Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg

Ukraine-Krieg aktuell: Putins „wichtigster Logistikknoten“ unter Beschuss – Kämpfe in Sumy

Die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs laufen. Ein Brandanschlag trifft die russischen Versorgungslinien. Die aktuelle Lage im Ticker.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 22:19 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben einen russischen Durchbruchsversuch in der Region Sumy zurückgeschlagen. Das berichtet die Kyiv Post. Moskaus Truppen hatten zuvor 60 Menschen aus einem Grenzdorf zwangsweise verschleppt (siehe Update um 18:52 Uhr). „Kämpfe finden derzeit im Dorf Hrabowske statt“, teilte die ukrainische Einsatzgruppe mit. Die Soldaten würden „Anstrengungen unternehmen, die Besatzer zurück auf russisches Territorium zu drängen“. Berichte über russische Truppen im benachbarten Dorf Rjasne wies Kiew zurück. Die Region Sumy war seit der ukrainischen Gegenoffensive 2022 weitgehend von intensiven Bodenkämpfen verschont geblieben.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 21:34 Uhr: Der US-Sondergesandter Steve Witkoff und der ukrainische Vertreter Rustem Umjerow äußerten sich positiv zu den Gesprächen in Miami. Man habe sich über multilaterale Sicherheitsgarantien und US-Sicherheitsgarantien unterhalten, schrieben beide wortgleich auf X. Man habe sich auch über die Weiterentwicklung eines Plans zur wirtschaftlichen Unterstützung der Ukraine unterhalten. In den vergangenen drei Tagen hätten in Florida zudem „eine Reihe produktiver und konstruktiver Treffen“ stattgefunden, an denen neben der Ukraine und der USA auch europäische Partner teilgenommen hätten. „Die Ukraine bekennt sich weiterhin uneingeschränkt zu einem gerechten und dauerhaften Frieden“, hieß es.

Update, 20:23 Uhr: Mit Blick auf die zunehmenden russischen Angriffe auf die südukrainische Region Odessa und die dortigen Häfen wirft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland vor, keine Bereitschaft zur Beendigung des Ukraine-Kriegs zu zeigen. „Jeder muss sehen, dass Russland ohne Druck nicht bereit ist, seine Aggression wirklich zu beenden. Der Druck muss erhöht werden“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache.

Bei den verstärkten russischen Attacken in der Region mit Kampfdrohnen und ballistischen Raketen sind in den verhangenen Tagen zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, an den Hafenanlagen entstanden erhebliche Schäden. Es sei klar, dass Moskau versuche, der Ukraine den Zugang zur Seelogistik zu sperren.

Ukraine-Krieg aktuell: Gespräche in den USA über „möglichen Zeitrahmen für konkrete Entscheidungen“

Update, 19:49 Uhr: „Dies ist von großer Bedeutung“, schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über die aktuellen Gespräche über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs in den USA. Bei den heutigen Treffen mit der Delegation von US-Präsident Donald Trump gehe die Arbeit an den Dokumenten zur Beendigung des Krieges, zu Sicherheitsgarantien und zum Wiederaufbau weiter. „Jeder Punkt wird detailliert geprüft, und es findet ein konstruktiver Dialog mit der amerikanischen Seite statt“, erklärt Selenskyj. Und auch der „mögliche Zeitrahmen für konkrete Entscheidungen“ werde erörtert. Der ukrainische Präsident erwarte im Anschluss der heutigen Gespräche einen Bericht seiner Delegation.

Update, 18:52 Uhr: Kiew wirft Russland vor, Ukrainer aus der Grenzregion Sumy im Nordosten des Landes verschleppt zu haben – der ukrainische Außenminister richtet deutliche Worte in Richtung Moskau: „Mit solchen mittelalterlichen Überfällen zeigt Putins Russland, dass es sich nicht von Terrorgruppen wie dem IS, Boko Haram oder der Hamas unterscheidet“, schreibt Andrii Sybiha auf X. Den Angaben des Außenministers zufolge wurden 60 Zivilisten, „zumeist ältere Frauen, aus dem kleinen ukrainischen Dorf Hrabovske direkt jenseits der Staatsgrenze in der Region Sumy verschleppt“.

