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Drohender Deichbruch im Landkreis Verden: Großeinsatz in der Nacht
Die Hochwasserlage im Landkreis Verden bleibt angespannt. Bei einer Kontrolle wurden gleich fünf Lecks in einem Deich entdeckt.
Klein Hutbergen – Eine alarmierende Situation: In der Nacht zu Donnerstag, 28. Dezember, werden in einem Deich in Klein Hutbergen im Landkreis Verden gleich fünf Lecks in einem Deich entdeckt. Die Ortschaft wird von dem Hochwasser in die Mangel genommen – sie befindet sich zwischen der Weser und der Aller. Ein Großeinsatz der Feuerwehr folgt.
Hochwasser führt fast zu Deichbruch: 200 Feuerwehrleute im Einsatz
Nach Angaben von Nord-West-Media TV und einem Reporter vor Ort drang durch die Lecks Wasser ein. Es drohte eine Durchnässung und das Wegspülen des Deichmaterials, was schnell zu einem Deichbruch hätte führen können. Wie Dennis Köhler, Pressesprecher Feuerwehr Verden erklärt, hätten Anwohner am späten Abend am Deich ungewöhnliche Wasseraustritte an einem Graben am Deich gemeldet. Nach einer Kontrolle sei klar gewesen, dass das Wasser durch den Deich sickert.
Hochwasser in Norddeutschland – Die Bilder der extremen Wetterlage
200 Feuerwehrleute seien mobilisiert worden, unterstützt von Fachleuten des Technischen Hilfswerks. Sie verteilen sich in der Nacht auf die fünf Einsatzorte und schichten Hunderte von Sandsäcken auf, um die durchsickernden Stellen abzudichten.
Derzeit könne nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Schwachstellen entlang des Deiches identifiziert werden, heißt es weiter. Die Situation bleibe weiter angespannt.
Hochwasser an der Wümme: Feuerwehr in Verden im Dauereinsatz
Die Feuerwehrleute im Landkreis Verden befinden sich derzeit im Dauereinsatz. Zwar sei der Pegel der Wümme am Mittwoch etwas gesunken, erklärte Ottersbergs Ortsbrandmeister Markus Witkowski, trotzdem würden die Einsatzkräfte gegen das Hochwasser und das steigende Grundwasser anpumpen müssen. Auch Abwasser drücke mancherorts in die Keller von Anwohnern.