Melken und füttern
Landwirte arbeiten in der Corona-Krise an der Versorgung
Deelsen – „Ja unsere Kühe müssen auch in der Coronakrise gefüttert und gemolken werden“, sagt Landwirt Holger Meier aus Deelsen was offensichtlich ist. Er ist deshalb froh, dass an der Milchtankstelle die Nachfrage stimmt.
Eher mehr Menschen suchen seinen Automaten auf und füllen sich frische Rohmilch ab. Ein 24-Stunden-Service, der Leserin Anja Meitza-Behling aus Posthausenein dazu veranlasste, ihn für die „Helden des Alltags“ vorzuschlagen. „Betriebe, wie der von Familie Meier, halten die Versorgung mit frischen Lebensmitteln aufrecht“, schreibt sie. Nach wie vor komme der Milchwagen der Molkerei regelmäßig, um das weiße Gold abzuholen. Selbst dabei haben die Mitarbeiter keinen Kontakt zu den Fahrern, damit alles sicher ist.
„Gerade die Erzeugung von frischen Lebensmitteln macht Milchviehbetriebe zurzeit besonders zu stillen Helden, aber auch die Ackerbauern sorgen jetzt mit der Aussaat dafür, dass dieses Jahr trotz Corona eine Ernte eingefahren werden kann. Bei den bisher in den Medien stattgefundenen Danksagungen, vermisse ich den Dank für unsere Landwirte. Ihr seid nicht nur Lebensmittelerzeuger, sondern auch Pfleger unserer Kulturlandschaft“, so Anja Meitza-Behling aus Posthausen, die eigentlich alle Landwirte für diese Serie vorschlagen wollte.