„Wünsche ihm alles Gute“

Inmitten der Russland-Affäre: Trumps Top-Anwalt wirft hin

Für US-Präsident Donald Trump wird der Druck in der Russland-Affäre immer größer. 
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Für US-Präsident Donald Trump wird der Druck in der Russland-Affäre immer größer.

Donald Trumps führender Anwalt für die Russland-Ermittlungen, John Dowd, tritt zurück. US-Medien zitierten am Donnerstag aus einer Bestätigung des Anwaltsteams.

Washington - Inmitten des wachsenden Drucks auf das Weiße Haus in der Russland-Affäre hat der Leiter des Anwaltsteams von US-Präsident Donald Trump das Handtuch geworfen. Der Anwalt John Dowd trat am Donnerstag zurück, wie er in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AFP bestätigte. "Ich liebe den Präsidenten und wünsche ihm alles Gute", schrieb der 77-Jährige weiter.

Dowd hatte das Anwaltsteam geleitet, das Trump in der Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller zur mutmaßlichen Einmischung Russlands in den US-Präsidentschaftswahlkampf vertritt. Mueller untersucht auch, ob Trump möglicherweise die Justiz behindert hat. Der Sonderermittler versucht derzeit, eine Vorladung des US-Präsidenten auszuhandeln.

Trump sagte am Donnerstag, er sei bereit, auszusagen. Er äußerte sich nach Dowds Rücktritt.

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Trumps Anwälte uneinig in Russland-Affäre

Die Anwälte des Weißen Hauses sollen Berichten zufolge zerstritten in der Frage sein, wie eng sie mit Mueller und dessen Team kooperieren sollen und wie stark sie sich den Ermittlern entgegenstellen sollen.

Trump sieht sich als Opfer einer "Hexenjagd" und bestreitet Wahlkampf-Absprachen mit Moskau vehement. Vor einigen Tagen hatte er mit scharfen Worten die Unabhängigkeit von Muellers Untersuchung kritisiert. Er warf dem Ermittlerteam vor, überwiegend aus "hartgesottenen Demokraten" zu bestehen.

Dowd hatte am Freitag eine Erklärung an einen Reporter abgegeben, die nach seiner Darstellung in Trumps Namen erfolgte. Der Anwalt forderte Mueller darin auf, seine Untersuchung zu Ende zu bringen. Er nannte die Russland-Ermittlungen "fabriziert" und sagte, sie basierten auf "betrügerischen und korrupten" Beweisen. Wenige Stunden später zog Dowd seine Äußerungen zurück und sagte, er habe seine persönliche Meinung geäußert und nicht die des Präsidenten.

AFP/dpa

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