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MAGA auf Rekordhoch: Großteil der Republikaner bekennt sich zur Trump-Bewegung
Das MAGA-Label prägt die Republikanische Partei immer stärker. Im Jahr der Midterms bekennt sich ein Höchststand der Republikaner zur Trump-Bewegung.
Washington, D.C. – Fast zwei Drittel der Republikaner bezeichnen sich inzwischen als MAGA-Unterstützer – ein neuer Höchststand, der unterstreicht, wie eng die Bewegung trotz wachsender interner Risse weiterhin mit Präsident Donald Trump verflochten bleibt. Das Make America Great Again-Label ist innerhalb der Republikanischen Partei zu einer prägenden Identität geworden, obwohl Trump öffentlich den Kreis derjenigen einschränkt, die seiner Ansicht nach zur Bewegung gehören, während einer hitzigen Debatte über den Iran-Krieg.
Jüngste Brüche mit prominenten Persönlichkeiten wie Tucker Carlson und Megyn Kelly machen deutlich, wie sehr die Loyalität zu Trump zunehmend das Label selbst definiert. Mit der Intensivierung der Wahlkampfsaison werden Fragen darüber, wer für die MAGA-Basis spricht – und wie geschlossen sie bleibt – zu einem zentralen Element des breiteren politischen Diskurses werden.
Umfrage zeigt Rekordwerte für Trump: Republikaner rücken zu MAGA
Die Selbstidentifikation mit der MAGA-Bewegung hat unter Republikanern ihren bisher höchsten Stand erreicht, wie eine Economist/YouGov-Umfrage zeigt, die vom 6. bis 9. März durchgeführt wurde. Unter Erwachsenen in den USA gaben 25 Prozent an, sich als MAGA-Unterstützer zu identifizieren, so die Umfrage. Dieser Anteil stieg bei Republikanern deutlich an: 63 Prozent bezeichneten sich nun als MAGA, was einen neuen Höchstwert in dieser Umfragereihe markiert.
Außerhalb der Partei bleibt die Identifikation deutlich niedriger: 12 Prozent der Unabhängigen und 3 Prozent der Demokraten gaben an, dass das Label auf sie zutreffe. Die Aufschlüsselung nach ethnischer Zugehörigkeit zeigt eine ungleichmäßige Unterstützung. Etwa 31 Prozent der weißen Befragten identifizierten sich als MAGA, im Vergleich zu 16 Prozent der hispanischen und 8 Prozent der Schwarzen Befragten.
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MAGA überzeugt Trump-Anhänger – besonders ältere US-Bevölkerung
Die bisherige Wahlentscheidung bleibt eine der deutlichsten Trennlinien. Unter denjenigen, die 2024 für Trump gestimmt haben, identifizierten sich 57 Prozent als MAGA-Unterstützer, während 3 Prozent der Wähler, die 2024 die damalige Vizepräsidentin Kamala Harris unterstützten, dasselbe sagten. Geschlechterunterschiede sind vorhanden, aber geringer als andere Lücken. Rund 28 Prozent der Männer bezeichneten sich als MAGA-Unterstützer, verglichen mit 22 Prozent der Frauen.
Beim Alter zeigt sich die höchste Identifikation bei Menschen mittleren und höheren Alters. Etwa 29 Prozent der Befragten im Alter von 45 bis 64 Jahren gaben an, sich als MAGA zu identifizieren, gefolgt von 27 Prozent der über 65‑Jährigen. Jüngere Erwachsene meldeten niedrigere Werte: 22 Prozent unter den 18- bis 29‑Jährigen und 21 Prozent unter den 30- bis 44‑Jährigen.
Auch der Bildungsstand spielt eine Rolle. Rund 27 Prozent der Befragten ohne College-Abschluss identifizierten sich als MAGA-Unterstützer, verglichen mit 21 Prozent der Hochschulabsolventen.
Umfrage zeigt Rekordwert für MAGA-Unterstützung: Die Methodik der Umfrage im Detail
Die Economist/YouGov-Umfrage wurde unter 1563 erwachsenen US-Bürgern durchgeführt. Die Befragten wurden aus dem freiwilligen Panel von YouGov ausgewählt und so gewichtet, dass sie die US-Bürgerschaft ab 18 Jahren repräsentieren. Bei der Gewichtung wurden Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit, Bildung, Region, Wahlbeteiligung und Präsidentschaftswahl in den Jahren 2024 und 2020, grundlegende Parteizugehörigkeit sowie der aktuelle Wählerregistrierungsstatus berücksichtigt.
Zum Zeitpunkt der Gewichtung wurde der Präsidentschaftswahlkampf 2024 mit 48 Prozent für die demokratische Kandidatin Kamala Harris und 50 Prozent für Trump veranschlagt. Insgesamt begannen 1.859 Befragte mit der Umfrage. Nach Aussortierungen, Abbrüchen, Ausschlüssen aufgrund von Interviewzeiten unter fünf Minuten, nicht bestandenen Aufmerksamkeitstests und weiteren Maßnahmen zur Sicherung der Datenqualität umfasste die endgültige Berichtsstichprobe 1.563 Befragte, darunter 1.405 registrierte Wähler.
Die Fehlermarge betrug plus/minus 3,4 Prozentpunkte für die Gesamtstichprobe und plus/minus 3,2 Prozentpunkte für registrierte Wähler, jeweils angepasst für die Gewichtung.
„MAGA ist Trump“: Weißes Haus feiert Umfrageergebnis – und schießt gegen Medien
Der Sprecher des Weißen Hauses, Davis Ingle, erklärte Newsweek diese Woche in einer per E‑Mail übermittelten Stellungnahme: „Laut dem Durchschnitt von RealClearPolitics genießt Präsident Trump derzeit eine höhere Zustimmungsrate als die ehemaligen Präsidenten Obama und Bush zum gleichen Zeitpunkt ihrer zweiten Amtszeit – trotz deutlich feindseligerer Medienberichterstattung.“
US-Präsident Donald Trump sagte Anfang dieses Monats in einem Interview als Reaktion auf Kritik von Tucker Carlson und Megyn Kelly zu den Iran-Angriffen: „Ich denke, MAGA ist Trump. MAGA, das sind nicht die beiden anderen.“
Die Aufmerksamkeit dürfte sich nun darauf richten, wie diese Konsolidierung rund um das MAGA-Label die republikanischen Vorwahlen und die Wahlbeteiligung mit Blick auf die Zwischenwahlen prägt. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)