News-Ticker
Iran-Krieg aktuell: USA zerstören wichtige Brücke – Trump droht schon mit der nächsten Eskalation
Aktuelle Lage im Iran-Krieg: Teheran droht Israel und den USA mit heftigen Maßnahmen. Trumps Truppen zielen auf wichtige Infrastruktur. Der News-Ticker.
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Update vom 3. April, 6:25 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit verschärften Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, das US-Militär habe noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig sei. „Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke!“ Er ergänzte: „Die neue Führung des Regimes weiß, was getan werden muss.“ Und das müsse schnell geschehen.
Was er damit genau meinte, blieb zunächst unklar. Vermutlich spielte er auf frühere Aussagen an, wonach die Führung in Teheran einem Deal zur Beendigung des Kriegs zustimmen müsse, bevor es zu spät sei. Für den Fall einer Ablehnung hatte Trump Teheran bereits mehrfach mit Angriffen auf Kraftwerke und Strominfrastruktur gedroht. Bereits am Donnerstag hatte das Militär eine wichtige Autobahnbrücke bei Teheran bombardiert. Die amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran dauern inzwischen seit fast fünf Wochen an.
Iran-Krieg aktuell: Huthi greifen Israel an
Update, 22:47 Uhr: Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen haben Israel zum vierten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs angegriffen. Ein Huthi-Sprecher erklärte am Donnerstag, mehrere ballistische Raketen seien auf Ziele im Raum Tel Aviv abgefeuert worden. Die israelische Armee bestätigte, eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete identifiziert zu haben, und teilte mit, dass Abfangsysteme im Einsatz seien.
Update, 22.15 Uhr: Bei neuen Angriffen auf den Iran ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die größte Brücke des Landes zerstört worden. Trump veröffentlichte am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social ein Video von der noch im Bau befindlichen B1-Brücke in Karadsch rund 35 Kilometer südwestlich von Teheran. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und wie dichter Rauch aufsteigt.
Iran-Krieg aktuell: Trump verkündet Zerstörung von Brücke
„Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden“, schrieb Trump dazu. Der US-Präsident drohte mit weiterer Zerstörung, sollte die Führung der Islamischen Republik nicht zu Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges bereit sein: „Es ist an der Zeit, dass der Iran einen Deal macht, bevor nichts mehr übrig ist von dem, was noch ein großartiges Land werden könnte.“
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Das iranische Staatsfernsehen hatte zuvor von zwei US-israelischen Angriffen auf die Brücke berichtet. Bei dem ersten Angriff habe es zwei zivile Opfer gegeben. Der zweite Angriff sei erfolgt, als Einsatzkräfte den Opfern zu Hilfe kommen wollten. Die Brücke galt laut iranischen Medien als die höchste in der Region.
Update, 20:17 Uhr: 18 europäische Staaten haben Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon aufgerufen, die Kämpfe zu beenden. „Der israelische Militäreinsatz im Libanon und die Angriffe der Hisbollah müssen eingestellt werden“, forderten die Außenminister von 18 Ländern, darunter Italien, Spanien und Polen, am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung. „Wir fordern Israel auf, die Souveränität und territoriale Integrität des Libanon vollends zu respektieren und rufen beide Parteien – die Hisbollah und Israel – auf, die Kämpfe einzustellen.“
Die Erklärung wurde auch von Österreich, Belgien, Kroatien, Zypern, Estland, Finnland, Island, Irland, Lettland, Luxemburg, Moldawien, Norwegen, San Marino, Slowenien und Schweden unterschrieben. Deutschland gehört nicht zu den Unterzeichnern.
Update, 19:01 Uhr: Das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee droht nach Trumps Rede mit „noch vernichtenderen, umfassenderen und zerstörerischeren Maßnahmen“. Zuvor attackierte der Iran am Donnerstag wiederholt Ziele in Israel, wo das Pessachfest gefeiert wurde. Im Raum Tel Aviv wurden vier Menschen verletzt, in Jerusalem waren am Nachmittag Explosionen zu hören. Explosionen habe es laut AFP-Journalisten auch in der iranischen Hauptstadt Teheran gegeben.
