Wohnungen an der Cluventalstraße
Startschuss für Neubau in Verden: Bezahlbarer Wohnraum für Singles und Paare
Verden – Es ist eine Punktlandung: Der erste Spatenstich auf dem Neubaugelände an der Ecke Südstraße/Cluventalstraße ist erfolgt. Bereits im vergangenen September, vor dem Abriss des in die Jahre gekommenen Altbaus, peilte das ausführende Bauunternehmen diesen Termin im Februar an. „Nun kann der Bau der Wohnungen für Singles, Paare und Senioren starten“, so Olaf Heitkamp, Geschäftsführer der Kreisbau, bei einem Pressetermin vor Ort.
Gemeinsam mit Bürgermeister Lutz Brockmann, Landrat Peter Bohlmann, Johannis Krahl und Cord Oelkers vom gleichnamigen Bauunternehmen, sowie dem Architekten Gregor Dreischhoff läutete er den Start der Arbeiten ein und ließ die erste Erde fliegen.
„Insgesamt wird der Neubau Platz für 27 Wohnungen bieten, 18 davon Ein-Zimmer- und neun Zwei-Zimmer-Wohnungen“, schildert Heitkamp weiter. Denn an genau solchen mangele es in der Stadt Verden derzeit noch. „Die Kreisbau hat 1 400 Wohnungen in ihrem Besitz, belegt mit über 500 Singlehaushalten. Aber wir haben keine Ein-Zimmer-Wohnung“, konkretisiert Heitkamp.
Peter Bohlmann betont, wie wichtig es ist, die Bevölkerung mit genügend Wohnraum zu versorgen. „Allerdings geht es dabei nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität. Konkret brauchen wir bezahlbaren, zentral gelegenen Wohnraum für die Leute, denen eine ganze Wohnung mit vielen Zimmern einfach zu groß ist.“ Genau diese Kriterien erfülle der Neubau an der Cluventalstraße. „Ob zum Dom, zur Aller, zum Bahnhof oder in die Innenstadt, alles ist innerhalb weniger Minuten zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen“, so Lutz Brockmann zur Lage.
Neben den Wohnungen werde außerdem eine eigene Tiefgarage mit acht Stellplätzen unter dem Komplex entstehen. Darüber hinaus sei Platz für 30 überdachte Fahrradabstellplätze vorgesehen. „In diese Richtung geht ja auch der Trend, weg vom Individualverkehr wo jeder ein Auto hat“, schildert der Bürgermeister.
Nachfragen, ab wann man denn einziehen könne und wo man Interesse an einer der neuen Wohnungen bekunden darf, gebe es bereits zahlreiche. „Aber soweit sind wir noch nicht“, so Heitkamp. Erstmal müsse abgewartet werden, wie gut die Bauarbeiten vorangehen und ob einzelne, noch bevorstehende Fristen eingehalten werden können. „Jetzt hoffen wir auf einen zügigen Baufortschritt und dass unschöne Überraschungen ausbleiben“, so Heitkamp abschließend.

