„Das Vertrauen ist groß“

Trotz Krisensituation: Angehende Gesundheits- und Krankenpfleger der AWK kurz vor Prüfung

Mona Rezaei teilt gerne ihren Optimismus mit anderen Menschen. Foto: AWK
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Mona Rezaei teilt gerne ihren Optimismus mit anderen Menschen.

Landkreis – Von den 29 Auszubildenden der Aller-Weser-Klinik (AWK) bereiten sich sechs gerade auf ihre Abschlussprüfungen vor. Ende Mai ist es soweit. Eine von ihnen ist die angehende Gesundheits- und Krankenpflegerin Mona Rezaei. In einer Pressemitteilung der AWK erzählt sie, welche Pläne sie für die Zukunft hat, was sie an dem Beruf reizt und wie sie mit Schwierigkeiten umgeht.

„Auf Blutabnahme und Wundversorgung war ich anfangs besonders heiß“, sagt Mona Rezaei. Bevor sie die Nadel an einen Patienten ansetzen konnte, übte sie an einer Kollegin. Im dritten Jahr ist das mittlerweile Routine.

Die 25-jährige Auszubildende steht kurz vor dem Abschluss. Ihre Zwischenprüfungen liefen schon gut, daher sieht sie auch den letzten Tests gelassen entgegen. Nach der Ausbildung wird sie von der AWK übernommen und kann auf ihrer Wunschstation bleiben. Auf der interdisziplinären Station 1b, die Patienten der Orthopädie, Urologie und plastischen Chirurgie in Achim versorgt, gefällt es ihr am besten.

Mona Rezaei kümmert sich dort beispielsweise um Patienten, die ein neues Hüftgelenk bekommen – prä- und postoperative Versorgung nennt sich das. „Das Vertrauen hier ist groß“, sagt sie und übernimmt bestimmte Bereiche der Versorgung selbstständig. Zusammen mit einer examinierten Kollegin hat sie auch schon Nachtschichten durchgeführt.

Kolleginnen loben ihre positive und fröhliche Art. „Ich teile gerne meinen Optimismus und meine gute Laune mit anderen Menschen. Ich liebe es, die Patienten in all ihrer Bedürftigkeit zu unterstützen.“

Schon vor der der Ausbildung hat sie sich aushilfsweise mit um eine Wachkomapatientin gekümmert, die zuhause betreut wurde. Sie wusste also, was sie wollte, als sie in der AWK anfing. „Einfühlungsvermögen und Interesse an Menschen ist wichtig. Ebenso wertvoll ist es aber auch, klare Grenzen setzen zu können, wenn es im Alltag schwierig wird.“

Die gebürtige Kielerin, die jetzt in Achim lebt, hat ihre eigene Art gefunden, stressige Situationen zu verarbeiten. Sie achtet sehr darauf, fit und gesund zu bleiben. Gesunde Ernährung und mehrmals in der Woche Sport sind ihr wichtig. Sie springt Trampolin in einem Verein, fährt Inline-Skates, geht joggen und bouldern – eine Art Klettern.

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