Iran-Krieg aktuell: Italien fordert „humanitären Korridor“ in der Straße von Hormus
Update, 18:01 Uhr: Italien hat sich nach einem virtuellen Treffen von 40 Staaten zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus für einen „humanitären Korridor“ für Düngemittel und andere humanitäre Güter ausgesprochen, um eine Ernährungskrise zu vermeiden. Der Korridor solle vorwiegend „für Düngemittel dienen und alles, was erforderlich ist, um eine neue Nahrungsmittelkrise – insbesondere in den afrikanischen Ländern – zu verhindern“, sagte Tajani, der an dem von Großbritannien koordinierten Treffen teilnahm. Den Angaben zufolge unterstützen auch Tajanis niederländischer Amtskollege und der stellvertretende Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate den Vorschlag.
Update, 17:00 Uhr: Nahe dem Flughafen der zweitgrößten iranischen Stadt Maschhad im Nordosten des Landes ist am Donnerstag laut einem Medienbericht ein Brand ausgebrochen. Ein Treibstofftank sei von einem Geschoss getroffen worden, meldete die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf die Behörden der Provinz Chorasan Rasawi. Es habe keine Opfer gegeben. Die Feuerwehr sei vor Ort.
Update, 15:11 Uhr: Die britische Außenministerin Yvette Cooper hat zum Auftakt eines internationalen virtuellen Treffens zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus die „dringende Notwendigkeit“ einer Wiedereröffnung der Meerenge unterstrichen. Die „Rücksichtslosigkeit“ des Iran bei der Blockierung der Straße von Hormus „trifft unsere globale wirtschaftliche Sicherheit hart“, sagte Cooper zu Beginn des Treffens am Donnerstag, an dem mehr als 40 Staaten teilnehmen.
Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer hatte am Mittwoch erklärt, das Treffen diene dazu, alle „diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen“. Auch Deutschland ist vertreten.
Iran-Krieg aktuell: Institut Pasteur in Teheran bei Angriffen beschädigt
Update, 13:40 Uhr: Das Institut Pasteur in Teheran ist bei einem Beschuss der iranischen Hauptstadt nach Behördenangaben schwerbeschädigt worden. „Der Angriff gegen das Institut Pasteur des Iran, ein hundertjähriger Pfeiler der Weltgesundheit und Mitglied des internationalen Pasteur-Netzwerks, ist eine direkte Attacke gegen die internationale Gesundheitsversorgung“, teilte der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, am Donnerstag auf X mit. Kermanpur veröffentlichte Bilder des stark beschädigten Gebäudes, von dem einige Teile in Trümmern lagen.
Update, 12:58 Uhr: Allein in der Nacht zu heute, dem Beginn des jüdischen Pessachfestes, hat der Iran Israel nach Angaben der israelischen Armee mit vier massiven Angriffswellen überzogen. Auch das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate meldete neue Angriffe auf sein Territorium.
Iran-Krieg aktuell: Iranischer Armeechef warnt vor Bodenoffensive
Update, 12:39 Uhr: Irans Armeechef Amir Hatami hat seine Truppen auf eine mögliche Bodenoffensive vorbereitet. Laut Reuters forderte der Kommandeur die militärische Einsatzführung auf, Bewegungen des Feindes genau zu beobachten und auf jeden Angriff vorbereitet zu sein.
„Es dürfen keine feindlichen Truppen überleben, falls der Gegner versuchen sollte, eine Bodenoffensive zu starten“, wird Hatami zitiert. Iranische Staatsmedien veröffentlichten dazu ein Video ohne Ton, das den Armeechef gemeinsam mit drei weiteren Kommandeuren zeigt – wann die Aufnahme entstand, ist bislang unklar, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.
Update, 12:01 Uhr: Mit seinen jüngsten Äußerungen zum weiteren Vorgehen im Iran-Krieg hat Donald Trump die Öl- und Finanzmärkte nicht beruhigen können. So bot er für die blockierte, für den internationalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus keine Lösung an. Die Ölpreise schossen nach Trumps Rede in die Höhe, nachdem sie am Mittwoch (1. April) zunächst wieder unter 100 Dollar (rund 87 Euro) pro Barrel gefallen waren. An den Börsen in Asien sanken die Aktienkurse.
Laut dem Analysten Stephen Innes von SPI Asset Management sprach Trump „von erreichten Zielen“, nicht aber „von einer Lösung“. Trumps Äußerungen deuteten seiner Ansicht nach „unverkennbar“ auf „unvollendete Angelegenheiten“ hin. „An den Märkten sind unvollendete Angelegenheiten der Nährboden für Volatilität“, so Innes.
