Lage in Nahost

Krieg im Libanon: Israels Armee bestätigt „begrenzte“ Bodeneinsätze

Israelische Panzer im Einsatz an der nördlichen Grenze des Landes zum Libanon.
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Israelische Panzer im Einsatz an der nördlichen Grenze des Landes zum Libanon.

News zur aktuellen Lage im Libanon: Das israelische Militär geht am Boden gegen die Hisbollah-Miliz vor. Die Armee kämpft jetzt an zwei Fronten. Der Ticker.

Update, 8:00 Uhr: Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen „begrenzte und gezielte Bodeneinsätze“ im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien in der Gegend aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz, teilte Israels Armee am Morgen mit. Die Einsätze am Boden seien „Teil umfassenderer Verteidigungsmaßnahmen“, um die Einwohner im angrenzenden Nordisrael zu schützen.

Die Times of Israel hatte bereits am Wochenende berichtet, dass israelische Bodentruppen bei Kämpfen im Südlibanon Dutzende Milizionäre der irantreuen Hisbollah getötet hätten. Israels Verteidigungsministerium bestätigte den Bericht auf Anfrage. Zudem seien Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. 

Krieg im Libanon: Britische Außenministerin verurteilt Angriffe der Hisbollah auf Israel

Update, 16. März, 4:55 Uhr: Großbritannien stellt dem Libanon angesichts des ⁠Konflikts ‌in der Region mehr als ‌fünf Millionen Pfund (rund 5,8 Millionen Euro) an ⁠Nothilfen zur Verfügung. Das teilte die britische Außenministerin Yvette Cooper am Sonntag mit. Sie verurteilte zudem die Angriffe der Hisbollah auf Israel und ​forderte deren ⁠Einstellung. 

Update, 21:30 Uhr: Israel und der Libanon werden israelischen Vertretern zufolge in den kommenden Tagen voraussichtlich Gespräche führen. Ziel sei eine dauerhafte Waffenruhe, die eine Entwaffnung der Hisbollah vorsehe, sagen zwei israelische Vertreter. Eine Bestätigung der Verhandlungen aus Beirut gibt es bislang nicht. Israelische Bodentruppen sind nach Angaben von libanesischen Medien derweil weiter vorgedrungen. An der Offensive sollen auch Kampfpanzer beteiligt sein.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 20:01 Uhr: Im Krieg im Libanon hat die Hisbollah eigenen Angaben zufolge israelische Soldaten in der Nähe der südlibanesischen Ortschaft Taybeh angegriffen. Die Terrormiliz meldete außerdem Angriffe auf die israelischen Grenzstädte Kirjat Schmona und Avivim. Laut der libanesischen Nachrichtenagentur National News Agency (NNA) hat Israels Luftwaffe am Abend „eine Reihe heftiger Angriffe“ auf die im südlichen Libanon gelegene Stadt Zibdin ausgeführt. Zuvor waren bereits Attacken aus Hanin, Kfar, Aita al-Schaab und Yater gemeldet worden.

Update, 18:24 Uhr: Die Hisbollah hat erneut Raketen aus dem Libanon auf Nordisrael abgefeuert. Laut israelischen Medien waren die Ortschaften Beit Jann und umliegende Gemeinden in der Region Galiläa betroffen. Am Morgen hatte die Terrororganisation auch Ziele im Landesinneren Israels ins Visier genommen. Israelische Behörden bestätigten die Angriffe, ohne unmittelbar weitere Einzelheiten zu nennen.

Update, 17:17 Uhr: Bei israelischen Angriffen im Libanon sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen – darunter ein Todesopfer bei einem Luftangriff auf ein Wohngebäude in der Küstenstadt Sidon sowie drei weitere in der Ortschaft al-Qatrani. Das berichtet die Nachrichtenagentur Al Jazeera und beruft sich dabei auf das libanesische Gesundheitsministerium. Insgesamt sollen bei den Kämpfen mit Israel in den vergangenen drei Wochen mindestens 850 Menschen gestorben sein. Die Zahlen zu Verlusten im Libanon-Krieg lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Update, 16:26 Uhr: Laut der Nachrichtenagentur Reuters bemüht sich die Regierung des Libanon um direkte Gespräche über einen Waffenstillstand mit Israel. Eine Delegation werde bereits gebildet. Allerdings stehen bislang weder Ort noch Datum für derartige Gespräche fest. Paris und Zypern gelten als mögliche Austragungsorte. Frankreichs Außenministerium wies Berichte zurück, wonach Paris einen detaillierten Plan ausgearbeitet habe, der eine Anerkennung Israels durch den Libanon vorsehe. Präsident Emmanuel Macron erklärte auf X, seine Regierung sei bereit, Waffenstillstandsgespräche in Paris zu vermitteln, und rief Israel dazu auf, „diese Gelegenheit zu ergreifen“. Laut einer Meldung des Nachrichtenportals Al Jazeera will die Regierung Netanjahus Verhandlungen über einen Waffenstillstand frühestens Anfang nächster Woche beginnen.

