Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA

Hamburg - Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA mit Sitz in Wien wurde 1957 als autonome Organisation unter dem Dach der Vereinten Nationen gegründet.

Ihr Ziel ist es, weltweit die zivile Nutzung der Kernenergie zu fördern. Gleichzeitig wacht die Organisation über die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrages von 1979. Dazu führt sie Kontrollen in zivilen Atomanlagen durch, um sicherzustellen, dass kein Material heimlich für den Bau von Atomwaffen abgezweigt wird. Der IAEA gehören 146 Mitgliedstaaten an.

Der Atomwaffensperrvertrag gilt im Bemühen der Weltgemeinschaft, eine nukleare Aufrüstung zu verhindern, seit Jahrzehnten als das wichtigste Abkommen. Rund 200 Staaten haben ihn unterzeichnet, auch der Iran. Der Vertrag verbietet den fünf offiziellen Atommächten, Nuklearwaffen und die dafür notwendige Technologie weiterzugeben. Allen anderen beigetretenen Ländern ist es untersagt, derartige Waffen zu erwerben, zu entwickeln und zu besitzen.

dpa

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