Wegen GroKo-Plänen?

Sozialministerium gibt zu: Rentenniveau könnte früher sinken

Eigentlich wollte die GroKo Gutes für viele Rentner tun. Aus dem Sozialministerium kommen nun offenbar aber negative Nachrichten - just wegen dieser neuen Pläne.

Berlin - Das Sozialministerium rechnet einem Bericht zufolge damit, dass das Rentenniveau in Deutschland früher sinken könnte als bisher angenommen. Es könne davon ausgegangen werden, dass das Rentenniveau nicht erst 2025, sondern bereits zwei Jahre früher unter die Marke von 48 Prozent fallen werde, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt.

Der Beitragssatz wiederum werde bereits im Jahr 2022 und nicht erst 2023 steigen und „schon im Jahr 2024 (und nicht erst 2025) die Marke von 20 Prozent übersteigen“, zitiert das RND aus der Antwort des Ministeriums. Grund dafür sind dem Bericht zufolge unter anderem die im Koalitionsvertrag vereinbarte Ausweitung der Mütterrente und die Rückkehr zur Parität bei den Krankenkassenbeiträgen. „Eine solche Nach-uns-die-Sintflut-Politik ist unverantwortlich, gerade gegenüber jüngeren Generationen und Geringverdienern“, sagte FDP-Rentenexperte Vogel dem Redaktionsnetzwerk.

Lesen Sie auch: Zuwanderung, Steuern, Rente - das waren die Sondierungsergebnisse

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Armin Weigel

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