Update, 2. April, 10:48 Uhr: Teheran hat angekündigt, den Krieg gegen die USA und Israel bis zur vollständigen Niederlage seiner Gegner fortzuführen. Militärsprecher Ebrahim Solfakari drohte laut Reuters mit „einschneidenderen, umfassenderen und zerstörerischeren“ Angriffen.
Die Islamische Republik werde den Kampf so lange weiterführen, bis Washington und Tel Aviv ihre „Reue und Kapitulation“ erklärten, sagte Solfakari Reuters zufolge. Zugleich wies er US-Präsident Donald Trumps Behauptung zurück, die militärischen Kapazitäten des Iran seien „im Wesentlichen dezimiert“ – diese Einschätzung sei „unvollständig“.
Iran-Krieg aktuell: Trump sieht NATO bei „großer Sache“ außen vor
Erstmeldung: Teheran/Washington – Donald Trump wiederholt es hartnäckig: Die NATO-Verbündeten enttäuschen ihn im aktuellen Iran-Krieg. Er hält die Unterstützung für mangelhaft. Jetzt hat das Weiße Haus ein Video nach kurzer Zeit wieder offline genommen – in diesem äußerte sich der US-Präsident erneut zur NATO.
Trump im Iran-Krieg: „NATO wird nicht da sein, wenn es jemals zu der großen Sache kommt“
In einem Video von einem privaten Mittagessen am Mittwoch (1. April), das für kurze Zeit auf dem offiziellen Youtube-Kanal des Weißen Hauses zu sehen war, sagte Trump laut der Nachrichtenagentur AFP: „Ich habe das also über die NATO gelernt, die NATO wird nicht da sein, wenn es jemals zu der großen Sache kommt, ihr wisst schon, was ich mit der großen Sache meine“, sagte Trump, ohne seine Ausführungen zu vertiefen.
Er bezeichnete die NATO zudem zum wiederholten Male als „Papiertiger“. Am selben Tag hatte die britische Zeitung Telegraph ein Interview mit Trump veröffentlicht, in dem er diesen Begriff für die Militärallianz benutzte. Trump und sein Außenminister Marco Rubio kündigten zudem an, die NATO-Mitgliedschaft der USA nach Beendigung des Iran-Kriegs zu „überdenken“.
Iran-Krieg aktuell: Geheimdienste zweifeln an Verhandlungsbereitschaft
Im Iran-Krieg sieht Teheran einen garantierten Waffenstillstand als einzigen Weg zu einem dauerhaften Frieden – gleichzeitig zweifeln US-Geheimdienste daran, dass die iranische Führung derzeit ernsthaft verhandeln will. Laut Reuters erklärte ein hochrangiger iranischer Vertreter, über die Vermittler habe es keine Gespräche über einen vorübergehenden Waffenstillstand gegeben.
Die New York Times berichtet unterdessen unter Berufung auf US-Beamte, mehrere amerikanische Nachrichtendienste seien in den vergangenen Tagen zu dem Schluss gekommen, dass Teheran derzeit nicht bereit sei, substanzielle Verhandlungen zur Beendigung des Krieges aufzunehmen.
Rede zur Lage der Nation: Trump sieht US-Ziele im Iran-Krieg fast erreicht
In einer mit Spannung erwarteten Rede zur Lage der Nation hat Trump am Mittwochabend erklärt, die USA stünden im Iran-Krieg kurz vor der Erfüllung ihrer militärischen Ziele. Die iranische Marine und Luftwaffe seien zerstört, das Raketenarsenal des Landes nahezu aufgebraucht oder unbrauchbar, sagte Trump im Weißen Haus.
Zugleich kündigte Donald Trump mit Blick auf den aktuellen Iran-Krieg an, der Iran werde „in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart getroffen“ werden. Es ist nicht das erste Mal, dass Trump ein baldiges Ende des Iran-Krieges in Aussicht stellt – Kritiker werfen ihm vor, keinen klaren Plan zu verfolgen und einen Schlingerkurs zu fahren.
Iran-Krieg aktuell: Israel meldet drei Angriffswellen aus dem Iran
Die israelische Armee hat in der Nacht zum heutigen Donnerstag (2. April) drei Angriffswellen mit Raketen aus dem Iran gemeldet. Die dritte Angriffswelle erfolgte kurz nach Trumps Ansprache zum Iran-Krieg. Israelische Medien berichteten von mehreren leicht verletzten Menschen. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)
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