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„Beidseitige Waffenruhe“ im Iran-Krieg: Trump-Minister Hegseth und Armeechef treten vor die Presse
Die USA und der Iran haben einen Waffenstillstand verkündet. Trumps Minister Hegseth und sein Armeechef Caine werden sich zu den Details äußern.
Rund eine Stunde vor Ablauf des US-Ultimatums an den Iran haben beide Seiten einer zweiwöchigen Feuerpause im Iran-Krieg zugestimmt. US-Präsident Donald Trump verkündete die „beidseitige Waffenruhe“ am Dienstagabend (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Iran erklärte sich im Gegenzug bereit, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen. Die israelische Regierung erklärte, die Feuerpause zu unterstützen, diese gelte jedoch nicht für den Libanon.
Iran-Krieg: Hegseth und Caine beantworten Fragen zur Waffenruhe mit Teheran
Seit Anfang des Krieges mit dem Iran haben US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine täglich Pressekonferenzen zum aktuellen Stand in der Region durchgeführt. Nach der von Donald Trump verkündeten und auch vom Iran bestätigten Waffenruhe werden der Minister und der Armeechef nun erneut vor die Presse treten.
Das Pentagon hat kurzfristig eine Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine am heutigen Mittwoch (8. April) angekündigt. Die beiden wollen um 8.00 Uhr (Ortszeit, 14.00 Uhr MESZ) die jüngsten Details zur Lage bekanntgeben und Fragen der Presse beantworten. Dabei dürfte es hauptsächlich um die militärischen Ziele gehen, die laut Trump großteils erreicht worden sein sollen. Das Weiße Haus sieht einen vollständigen Sieg im Iran.
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Die Übertragung ist unter anderem auf dem Sender CNN International, aber auch auf diversen YouTube-Kanälen von US-amerikanischen Sendern zu sehen. Dazu gehören etwa Fox News und CBS. Auch internationale britische Sender wie SkyNews übertragen die Pressekonferenz.
Ereignis:
Pressekonferenzt mit Pete Hegseth und Dan Caine
Datum:
8. April 2026
Uhrzeit:
8 Uhr (Orstzeit), 14 Uhr (MESZ)
Sender:
CNN International und YouTube-Kanäle von Sendern
Iran-Krieg: Teheran will Straße von Hormus wieder öffnen – Verhandlungen in Pakistan
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte im Onlinedienst X, für einen Zeitraum von zwei Wochen werde „die sichere Durchfahrt“ durch die Meerenge möglich sein, durch die rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte verlaufen. Voraussetzung sei, dass „die Angriffe auf den Iran aufhören“, fügte Araghtschi hinzu.
Später verkündete Trump auf Truth Social die Bereitschaft der USA, „bei der Bewältigung des erhöhten Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus“ zu helfen. Es würde „viele positive Maßnahmen geben“ und „viel Geld verdient werden“, erklärte der US-Präsident. „Der Iran kann mit dem Wiederaufbauprozess beginnen.“
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP sprach Trump nach der Bekanntgabe der Einigung von einem „totalen und vollständigen Sieg“ für Washington. Auf die Frage, was mit dem angereicherten Uran Teherans geschehen werde, antwortete Trump: „Darum wird sich bestens gekümmert, sonst hätte ich der Vereinbarung nicht zugestimmt.“
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Iran-Krieg: Israel äußert sich zu Waffenruhe zwischen Washington und Teheran
Die israelische Regierung erklärte derweil, sie unterstütze die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran. Diese umfasse jedoch „nicht den Libanon“, erklärte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Die israelische Armee hat die Darstellung der Regierung bekräftigt, wonach die zwischen Washington und Teheran vereinbarte zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg nicht für den Libanon gelte. „Der Kampf im Libanon geht weiter“, teilte ein Armeesprecher am Mittwoch im Onlinedienst X mit. Die Streitkräfte würden weiter gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Nachbarland vorgehen. Er rief Menschen südlich des Flusses Sahrani auf, sich in Sicherheit zu bringen.
Die nationale libanesische Nachrichtenagentur meldete, Israel habe nach der Einigung auf die Feuerpause im Iran-Krieg mehrere Angriffe im Süden des Landes ausgeführt. Israel hatte den Angaben zufolge einen Evakuierungsaufruf für ein Gebäude in der südlichen Küstenstadt Tyros veröffentlicht. Die Hisbollah im Libanon meldete ihrerseits seit dem frühen Morgen keine Angriffe auf Israel. (Quellen: AFP, dpa, eigene Recherche) (bb)