habe sich am Freitagnachmittag ereignet. Nach Angaben des NDR ist es auf der auf Kreisstraße zwischen Burg und Puttgarden zu dem Unfall gekommen. Berichte über weitere Tote oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.
Wie Bürgermeister Jörg Weber berichtete, sei für die schwer verletzte Frau jede Hilfe zu spät gekommen. Zudem berichtet Weber von einer äußerst kritischen Lage auf der Insel. Im Osten Fehmarns seien Teile der Küste weggebrochen. Außerdem appellierte er am Freitag an die Bevölkerung, nicht mit dem Auto nach Fehmarn zu fahren. In der Vergangenheit seien immer wieder mal Fahrzeuge auf der Fehmarnsundbrücke vom Wind umgeweht worden.
Urlauber und Hund evakuiert: Sturm überrascht Personen auf Hausbooten
Überrascht von der Stärke des Sturms seien auch Bewohner auf mehreren Hausbooten auf Fehmarn gewesen, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit. Da die Stege zu den Booten bereits überflutet waren, mussten zehn Urlauber und ein Hund am Freitagmorgen evakuiert werden.