Von Russland fordert er die Rückkehr ziviler Geiseln und: „Wir appellieren an alle Staaten und internationalen Organisationen, sich unserer Forderung nach der Freilassung unschuldiger Zivilisten anzuschließen, die aus ihren Häusern verschleppt wurden.“ Dieses „Kriegsverbrechen“ im Ukraine-Krieg müsse auch auf internationaler Ebene geahndet werden.

Ukraine-Gespräche gehen weiter: Kiews Unterhändler rechnet mit Fortschritten

Update, 17:55 Uhr: In Miami gehen die Gespräche über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs weiter. Das meldet der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Rustem Umjerow, auf Telegram. „Dies ist der dritte Tag unserer Arbeit in den Vereinigten Staaten. Heute werden wir gemeinsam mit Generalleutnant Andrii Hnatov ein weiteres Treffen mit der amerikanischen Seite abhalten.“ Man arbeite „konstruktiv und substantiell“, schreibt der ukrainische Chefunterhändler: „Wir rechnen mit weiteren Fortschritten und praktischen Ergebnissen.“ Experten gehen weiterhin von einem langwierigen Prozess aus.

Aktuelle Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Kiew meldet weiter russischen Druck auf Pokrowsk

Update, 17 Uhr: Russland konzentriert nach Angaben des ukrainischen Generalstabs weiter massiv seine Kräfte an der Front in Richtung Pokrowsk. Über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg heißt es in dem Bericht, dass russische Truppen am Sonntag 23 Mal versucht hätten, ukrainische Truppen aus ihren Stellungen im Bereich Pokrowsk zu verdrängen. 15 Angriffe habe die Ukraine abgewehrt.

Russische Soldaten im Frontabschnitt Pokrowsk.

Insgesamt meldet der Generalstab 93 Gefechte im Laufe des Tages – in acht Front-Abschnitten gehen die Kämpfe weiter. Anfang Dezember hatte die russische Armee die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk gemeldet. Die Ukraine bestreitet den Bericht aus Moskau.

Ukraine-Krieg aktuell: Kiew meldet Verschleppung von Ukrainern durch Putins Soldaten

Update, 16:17 Uhr: Nach ukrainischen Angaben haben russische Truppen im Ukraine-Krieg ungefähr 50 Ukrainer aus der Grenzregion Sumy im Nordosten des Landes nach Russland verschleppt. Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez schrieb bei Telegram unter Berufung auf vorläufige Informationen: Soldaten der russischen Streitkräfte hätten bereits am Donnerstag ungefähr 50 Einwohner des Dorfs Hrabowske gefangen genommen, ohne Zugang zu Kommunikationsmitteln und angemessene Bedingungen festgehalten und am Samstag nach Russland verschleppt. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht prüfen. 

Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj meldet Zahl russischer Angriffe - 1.300 Kampfdrohnen in einer Woche

Update, 15:36 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten hat Russland im Ukraine-Krieg in der vergangenen Woche rund 1.300 Kampfdrohnen, fast 1.200 gelenkte Flugbomben und neun Raketen verschiedener Typen gegen die Ukraine eingesetzt. „Die Region Odessa und unser Süden wurden besonders schwer getroffen“, meldet Selenskyj zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg. Russland hatte seine Angriffe auf die südukrainische Küstenregion Odessa zuletzt am Samstag verstärkt und dabei die Energieversorgung sowie ⁠eine wichtige Route zur Grenze nach Moldau ins Visier genommen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.

Update, 15:01 Uhr: Die ukrainische Partisanengruppe Atesch meldet eine Sabotage-Aktion an einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt in der russischen Region Rostow. Dabei soll die Gruppe den Knotenpunkt in Brand gesetzt und so die russische Logistik in die besetzten Gebiete gestört haben. „Durch den Brandanschlag wurde der Betrieb des wichtigsten Logistikknotenpunkts, über den die Besatzungstruppen in alle südlichen Richtungen versorgt werden, unterbrochen“, schrieb die Gruppe auf Telegram. Wie Kyiv Independent berichtet, versorge Russland von diesem Knotenpunkt aus seine Streitkräfte im Ukraine-Krieg in den besetzten Gebieten der Regionen Cherson, Saporischschja und Donezk sowie auf der Krim.

