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Update, 8. April, 6:24 Uhr: Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ein „totaler und vollständiger Sieg“ für Washington. „100 Prozent, daran besteht kein Zweifel“ sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur AFP. Teheran hatte sich im Gegenzug für die Feuerpause bereiterklärt, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg
Auf die Frage, was mit dem angereicherten Uran Teherans geschehen werde, antwortete Trump: „Darum wird sich bestens gekümmert, sonst hätte ich der Vereinbarung nicht zugestimmt.“ Ein 10-Punkte-Vorschlag aus Teheran sieht nach Angaben iranischer Staatsmedien vor, dass die USA dem Iran die Anreicherung von Uran erlauben. Der Westen wirft dem Iran seit Jahren vor, an einer Atombombe zu arbeiten.
Update, 8. April, 5:40 Uhr: Die zwischen Washington und Teheran vereinbarte zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg gilt nach Angaben der israelischen Regierung nicht für den Libanon. Israel unterstütze zwar die Feuerpause im Iran, diese umfasse jedoch „nicht den Libanon“, erklärte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Mittwoch. Zuvor hatte der Vermittler Pakistan erklärt, die Feuerpause gelte für den gesamten Nahen Osten einschließlich des Libanon.
Update, 8. April, 4:58 Uhr: US-Präsident Trump hat im Iran-Krieg eine abrupte Kehrtwende vollzogen – nachdem er zuvor mit der drastischen Warnung für Aufsehen gesorgt hatte, „eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben“.
Die israelische Regierung hat der zweiwöchigen Feuerpause mit dem Iran nach Angaben aus Washington ebenfalls zugestimmt. Ein Vertreter des Weißen Hauses bestätigte dies gegenüber der Nachrichtenagentur AFP unter Bedingung der Anonymität. Die israelische Regierung reagierte zunächst nicht auf die Einigung auf eine Feuerpause.
Trump verkündete gestern Abend (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social eine „beidseitige Waffenruhe“. Der Iran erklärte sich im Gegenzug bereit, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen.
Iran-News: Trump will Angriffe auf den Iran für zwei Wochen aussetzen
Update Mittwoch, 0:45 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben bereit, zwei Wochen lang auf Bombardierungen und Angriffe auf den Iran zu verzichten, wenn dieser die wichtige Straße von Hormus öffnet. Dabei werde es sich um eine beidseitige Waffenruhe handeln, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.
Update, 22:20 Uhr: Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif hat Trump gebeten, die Frist gegenüber dem Iran um vierzehn Tage auszuweiten – und appellierte gleichzeitig an den Iran, die Straße von Hormus für einen entsprechenden Zeitraum freizugeben. „Pakistan bittet die iranischen Brüder aufrichtig, die Straße von Hormus für einen entsprechenden Zeitraum von zwei Wochen als Geste des guten Willens zu öffnen“, so Sharif.
Er forderte in einer Erklärung auf der Kurznachrichtenplattform X darüber hinaus alle Kriegsparteien auf, „überall für zwei Wochen einen Waffenstillstand zu beobachten, um der Diplomatie zu ermöglichen, eine abschließende Beendigung des Krieges im Interesse von langfristigem Frieden und Stabilität in der Region zu erreichen.“ Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt bestätigte laut Axios, dass Pakistans Angebot dem Präsidenten vorliege. Dieser werde in Kürze darauf reagieren.
Update, 21:31 Uhr: Der Iran-Krieg erschüttert weiter die gesamte Golfregion. Sowohl aus Bahrain als auch aus Katar wurden iranische Raketenangriffe gemeldet. Das Mullah-Regime reagierte währenddessen auf die Drohungen Donald Trumps. Ein Vertreter des iranischen Militärs sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Tasnim, man halte mehrere „Überraschungen“ für die USA und Israel bereit, sollten sich die Angriffe fortsetzen.
Update, 20:15 Uhr: Erneuter Raketenangriff aus dem Iran auf Israel – das israelische Militär bestätigte den Abschuss einer weiteren Raketenwelle in Richtung israelischen Territoriums. Die Abwehrsysteme seien aktiviert worden, um die Bedrohung abzufangen, hieß es in einer Erklärung.
Update, 18:11 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat im Iran-Krieg ein Ultimatum gesetzt und massive Luftangriffe für 20:00 Uhr Ortszeit angekündigt, sollte Teheran bis dahin keine konkreten Verhandlungsschritte einleiten. In einem Telefoninterview mit dem Sender Fox News bekräftigte Trump seine Drohung unmissverständlich. Moderator Bret Baier zitierte den Präsidenten mit den Worten: „8 p.m. is happening.“
Baier ergänzte, Trump habe angekündigt, es werde „einen Angriff geben, wie sie ihn noch nicht gesehen haben“ – sofern keine greifbaren Fortschritte in den Verhandlungen erzielt würden. Gleichzeitig scheiterte bei einer Abstimmung im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Straße von Hormus am Veto Chinas und Russlands.
