Regelungen werden meist eingehalten
Verstärkte Polizei-Präsenz deckt kleinere Verstöße auf
Landkreis – Auch an diesem Wochenende war die Polizei in den Landkreisen Verden und Osterholz wieder präsent und hat überprüft, ob die Menschen das Kontaktverbot und den gebotenen Mindestabstand einhalten. Immer wieder haben die Ordnungshüter aber Hinweise auf Verstöße von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern erreicht.
Insgesamt allerdings fällt die Bilanz positiv aus. „Der weit überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger hält sich an die bestehenden Regelungen und die Polizistinnen sowie Polizisten treffen bei ihren Kontrollen auf viel Verständnis“, stellt Polizeisprecherin Sarah Humbach fest.
In Einzelfällen seien dennoch Verstöße festgestellt worden. Beispielsweise hielten sich am Freitag mehrere Personen beim Angeln nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern. In verschiedenen Bereichen der Landkreise Osterholz und Verden, den Zuständigkeitsbereich der Inspektion trafen die Beamten in der Öffentlichkeit kleinere Gruppen von mehr als zwei Personen an, die nicht alle einem Hausstand angehörten.
Darüber hinaus trafen die Ordnungshüter beispielsweise Personen auf dem Waldspielplatz in Dörverden und auf einem Spielplatz in Buschhausen an. In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin, dass Spielplätze oder auch Sportanlagen während der Coronavirus-Kontaktsperre geschlossen sind und die Erziehungsberechtigten ihren Kindern dieses Verbot erklären sollten.
Die Beamten intervenierten bei diesen Verstößen, indem sie auch schon mal Platzverweise aussprachen oder Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiteten.
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Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz können ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro nach sich ziehen, warnt Humbach.
Trotz eines regen Publikumsverkehrs, den die Öffnung der Bau- und Gartenmärkte am Samstag wurden anzogen, registrierte die Polizei dort keine Verstöße. Die Geschäfte hatten verschiedene wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen, damit die Abstandsregelungen eingehalten werden. Aber noch geöffnete Autowaschanlagen mussten die Beamten schließen.