Bassener Dorfmuseum öffnet dank Bildergalerie zumindest digital wieder seine Pforten

Virtueller Nostalgiebummel

Ein Prunkstück im Dorfmuseum ist der alte Bassener Kaufmannsladen. Foto: Barning
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Ein Prunkstück im Dorfmuseum ist der alte Bassener Kaufmannsladen. Foto: Barning

Bassen – Der Internationale Museumstag am 17. Mai musste coronabedingt ohne die Öffnung des Dorfmuseums unter dem Dach von Blocks Huus in Bassen über die Bühne gehen. Allerdings nutzte Christel Barning, einer der Bassener Heimatchronisten, den besonderen Tag, um Interessierten ab sofort wenigstens einen digitalen Museumsbesuch zu ermöglichen: Mit mehr als 110 eingestellten Fotos von den ungezählten Exponaten gewährt Barning einen Einblick in das Innenleben des Dorfmuseums – zu sehen unter www.blockshuus.de auf der Homepage des Dorfgemeinschaftsvereins.

Zumeist am ersten Sonntag eines Monats öffnet das Dorfmuseum seine Pforten für heimatkundlich Interessierte. Nachmittags steht dann die umfangreiche Sammlung zu Leben, Handwerk, Handel und bäuerlichem Alltag aus früheren Zeiten zur Besichtigung offen. Dazu denkt sich das Museumsteam um Ursula Ehlers in der Regel ein besonderes Programm für die Gäste aus – wie anschauliche Vorträge, regionale kulinarische Genüsse oder Basteleien zum Mitmachen. Auch eine Modenschau mit Kleidern, die zu Omas Zeiten der letzte Schrei waren, oder ein Spielefest, bei dem Gummitwist und Reifenrollen eine Renaissance feiern, gehören zum Repertoire der engagierten Ehrenamtlichen.

Im Dachgeschoss vermitteln ein Original-Kaufmannsladen, nostalgische Schulbänke, alte Möbel, Spielzeug, Webstühle, Werkstätteninventar und eine beeindruckende Sammlung alter Haushaltsgegenstände heutigen Generationen eine Vorstellung davon, wie die Großeltern und Urgroßeltern einst in Bassen gelebt und gearbeitet haben. In der Remise auf dem Außengelände von Blocks Huus sind landwirtschaftliche Arbeitsgeräte und Fortbewegungsmittel von anno dazumal ausgestellt.

Die Bilder sind online.

Auch im Juni bleibt das Dorfmuseum wegen der Corona-Krise noch geschlossen – ob das für den 5. Juli geplante und wegen der Früchte-Schlemmerei sehr beliebte Erdbeerfest samt Treckerfahren stattfinden kann, ist noch offen. Als weitere Aktionstermine 2020 sind für den 4. Oktober „Federweißer und Zwiebelkuchen“ in Planung, für den 1.  November die Herstellung von Tees mit Kräutern aus dem eigenen Hochbeet und für den 6. Dezember das gemeinsame Basteln von Weihnachtsgeschenken. Ob die Veranstaltungen tatsächlich möglich sind, hängt von der Entwicklung der Corona-Lage ab – jederzeit möglich ist dank der Bildergalerie von Christel Barning der digitale Museumsbesuch.  pee

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