Lage im Iran-Krieg spitzt sich zu
Update, 17:33 Uhr: Die Lage im Iran-Krieg spitzt sich dramatisch zu: Teheran hat die Gespräche mit Washington beendet, wie die New York Times und das Wall Street Journal berichten. Trump hatte dem Iran eine Frist bis 2 Uhr deutscher Zeit gesetzt und mit dem „Untergang einer ganzen Zivilisation“ gedroht. Parallel dazu griffen die USA die Ölinsel Charg erneut an, meldet die Nachrichtenagentur AP.
Verbündete, Feinde und Alternativen zum Mullah-Regime im Iran
Update, 17:25 Uhr: Im UN-Sicherheitsrat steht mitten im Iran-Krieg eine Schlüsselabstimmung bevor: Bahrain hat eine Resolution zur Sicherheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus eingebracht. Der Text wurde in den vergangenen zwei Wochen gleich sechsmal überarbeitet, nachdem Russland, China und Frankreich mit einem Veto gedroht hatten .Das Papier fordert Staaten auf, Handels- und Frachtschiffe durch die strategische Meerenge zu begleiten und Blockadeversuche abzuwehren. Die Abstimmung soll noch im Laufe des Tages stattfinden.
Update, 16:25 Uhr: Die Opferzahlen im Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran steigen weiter an. Das gilt auch für den Libanon. Mindestens 1.530 Todesopfer und fast 4.812 Verletzte hat das libanesische Gesundheitsministerium seit Anfang März infolge israelischer Angriffe gezählt. Unabhängig prüfen lassen sich diese Angaben nicht. Israels Armee hat bislang keine Angaben zu den Opferzahlen infolge der Angriffe auf Stellungen der Terrormiliz Hisbollah im libanesischen Grenzgebiet gemacht.
Update, 15:06 Uhr: Vor dem Hintergrund der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat Irans Botschafter in Kuwait die Golfstaaten zu verstärkten diplomatischen Anstrengungen aufgerufen, um eine „Tragödie“ zu verhindern. „Wir hoffen, dass die Länder in der Region alle ihre diplomatischen und politischen Möglichkeiten nutzen werden, um zu verhindern, dass solch eine Tragödie die Region befällt“, erklärte Mohammed Tutunidschi gegenüber der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Der iranische Botschafter in Pakistan, das als Vermittler zwischen Teheran und Washington fungiert, deutete unterdessen an, die Friedensbemühungen befänden sich in einer kritischen Phase.
Update, 14:27 Uhr: Auf seiner Plattform Truth Social hat US-Präsident Donald Trump erneut drastische Worte in Richtung Teheran gerichtet. Trump schrieb: „Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen, um nie wieder zurückzukehren. Ich möchte nicht, dass das geschieht, aber es wird wahrscheinlich so kommen. Doch nun, da wir einen vollständigen und totalen Regimewechsel haben, bei dem andere, klügere und weniger radikalisierte Köpfe die Oberhand gewinnen, kann vielleicht etwas revolutionär Wunderbares geschehen – WER WEISS DAS SCHON? Wir werden es heute Nacht erfahren, in einem der wichtigsten Momente in der langen und komplexen Geschichte der Welt. 47 Jahre Erpressung, Korruption und Tod werden endlich ein Ende finden. Gott segne das großartige Volk des Iran!“
Iran-News aktuell: Landesweite Luftangriffe auf Verkehrsinfrastruktur
Update, 13:48 Uhr: Iranische Behörden und Medien haben landesweite Luftangriffe auf die Verkehrsinfrastruktur des Landes gemeldet. Neben einer Eisenbahnbrücke wurden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna auch mehrere Autobahnen angegriffen. In der Provinz Ost-Aserbaidschan musste eine Autobahn nach Einschlägen gesperrt werden; das regionale Krisenmanagement rief die Bevölkerung dazu auf, unnötige Reisen vorerst zu vermeiden. Die Zeitung Etemad berichtete zudem von einem Angriff auf eine Autobahnbrücke zwischen der Millionenstadt Tabris und der Provinzhauptstadt Sandschan.
Update, 13:17 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben mit Angriffen über die Golfregion hinaus gedroht. In einer Erklärung kündigten sie an, die Zurückhaltung aufzugeben, sollten die USA rote Linien überschreiten. Sie drohten, die US-amerikanische sowie partnerschaftliche Infrastruktur in der Region anzugreifen.
