Teilnahme bis Pfingsten

Diakoninnen rufen zu Bilderaktion auf: Was wirklich wichtig ist in diesen Tagen

Noch sind die Bilderrahmen leer. Aber Reinhild Lüder-Scholvin (l.) und Claudia Clasen hoffen auf viele Beträge zum Füllen der Rahmen. Sie können in den Postkasten am Sichtschutz vor dem Büro der Diakoninnen geworfen oder per Post geschickt werden. Hauptsache, es kommt ein Original an. Foto: Preuß
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Noch sind die Bilderrahmen leer. Aber Reinhild Lüder-Scholvin (l.) und Claudia Clasen hoffen auf viele Beträge zum Füllen der Rahmen. Sie können in den Postkasten am Sichtschutz vor dem Büro der Diakoninnen geworfen oder per Post geschickt werden. Hauptsache, es kommt ein Original an.

Verden – „Bestandspflege“, nennt Diakonin Claudia Clasen, was sie und ihre Kollegin Reinhild Lüder-Scholvin derzeit an Kontakten haben. Sie beschränken sich aktuell auf E-Mails oder Whatsapp-Nachrichten zu den jungen Ehrenamtlichen, den Teamern.

Um auch den Kinder und Jugendlichen, die sich sonst unter dem Dach der Evangelischen Jugend zusammenfinden, zu signalisieren: „Wir sind noch da!“, haben sich die beiden Diakoninnen eine besondere Aktion ausgedacht, an der sich übrigens alle, egal welchen Alters, beteiligen können.

„Was ist mir in diesen Tagen besonders wichtig?“, formuliert Reinhild Lüder-Scholvin die Fragen, auf die sie und Claudia Clasen sich viele Antworten in Form von gestalteten Karten erhoffen.

Diese dürfen nicht größer sein als Din A 5, sonst gibt es keine Grenzen. Ob Collagen, gemalte Bilder, schön gestaltete Zitate oder Bibelverse: Was immer jemand mit einem der Oberbegriffe Freiheit, Solidarität, Vertrauen oder Hoffnung assoziiert, darf hier Eingang finden.

Was fertig ist, kann in den Postkasten am Sichtschutz vor dem Büro der Diakoninnen im Souterrain des Stadtkirchenzentrums eingeworfen oder per Post geschickt werden. Die Adresse der Evangelischen Jugend lautet Hinter der Mauer 32 in 27283 Verden. Das Versenden per E-Mail oder Ähnlichem ist nicht möglich, weil es den beiden Frauen darauf an kommt, die Originalbilder zu erhalten. Einsendeschluss ist der Pfingstsonntag.

Wichtig ist auch, dass die Teilnehmer ihre Kontaktdaten – Name, Adresse und Alter – angeben. Denn Claudia Clasen und Reinhild Lüder-Scholvin möchten alle, die sich mit einem selbst gestalteten Bild beteiligen, nach der Pandemie einladen. Die Werke sollen gerahmt und ausgestellt werden. Vielleicht entsteht aus einigen von ihnen ein Kalender fürs kommende Jahr. Oder aber sie finden für Grußkarten Verwendung. „Wir haben viele Ideen“, sagt Claudia Clasen, „aber wir müssen erst mal gucken, was zurückkommt“.

Welche Mengen das immer sein mögen, sie sollen auch an diese Zeiten von Corona erinnern. Und eben an das, was in diesen Tagen besonders wichtig ist. 

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