Update, 13:47 Uhr: Neue Details zu den aktuellen Ukraine-Verhandlungen: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für ein neues Treffen mit den Europäern nach dem Gespräch einer ukrainischen Delegation und der US-Seite in Miami ausgesprochen. Es gebe Einigkeit darüber, dass die Ukraine nach der Arbeit ihres diplomatischen Teams in den USA mit ihren europäischen Partnern im größeren Kreis beraten sollte, schrieb er nach einem Gespräch mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Store in sozialen Medien.

Die ukrainische Delegation in Florida habe mit der US-Seite zusammengearbeitet, man komme zügig voran. Selenskyj schrieb von konstruktiven Verhandlungen, nannte aber keine Details. Nach Gesprächen der US-Amerikaner, Europäer und Ukrainer in Berlin am vergangenen Sonntag und Montag gingen in Florida die Verhandlungen über eine Friedenslösung an diesem Wochenende in die nächste Runde. 

Aktuelle Gespräche im Ukraine-Krieg: Moskau kritisiert Änderungen der Europäer an Trumps Plan

Update, 13:05 Uhr: Putins Berater Juri Uschakow hat die europäischen Änderungen am US-Friedensplan für den Ukraine-Krieg scharf kritisiert. Sie würden die Chancen auf eine Einigung „definitiv nicht verbessern“, sagte er – und stellte sich damit erneut gegen westliche Vermittlungsversuche. Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Mögliche Fortschritte bei den Ukraine-Verhandlungen in Miami konnte er auf Nachfrage nicht nennen, hieß es weiter.

Ukraine-Krieg aktuell: Macron will schon bald mit Putin sprechen

Update, 11:43 Uhr: Frankreich hat die Bereitschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron über eine Beendigung des Ukraine-Krieges begrüßt. „Es ist zu begrüßen, dass der Kreml diesem Schritt öffentlich zugestimmt hat“, hieß es am Sonntag aus dem Élysée-Palast in Paris. Man werde in den kommenden Tagen „über die beste Vorgehensweise“ bei den Gesprächen beraten.

Ukraine-Verhandlungen in Miami: Keine direkten Gespräche zwischen Moskau und Kiew

Update, 10:06 Uhr: Bei den Ukraine-Verhandlungen in Miami wird es keine direkten Gespräche zwischen den USA, der Ukraine und Russland geben. Dies teilte der Kreml laut russischen Medien mit. Zuvor schloss insbesondere Moskau ein direktes Gespräch mit Kiew aus. Derzeit befindet sich eine russische und eine europäische Delegation in den USA, um Fortschritte in den Verhandlungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs zu erzielen.