Laut Reuters warnte die Revolutionsgarde zudem, dass die Öl- und Erdgasversorgung aus der Region über Jahre hinweg unterbrochen werden könnte. Hintergrund ist ein Ultimatum von US-Präsident Donald Trump, der der Führung in Teheran bis Mittwoch (8. April, 2.00 Uhr unserer Zeit) Zeit gegeben hat, die Straße von Hormus freizugeben – andernfalls drohte er mit der Zerstörung von Brücken und Kraftwerken.
Iran-News: Neue Schüsse auf strategisch wichtiger Ölinsel Charg
Update, 12:24 Uhr: Der Iran hat neue Explosionen auf der Insel Charg gemeldet. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtete, die Insel werde angegriffen. Dort hatte das US-Militär bereits Mitte März Luftangriffe ausgeführt. Details zu den möglichen Zielen waren zunächst nicht bekannt.
Im Persischen Golf südlich des iranischen Festlands liegen mehrere Inseln von strategischer Bedeutung für die Führung in Teheran. Sie spielen auch wirtschaftlich eine wichtige Rolle. Die iranische Insel Charg etwa ist das wichtigste Exportterminal für iranisches Erdöl im Persischen Golf. Ein großer Teil der Ölproduktion wird von dort verschifft. Im Iran-Irak-Krieg (1980–1988) war Charg wegen seiner strategischen Bedeutung wiederholt Ziel von Angriffen.
Schüsse vor Israel-Konsulat in Istanbul
Update, 12:07 Uhr: Zwei Angreifer sind bei Schüssen vor dem israelischen Konsulat in Istanbul getötet worden. Zwei Polizisten wurden dabei verletzt, berichtet die dpa. Einsatzkräfte reagierten im Istanbuler Stadtteil Levent auf den Angriff auf das Konsulatsgebäude. CNN Türk meldete unter Berufung auf die Behörden, dass ein dritter Angreifer verletzt überlebt habe. Bilder zeigten ein größeres Aufgebot an Sicherheitskräften vor Ort. Die Hintergründe der Attacke waren zunächst offen.
Iran-Krieg trifft Weltwirtschaft: Energiekrise schlimmer als alle Ölschocks zusammen
Update, 11:25 Uhr: Im Iran-Krieg hat die Blockade der Straße von Hormus eine Energiekrise entfacht, die nach Angaben von IEA-Direktor Fatih Birol gravierender sei als die Ölschocks von 1973, 1979 und 2002 zusammengenommen.
Gegenüber der französischen Zeitung Le Figaro erklärte Birol: „Die Welt hat noch nie eine Unterbrechung der Energieversorgung dieses Ausmaßes erlebt.“ Während Industrienationen wie Japan, Australien und europäische Staaten die Folgen spürten, seien Entwicklungsländer am schwersten betroffen. Laut Reuters hätten sich die IEA-Mitglieder bereits im Vormonat auf eine teilweise Freigabe ihrer strategischen Reserven geeinigt; die Umsetzung sei im Gange.
Iran-News: Synagoge in Teheran bei US-israelischen Angriffen „komplett zerstört“
Update, 10:07 Uhr: In Teheran ist iranischen Staatsmedien zufolge eine Synagoge bei US-israelischen Angriffen „komplett zerstört“ worden. Dies berichteten die Zeitung Schargh und die Nachrichtenagentur Mehr heute. Bei der Synagoge habe es sich um „einen der wichtigsten Versammlungsorte“ für die Juden der Region gehandelt, schrieb Schargh weiter.
Iran-News: Pakistans Bemühungen nähern sich laut iranischem Botschafter „kritischer Phase“
Update, 9:22 Uhr: Pakistans „positive und produktive“ Bemühungen, den Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu beenden, nähern sich einer „kritischen, heiklen“ Phase. Das hat jetzt der iranische Botschafter in Pakistan, Resa Amiri Moghadam, auf X gepostet.
Iran-News: Pentagon-Pressekonferenz plötzlich abgesagt – kurz vor Trump-Ultimatum
Update, 8:35 Uhr: Eine Pentagon-Pressekonferenz ist kurzfristig abgesagt worden. Verteidigungsminister Pete Hegseth und General Dan Caine, Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, sollten sich eigentlich heute Morgen gemeinsam den Fragen der Presse stellen – doch die Veranstaltung wurde ohne Angabe von Gründen gestrichen, wie The Hill berichtet.
Das Briefing sei für 8 Uhr morgens angesetzt gewesen – nur zwölf Stunden vor dem Ablauf des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an Teheran. Trump hatte Iran aufgefordert, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, andernfalls drohte er mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken.
