Ausgangspunkt war Putschversuch

Erdogan: Ausnahmezustand endet erst bei „Frieden und Wohlstand“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei seinem USA-Besuch.
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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei seinem USA-Besuch.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will den Ausnahmezustand beibehalten, bis „Frieden und Wohlstand“ in der Türkei erreicht sind.

Istanbul - Bis dahin seien noch viele Schritte nötig, sagte er am Donnerstag in Istanbul vor Geschäftsleuten. Beschwerden, dass die Maßnahmen unter dem Ausnahmezustand die Wirtschaft beeinträchtigten, verstehe er nicht. Der Ausnahmezustand war nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 ausgerufen und mehrmals verlängert worden. Er läuft im Juli aus, wenn er nicht um ein weiteres Mal verlängert wird.

Die türkische Führung macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Seit dem Umsturzversuch hat Erdogan per Dekret zahlreiche Staatsbedienstete wegen angeblicher Gülen-Verbindungen entlassen und viele Medien sowie Verlage geschlossen.

dpa

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