Trump und Putin: Die Geschichte ihrer Beziehung in Bildern

Wandbild Putin Trump Litauen
Einen besseren US-Präsidenten als Donald Trump kann sich Kremlchef Wladimir Putin gar nicht wünschen: So könnte dieses Wandbild in der litauischen Hauptstadt Vilnius interpretiert werden. Bemerkenswert: Es ist eine Aufnahme aus dem Mai 2016, als Trump nicht gar nicht im Amt war. Offenbar schwante den Menschen in Litauen schon damals Böses. © Petras Malukas/AFP
Trump telefoniert mit Putin
Trump hat seit Jahren einen guten Draht zu Putin. Am 28. Januar 2017 telefonierte er im Oval Office des Weißen Hauses zum ersten Mal mit dem russischen Präsidenten. © Mandel Ngan/AFP
Wachsfiguren von Trump und Putin
Schon damals standen sie sich auch in Wachsfigurenkabinetten nahe, so auch in Sofia (Bulgarien). © Valentina Petrova/dpa
G20-Gipfel - Trump trifft Putin
Das erste persönliche und extrem heikle Treffen mit Putin wickelte Trump beim G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 unfallfrei ab. Im Kreml wie im Weißen Haus herrschten anschließend Optimismus und Zufriedenheit.  © Evan Vucci/dpa
G20 Summit - Demonstration
Aktivisten von Oxfam standen dem G20-Gipfel kritisch gegenüber. Mit ihrer Aktion wollten sie auf den Abzweig zwischen mehr sozialer Ungleichheit und weniger Armut hinzuweisen. Sie trugen Masken von Theresa May, Donald Trump, Shinzō Abe, Emmanuel Macron, Angela Merkel, Justin Trudeau, Wladimir Putin, und Jacob Zuma. © Michael Kappeler/dpa
G20-Gipfel - Trump trifft Putin
„Der Fernseh-Trump unterscheidet sich sehr vom realen Menschen,“ sagte Putin nach dem G20-Gipfel in Hamburg vor der Presse über seinen US-Kollegen Donald Trump. © Steffen Kugler/dpa
Apec-Gipfel in Vietnam
Ein zweites Mal trafen sich Trump und Putin am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im vietnamesischen Da Nang. © dpa
Putin trifft Trump beim Apec-Gipfel in Vietnam
Beide Präsidenten stimmten damals überein, dass das Verhältnis ihrer Länder nicht gut sei. Putin sah weiter eine tiefe Krise. Russland sei aber bereit, „eine neue Seite aufzuschlagen, vorwärtszugehen, in die Zukunft zu schauen“. © Mikhail Klimentyev
Trump Putin Da Nang
„Wenn wir ein Verhältnis zu Russland hätten, das wäre eine gute Sache“, sagte Trump. Sein persönliches Verhältnis zu Putin sei gleichwohl in sehr gutem Zustand, obwohl man sich nicht gut kenne. © Jorge Silva/AFP
Helsinki-Gipfel
Im Juli 2018 kamen Trump und Putin in Helsinki zu ihrem ersten offiziellen Gipfel zusammen.  © Heikki Saukkomaa/dpa
USA Ausstieg aus INF-Abrüstungsvertrag
Sie begrüßten sich mit einem kurzen, doch kräftigen Händedruck. „Es ist an der Zeit, detailliert über unsere bilateralen Beziehungen zu sprechen und über die schmerzhaften Punkte auf der Welt. Davon gibt es sehr viele“, sagte Putin. Trump betonte: „Die Welt möchte, dass wir miteinander auskommen.“ © Alexander Zemlianichenko/dpa
Helsinki
Während des Gipfeltreffens gingen in Helsinki mehrere Hundert Menschen aus Protest auf die Straßen. Dabei machten sie auf eine Reihe von Missständen aufmerksam.  © Joonas SaloIlta-Sanomat/Imago
Melania Trump
Auch First Lady Melania Trump war in Helsinki mit von der Partie. © Alexei Nikolsky/AFP
Trump und Putin
Trump äußerte sich hinterher zufrieden über sein Treffen mit Putin: „Der Dialog ist sehr gut verlaufen“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Putin. „Ein produktiver Dialog ist nicht nur gut für die Vereinigten Staaten und Russland, sondern für die Welt.“ © Brendan Smialowski/AFP
Proteste gegen Treffen von Trump und Putin
Derweil protestierten die Menschen auch im fernen Washington, D.C., gegen das Treffen. Unter anderem hielt eine Frau vor dem Weißen Haus ein Schild in die Höhe, auf dem die beiden Präsidenten karikiert waren.  © Andrew Harnik/dpa
100. Jahrestag Waffenstillstand Erster Weltkrieg
Im November 2018 nahmen Trump und Putin an einer Gedenkfeier anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs in Paris teil. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lud damals zum Spitzentreffen ein. © Ludovic Marin/AFP
Erster Weltkrieg - Waffenstillstand 1918
Auch vor Ort waren First Lady Melania Trump (links), die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und Brigitte Macron, die Ehefrau des französischen Präsidenten. © Francois Mori/dpa
Beginn des G20-Gipfels
Kurz danach trafen Trump und Putin beim G20-Gipfel in Buenos Aires erneut aufeinander. © Ralf Hirschberger/dpa
G20-Gipfel in Argentinien
Die Gespräche wurden von der Eskalation zwischen Russland und der Ukraine um einen Seezwischenfall vor der Krim überschattet. Deshalb sagte Trump ein direktes Treffen mit Putin am Rande des Gipfels kurzfristig ab.  © dpa
Japan, Osaka
Im Juni 2019 trafen Trump und Putin beim G20-Treffen im japanischen Osaka zusammen. © Imago
Osaka 2019
Trump wurde dabei von einem Reporter angesprochen, ob er Putin bei ihrem gemeinsamen Treffen auch sagen werde, dass sich der Kremlchef nicht in die US-Wahlen einzumischen habe. Trump beugte sich zu Putin und sagte: „Mische Dich nicht in unsere Wahlen ein“ – ein Lächeln glitt dabei über Trumps Gesicht. Die Aktion war allerdings nicht ganz ernst gemeint. © Brendan Smialowski/AFP
Osaka 2019
Trump nannte das Verhältnis zu Putin „sehr, sehr gut“.  © Brendan Smialowski/AFP
Trump Putin
Am Ende seiner ersten Amtszeit musste sich Trump wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen im Senat verantworten. Hintergrund war die sogenannte Ukraine-Affäre. Viele Menschen in den USA sahen Trump als Verräter – und Putin als Feind. © Olivier Douliery/AFP
Ukrainekrieg - Anti-Kriegsprotest in New York
Im Januar 2025 kam Trump zum zweiten Mal an die Macht. Im Ukraine-Krieg stellte er sich auf die Seite von Putin. Das rief Proteste hervor. Auch am Times Square in New York galt: Trump ist ein Verräter. © Adam Gray/dpa
Trump Putin
Trump sucht dennoch weiter die Nähe zu Putin. Nach offiziellen Angaben haben beide im Februar 2025 ein erstes Mal miteinander telefoniert, seit der US-Präsident wieder im Amt ist. Vor dem zweiten Gespräch am 18. März verkündete Trump: „Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Präsident Putin.“ Auch danach telefonierte er noch mehrmals mit seinem russischen Amtskollegen. © Alexander Nemenow/AFP
Trump und Putin
Am 15. Augsut 2025 kam es zum Gipfel zwischen Trump und Putin in Alaska. Es handelte sich um das erste persönliche Treffen der beiden Staatschefs seit Putins Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022. Das Treffen fand in der Stadt Anchorage statt. Am Ende gab es von beiden Staatschefs nichts Konkretes. © Andrew Caballero-Reynolds/AFP