Erstmeldung vom 15. März 2026: Der Krieg im Nahen Osten weitet sich erneut aus. Im Südlibanon haben israelische Bodentruppen massive Gefechte mit der irantreuen Hisbollah-Miliz aufgenommen. Dabei soll es sich nach Angaben aus israelischen Medien um die größte Bodenoffensive Israels auf dem Gebiet des Libanon seit 2006 handeln.

Israelische Soldaten töteten dabei nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Tel Aviv Dutzende Hisbollah-Kämpfer. Zudem seien Waffenlager, ein Kommandozentrum sowie Beobachtungsposten der Miliz zerstört worden. Die Einsätze hätten bereits in der Vorwoche in der Region Rab El Thalathine westlich der israelisch besetzten Golanhöhen begonnen. Die radikalislamische Hisbollah bestätigte die Kämpfe. Laut der Gruppierung befinde man sich in der südlibanesischen Stadt Khiam seit Samstagabend in Gefechten mit Israel. Hisbollah-Einheiten hätten daraufhin mehrere Siedlungen und militärische Stellungen im Norden Israels mit Raketen attackiert.

Die israelische Armee bereitet laut dem Nachrichtenportal Axios die Ausweitung der Bodenoffensive vor. Zwei Kampfbrigaden und zusätzliche Pionierbataillone seien auf dem Weg zur Unterstützung, darunter auch die Golani-Brigade. Bereits am Freitag hatten israelische Medien von der Verlagerung meherer Panzer-Einheiten und sonstigem schweren Gerät an die nördliche Grenze berichtet. Das Ziel der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist laut Axios klar: Israel will das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah vollständig zu zerschlagen. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden dabei im Libanon mehr als 800 Menschen getötet und mehr als 2000 weitere verletzt.

Israels Verteidigungsminister Israel Katz machte unmissverständlich klar, was die libanesische Regierung zu erwarten hat: „Dies ist erst der Anfang, und die libanesische Regierung und der libanesische Staat werden durch Schäden an der libanesischen nationalen Infrastruktur, die von Hisbollah-Terroristen genutzt wird, einen zunehmenden Preis zahlen“, sagte Katz laut Times of Israel. Die libanesische Regierung habe ihre Zusage, die Hisbollah zu entwaffnen, nicht eingehalten. Israel knüpft ein vollständiges Ende seiner Angriffe an genau diese Bedingung.

Hisbollah-Chef Naim Qassem zeigte sich davon unbeeindruckt. In einer Fernsehansprache erklärte er, seine Organisation sei auf einen langen Konflikt vorbereitet: „Wir haben uns auf eine lange Auseinandersetzung vorbereitet, und so Gott will, werden sie (die Israelis) auf dem Schlachtfeld überrascht sein“, sagte Qassem laut Times of Israel. Er bezeichnete die Auseinandersetzung als „existenzielle Schlacht, keine begrenzte oder einfache.“

Seit dem Beginn der Eskalation hat die israelische Armee nach eigenen Angaben mehr als 1.100 Angriffe im Libanon durchgeführt – darunter 190 Ziele der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan-Truppe, 200 Raketenwerfer sowie 35 Kommandozentralen, wie die Times of Israel berichtet. Mehr als 380 Hisbollah-Kämpfer und Mitglieder anderer Terrorgruppen seien dabei getötet worden. Israelische Flugzeuge warfen zudem Flugblätter über Beirut ab. Eines davon richtete sich direkt an die libanesische Bevölkerung mit den Worten: „Sie müssen die Hisbollah, Irans Schild, entwaffnen“ und „Libanon ist Ihre Entscheidung, nicht die eines anderen“. Ein weiteres Flugblatt drohte damit, dem Libanon ähnliche Verwüstungen zuzufügen wie dem Gazastreifen.

Während der Bodenoffensive im Libanon ist die israelische Luftwaffe weiterhin im laufenden Iran-Krieg an der Seite der USA im Einsatz. (Quellen: Axios, Times of Israel, Al Jazeera) (dil)

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