Iran-News: In Hormus-Krise kommt es jetzt zur Abstimmung im Sicherheitsrat
Update, 7:40 Uhr: Der UN-Sicherheitsrat will heute offenbar über den umstrittenen Resolutionsentwurf zur Straße von Hormus abstimmen – nach mehrfachen Verschiebungen in der Vorwoche wegen drohender Vetos. Bahrain hatte die Resolution eingebracht.
Der überarbeitete Entwurf, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, enthält keine explizite Gewaltermächtigung mehr. Russland, China und Frankreich hatten zuvor starke Bedenken gegen weitergehende Formulierungen geäußert, während die USA die Resolution unterstützten. Teheran warnte den Sicherheitsrat derweil vor „provokanten Handlungen“. Die Meerenge ist seit Kriegsbeginn für den internationalen Schiffsverkehr nahezu gesperrt.
Iran-News: Teheran sieht „verwirrten Präsidenten in der Sackgasse“
Update, 6:49 Uhr: Nach den jüngsten Drohungen Trumps hat die iranische Armee dessen „arrogante Rhetorik“ zurückgewiesen. „Die grobe und arrogante Rhetorik sowie die haltlosen Drohungen des verwirrten US-Präsidenten, der in einer Sackgasse steckt und die aufeinanderfolgenden Niederlagen der US-Armee rechtfertigt, haben keinen Einfluss auf die Fortsetzung der Offensive und der vernichtenden Einsätze“ der iranischen Armee, erklärte ein Sprecher am Montag (6. April) in einer von iranischen Staatsmedien verbreiteten Stellungnahme.
Update, 7. April, 5:10 Uhr: Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran bekräftigt. Der US-Präsident drohte auf einer Pressekonferenz mit der vollständigen Zerstörung iranischer Kraftwerke und Brücken, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend (2:00 Uhr am Mittwochmorgen unserer Zeit) öffnen.
Der Iran hatte zuvor einen über Pakistan vermittelten Waffenstillstandsvorschlag abgelehnt und laut Reuters stattdessen eine zehn Punkte umfassende Antwort übermittelt. Diese fordert unter anderem ein dauerhaftes Kriegsende, sichere Durchfahrtsrechte durch die Meerenge sowie die Aufhebung von Sanktionen. Trump wies die Bedingungen ab: Jedes Kraftwerk im Iran werde ohne Einigung „brennen, explodieren und nie wieder nutzbar sein“, sagte er laut Reuters.
Update, 19:33 Uhr: US-Präsident Donald Trump verschärft seinen Ton gegenüber dem Mullah-Regime im Iran. Er hat dem Iran erneut mit massiven und verheerenden Luftangriffen gedroht. „Das ganze Land könnte in einer Nacht ausgelöscht werden, und diese Nacht könnte morgen sein“, sagte Trump am Montag bei einer Pressekonferenz zum Iran-Krieg im Weißen Haus.
Iran-News aktuell: Scharfe Kritik an Trump von Obama-Berater
Update, 12:39 Uhr: Ben Rhodes, ehemaliger Vize-Sicherheitsberater unter Barack Obama, erkennt in Trumps Drohungen gegen den Iran Zeichen eines politischen Alleingangs. Gegenüber der BBC sagte er: „Wir werden herausfinden, ob das US-Militär bereit ist, ‚Nein‘ zu Trump zu sagen.“ Trump hatte am Sonntag auf Truth Social erneut mit Angriffen auf iranische Kraftwerke und Brücken – und damit auf zivile Infrastruktur – gedroht.
Damit drohe Trump Kriegsverbrechen an, erklärte Rhodes. Es fühle sich „zunehmend so an, als würde ein einzelner Mann in einem Raum Entscheidungen treffen“. Trump folge keinem regulären Entscheidungsprozess und scheine weder politische noch militärische Berater einzubeziehen, so der Sicherheitsexperte, der seit dem Ende von Obamas Präsidentschaft 2017 als politischer Kommentator tätig ist. Der Krieg sei letztlich nur am Verhandlungstisch zu beenden – das müsse Trump akzeptieren, forderte Rhodes. Trotz seiner Schwächung sei der Iran in gewisser Weise gestärkt aus den bisherigen Kriegswochen hervorgegangen: Die Blockade der Straße von Hormus zeige, dass Teheran die Weltwirtschaft massiv unter Druck setzen könne.
Update, 5. April, 18:59 Uhr: Im Gespräch mit dem Wall Street Journal drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran, die Straße von Hormus bis Dienstag zu öffnen. Sollte die Meerenge bis Dienstagabend blockiert bleiben, sagte Trump: „Wenn sie es nicht tun, wenn sie sie geschlossen halten wollen, werden sie jedes Kraftwerk und jede andere Anlage verlieren, die sie im ganzen Land haben.“