Eine Frage – sechs Antworten

„Ich stelle mich zur Landtagswahl, weil...“

Niedersächsischer Landtag
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Der Landtag in Hannover wird neu gewählt.

Landkreis Verden  - Die sechs Landtagskandidaten des Wahlkreises 61 Verden im direkten Vergleich: Das soll die Serie zur Wahl bieten. Zweimal in der Woche haben die Kandidaten von SPD, CDU, Grünen, FDP, Die Linke und AfD Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Gedanken zu einem aktuellen Thema zu äußern, das ihnen die Redaktion vorgibt. Zum Auftakt heißt es: „Ich stelle mich zur Landtagswahl. weil...“

Dörte Liebetruth (SPD)

„...ich etwas bewegen und unsere Demokratie wieder stärken will! Gemeinsam mit den Menschen, die hier im Landkreis Verden leben, mit

Dörte Liebetruth (SPD)

den Betrieben und Organisationen möchte ich unsere Region weiter voranbringen. Mir geht es um ein weltoffenes und soziales Niedersachsen – jetzt erst recht!

Mit meinem roten Rucksack habe ich bei uns vor Ort in den vergangenen Jahren gute Ideen und Anregungen für den Landtag sammeln dürfen. Nun möchte ich im Landtag mit anpacken, damit sie auch umgesetzt werden. Anliegen wie die Abschaffung der Kindergartengebühren, die kostenfreie Schülerbeförderung auch in der Oberstufe, den Vollschutz vor Bahnlärm beim Schienenausbau und die Ablehnung der Erdgasförderung in Wasserschutzgebieten konnte ich im SPD-Regierungsprogramm verankern – da will ich dranbleiben.“

Adrian Mohr (CDU)

...ich mit meiner Landtags-Erfahrung Begonnenes fortsetzen und Neues

Adrian Mohr (CDU)

anpacken möchte. Niedersachsen ist stark, wird aber unter Wert regiert. Die Entwicklung des ländlichen Raums wird vom Land mehr behindert als gefördert. In Sachen Breitbandausbau und Infrastruktur dürfen wir nicht den Anschluss verlieren. Auch in der Schulpolitik läuft vieles schlecht, vor allem bei der Unterrichtsversorgung. Da wird Zukunft verspielt!

In unruhigen Zeiten stehe ich für Verlässlichkeit. Seit über 20 Jahren engagiere ich mich vor Ort. Seit 2013 vertrete ich diesen Kreis im Landtag, wo ich bereit für neue Aufgaben bin. Zudem kann ich mich auch deshalb wieder zur Wahl stellen, weil mich die Basis der CDU mit 98 Prozent Zustimmung nominiert hat. Das ist Ehre, Verpflichtung und Ansporn zugleich.“

Doris Gerken (Die Grünen)

„...weil ich unsere Region mit einer grünen Stimme in

Doris Gerken (Die Grünen)

Hannover vertreten möchte. Ich nehme die Sorgen der Menschen ernst: Sorgen um sauberes Trinkwasser, Sorgen um gute Luft und um gesunde Lebensmittel.
...weil ich die zukunftsweisende rot-grüne Politik in Niedersachsenfortsetzen möchte.

...weil ich meine Erfahrungen als Kommunalpolitikerin, als alleinerziehende Mutter, als Kulturveranstalterin, als Mitarbeiterin des kommunalen Jobcenters in die Arbeit des Landtages einbringen kann.

...weil ich Verantwortung für eine gerechte, demokratische, ökologische Zukunft übernehme.“

Corinna Rosander (FDP)

„...es Zeit ist für den Wechsel. Niedersachsen verdient eine

Corinna Rosander (FDP)

Landesregierung, die die Zukunftsthemen anpackt und nicht um sich selbst kreist. Es kommt auf die Inhalte an, und hier haben wir Liberale Antworten auf die drängenden Fragen der Bürgerinnen und Bürger und Handlungskonzepte. Investitionen in die Zukunft sind überfällig und bedeuten, dass wir uns konsequent vom Totsparen in Bildung, Polizei und Justiz verabschieden müssen. Sicherheit braucht nicht mehr Gesetze, sondern Investitionen in die Menschen, die sie bewahren und durchsetzen. Auch die Digitalisierung ist eine Chance, wenn wir sie gezielt angehen. Gerade in unserem Flächenbundesland bedeutet sie Entbürokratisierung durch Onlinebehördengänge, mehr und hochwertigere Arbeitsplätze in der Fläche und ist eine notwendige Investition in die Zukunft.“

Rainer Andrzejewski (Die Linke)

„…ich junge, engagierte Menschen in den politischen Gremien vermisse und ich mir meine politische Arbeit im Kreis(-tag) auch gut auf Landesebene vorstellen kann.

Seit meinem Eintritt in Die Linke mit 16 Jahren nutze ich jede

Rainer Andrzejewski (Die Linke)

Gelegenheit zum politischen Austausch in meinem jeweiligen Umfeld. Dazu gehören langjähriges ehrenamtliches Engagement als Jugendgruppenleiter von Klassenfahren und Seminaren oder die Arbeit als Handwerker im ökologischen Baubetrieb Biber.

All diese Erfahrungen und Gespräche spielen eine wichtige Rolle bei der Formulierung meiner politischen Ziele. Zu den Kernthemen, die mir am Herzen liegen, zählen unter anderem – das längst überholte Schulsystem, – eine Mindestsicherung von 1050 Euro ohne Sanktionen, auch im Alter, – eine Drogen- und Pharmapolitik für die Menschen anstatt für Konzerne.“

Sebastian Dahlweg (AfD)

„...ich merke, dass die Politik auch bei uns in Niedersachsen viele

Sebastian Dahlweg (AfD)

Probleme nicht richtig anpackt. Die Sicherheitsbehörden stehen vor neuen Herausforderungen, wie die Terrorismusbekämpfung. Dazu wird dringend zusätzliches Personal benötigt. Die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen ist auf dem schlechtesten Stand seit Jahren. Erst zum Schuljahresbeginn mussten Gymnasiallehrer an Grundschulen abgeordnet werden, um Engpässe zu kompensieren. Es müssen ausreichend Kita-Plätze geschaffen werden.

Die Folgen der Unterversorgung sind auch bei uns im Landkreis zu spüren. Auch das Problem mit dem Fracking, wovon wir hier im Landkreis betroffen sind, muss endlich angegangen werden. Die etablierten Parteien hatten Zeit genug, zu reagieren. Es ist Zeit für eine Veränderung!“

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