Blutbad von Würzburg

Bis kurz vor der Tat: Auch Axt-Angreifer hatte Kontakt in Nahen Osten

Der Angreifer von Würzburg.
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Der Angreifer von Würzburg.

Würzburg - Nicht nur der Ansbacher Selbstmord-Attentäter, sondern auch der Würzburger Axt-Angreifer hatte bis unmittelbar vor der Tat Kontakte in den Nahen Osten - und zwar verschlüsselt.

Bis wenige Minuten vor der Tat habe der Mann Kontakt mit einer unbekannten Person oder Organisation gehabt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Ermittlerkreisen. „Wer das war, können wir aber noch nicht sagen“, hieß es. Man wisse allerdings, dass sich die Kontaktperson im Nahen Osten aufhielt.

Zu schaffen macht den Ermittlern, dass der Verlauf der Kommunikation - offenbar ebenfalls per Chat - verschlüsselt war. Und bisher habe diese auch noch nicht entschlüsselt werden können, hieß es.

In einem Regionalzug bei Würzburg hatte der 17-jährige Flüchtling am Montag vergangener Woche vier Menschen mit einer Axt und einem Messer attackiert. Danach griff er auf der Flucht noch eine Spaziergängerin an. Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos erschossen den Jugendlichen. Zuletzt schwebte noch ein Opfer in Lebensgefahr.

Am Donnerstag hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mitgeteilt, dass der Ansbacher Selbstmord-Attentäter vor dem Anschlag Anweisungen aus dem Nahen Osten erhielt - auch bis kurz vor der Tat.

dpa

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