Stammt „Mucki“ aus der Station Groningen?

Vorsicht gegenüber der Weser-Robbe

Exotischer Bewohner in der Weser. - Foto: Rosebrock
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Exotischer Bewohner in der Weser. - Foto: Rosebrock

Langwedel - Über die recht zutrauliche Robbe „Mucki“ , die seit geraumer Zeit im für die Schifffahrt nicht freigegebenen Abschnitt der Weser bei Hagen-Grinden und Daverden lebt, haben wir wiederholt berichtet.

Auch Videos, die die Achimer Reiner Rosebrock und Sohn Connor von ihrem Boot aus gemacht hatten, wurden online gestellt. Die Videos erfahren im sozialen Netzwerk eine riesige Resonanz.

„Mucki“ verträgt nur rohen Fisch

Reiner Rosebrock wendet sich nun etwas sorgenvoll über unsere Zeitung an die Öffentlichkeit und bittet, „Mucki“ nicht zu füttern, allenfalls mit rohem Fisch, weil die Robbe anderes nicht vertrage. Er appelliert weiter: „Wenn Mucki auf der Sandbank liegt, lasst sie in Ruhe, bleibt bitte 30 Meter von ihm weg und vor allem Hunde fernhalten.“ Auch bei Booten sollte man auf Distanz und abgestellten Motor achten.

Der Achimer Rosebrock über die Robbe: „Wenn sie am Boot ist, bitte aufpassen und die Finger von der Schnauze lassen. Robben sehen über Wasser schlecht und haben sehr scharfe Zähne,. Sie können beißen und auch Staupe übertragen.“

Rosebrock, der in Hagen- Grinden ein Boot in der Weser liegen hat, ist vielleicht auch der Herkunft von „Mucki“ nähergekommen. Weil die Robbe geschwollene Augen, wohl eine jetzt überwundene Augenentzündung, hatte, telefonierte er mit dem Robbenbeauftragten von Helgoland. Auch der hält es für möglich, dass „Mucki aus einer Robbenstation im holländischen Groningen stammt, denn sie trägt an der Hinterflosse eine weiße Marke, die auf die Station hindeutet. Die Nummer der Kennzeichnung konnten aber auch Rosberock und Sohn noch nicht ausmachen.

mb

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