Bei Werder aussortiert
Keine Einigung mit Metz: Sane-Wechsel geplatzt
Bremen - Der Transfer schien bereits in trockenen Tüchern: Lamine Sane (30), bei Werder aus disziplinarischen Gründen suspendiert, hatte beim französischen Club FC Metz schon den Medizincheck bestanden, die Zeichen standen auf Abschied.
Doch am Dienstag platzte der Wechsel des Verteidigers. „Man konnte sich mit Metz finanziell nicht einigen“, erklärte Werder-Sportchef Frank Baumann: „Der Transfer hat sich zerschlagen.“
Sane war schon in Frankreich
Sane war in der vergangenen Woche an zwei Tagen unentschuldigt dem Training ferngeblieben, woraufhin Werder ihn aussortiert hat. Am trainingsfreien Montag hat der Senegalese seinen Spind im Weserstadion geräumt und sich dann auf den Weg nach Frankreich gemacht.
Sane droht die Tribüne
Und nun? „Wenn Sane zurückkommt, wird er definitiv kein Bestandteil des Bundesligakaders mehr sein“, sagte Baumann, stellte aber auch klar: „Wir werden ihn nicht verschenken. Warum sollten wir einen Spieler, der in den letzten zwölf Jahren in verschiedenen europäischen Ligen Stammspieler war, ohne Not verschenken, nur weil er zweimal nicht zum Training gekommen ist. Er hat einen Vertrag bis Sommer, der sich bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen verlängert. Die wird er aber nicht erreichen.“ Heißt: Werder wird Sane wohl auf die Tribüne verbannen.
Sanes Werdegang




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Unterdessen wurde bekannt, dass bei den Stadion-Security von Werder Bremen und dem SC Paderborn zwei Sicherheitskräfte mit Kontakten zu gewaltbereiten Islamisten gearbeitet haben sollen.