Sturm-Talent bleibt Werder erhalten
Neuer Vertrag: Die Zukunft gehört Sargent
Bremen - Die Werder-Welt wartet auf Entscheidungen. Bei Maximilian Eggestein. Bei seinem Bruder Johannes. Bei Kapitän Max Kruse. Und auch bei Claudio Pizarro. Doch in keiner dieser Personalien hat Sportchef Frank Baumann bislang eine Vertragsverlängerung erreichen können. Bei Josh Sargent schon!
Am späten Dienstagnachmittag vermeldete der SV Werder, dass der gerade 19 Jahre alt gewordene Stürmer aus den USA seinen Vertrag langfristig an der Weser verlängert hat. Zwar gaben die Bremer keine exakte Laufzeit aus, es ist aber davon auszugehen, dass Sargent nun bis Sommer 2023 gebunden ist. Sein ursprünglicher Kontrakt lief bis 2021.
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If you're sticking around, you may as well learn some German 😉@joshsargent #werder pic.twitter.com/eFnNxneB6W
— SV Werder Bremen EN (@werderbremen_en) 26. Februar 2019
Dass Josh Sargent einen Zuschlag bekommen hat, drückt die weiter gestiegene Wertschätzung und das Vertrauen, das Sportchef Baumann und Trainer Florian Kohfeldt in den Shootingstar haben, aus. Werder hätte nicht verlängern müssen, Werder konnte aber – sicherlich inklusive einer Gehaltsanpassung für einen Spieler, der sich in Windeseile vom Talent zum Bundesliga-Akteur gemausert hat. „Wir sind mit der Entwicklung von Josh sehr zufrieden. Ihm gehört die Zukunft bei Werder. Daher freuen wir uns, dass wir seinen Weg auch in den kommenden Jahren begleiten werden“, erklärt Baumann in einer Mitteilung des Vereins.
Was die Zukunft bringen kann, haben die vergangenen Wochen in der Bundesliga gezeigt. Vor der Winterpause gelangen Sargent in seinen ersten drei Bundesliga-Einsätzen gleich zwei Tore, am vergangenen Freitag stand er beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart zudem das erste Mal in der Bundesliga-Startelf. Dass er dabei nicht überzeugte, ist nicht so entscheidend, meinte Coach Kohfeldt.
Josh Sargent: Seine Karriere in Bildern




Sargent fühlt sich geehrt und „wie zu Hause“
Die Perspektive ist allemal rosig. „Wer Josh in der Kabine, im Training oder auch am Spieltag erlebt, der erkennt nicht nur einen sehr talentierten jungen Spieler, sondern auch jemanden, der genau beobachtet und lernen will. Ich bin mir sicher, dass Josh ein sehr wichtiger Bestandteil des Kaders werden kann“, wird Kohfeldt bei „werder.de“ zitiert.
Und Sargent? Für den jungen US-Nationalspieler ist das neue Arbeitspapier ein weiterer Ritterschlag. Vor etwa 14 Monaten kam er als unbeschriebenes Blatt nach Bremen, erst seit dem Sommer ist er auch für Werder in der Bundesliga spielberechtigt. Seither kommt er dort auf neun Einsätze. Für das Regionalliga-Team hatte er zuvor in zwölf Einsätzen sieben Tore erzielt. Dass er weiter auf Werder setzt, ist bei dieser Entwicklung nur logisch. Sargent: „Ich fühle mich sehr geehrt. Ich habe mich bei Werder und in Bremen vom ersten Tag an wie zu Hause gefühlt und freue mich sehr auf die kommenden Jahre.“
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