„Bislang hat niemand ernsthaft über dieses Vorhaben gesprochen und meines Wissens ist dies nicht in Vorbereitung“, erklärte Putin-Berater Juri Uschakow am Sonntag laut russischen Nachrichtenagenturen vor der Presse.

Update, 8:17 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bereit zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Putin habe „seine Bereitschaft zum Dialog mit Macron bekundet“, sagte Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti in einem am Sonntag veröffentlichten Interview und fügte an: „Wenn also der gegenseitige politische Wille vorhanden ist, kann dies nur positiv bewertet werden.“

Macron hatte am Freitag gesagt, es liege „in unserem Interesse als Europäer und Ukrainer“, die Gespräche mit Putin über ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder aufzunehmen.

Update vom 21. Dezember, 6:31 Uhr: Die Gespräche in Miami über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs sind nach Angaben des russischen Unterhändlers Kirill Dmitrijew bislang konstruktiv verlaufen. Die noch andauernden Gespräche mit der US-Seite hätten am Samstag begonnen und sollten auch am heutigen Sonntag weitergeführt werden, sagte der Berater von Wladimir Putin laut der russischen Staatsagentur Tass. „Die Diskussionen werden konstruktiv geführt“, sagte Dmitrijew demnach weiter.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Stanislav Krasilnikov

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