„Habe das vermisst“

Fast vergessener Gladbach-Star macht nach Durststrecke auf sich aufmerksam

Gerade rechtzeitig für den Endspurt der Saison kann Borussia Mönchengladbach auf einen fast vergessenen Leistungsträger zählen.

Mönchengladbach – Borussia Mönchengladbach musste im Testspiel gegen Viktoria Köln am Donnerstagmittag auf etliche Spieler verzichten, zu einem Schaulaufen verkam das Duell mit dem Drittligisten aber keineswegs.

Hoffnungsträger feiert bei Gladbach-Test sein Comeback

Wo Gerardo Seoane konnte, brachte er sein bestes Personal auf den Platz. Luca Netz war der einzige verfügbare Profi in der Viererkette, Florian Neuhaus rückte auf die Doppelsechs und in der Offensive liefen Alassane Pléa, Robin Hack und Tomáš Čvančara auf. Außerdem feierte Franck Honorat sein lang ersehntes Comeback.

Seit dem Bundesliga-Auswärtsspiel gegen 1899 Hoffenheim am 21. Dezember hatte Honorat kein Spiel mehr bestritten. Der französische Außenbahnspieler war nach dem Jahreswechsel aufgrund eines Haarrisses im Fuß ausgefallen, erst in der vergangenen Woche feierte er die Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Honorat hält 75 Minuten durch

Nathan Ngoumou hat in Honorats Abwesenheit den rechten Flügel bekleidet und sowohl mit seinem Tempo und als auch mit neuer Torgefahr Akzente gesetzt. Klar ist allerdings: Wenn er fit ist, hat Honorat die Nase vorn.

Zu hohe Erwartungen sollte man aber noch nicht an die Stammkraft hegen, nach langer Abwesenheit muss sich der Rhythmus neu entwickeln. Knapp 75 Minuten stand der Rückkehrer auf dem Platz, nur vereinzelt konnte er sein hohes Sprinttempo und sein feines Gefühl bei Standardsituationen und Flanken aufblitzen lassen.

Franck Honorat (l.) feierte im Test gegen Viktoria Köln sein Gladbach-Comeback.

„Er hatte in der zweiten Halbzeit nicht mehr die gleichen Beine, das ist klar. Er war an vielen Aktionen beteiligt, es hat ein bisschen die Genauigkeit gefehlt, im Zusammenspiel über rechts hat er noch nicht die glasklaren Abläufe gefunden“, fällte Gerardo Seoane ein nachsichtiges Urteil über Honorat.

Honorat gegen Leipzig wieder in der Startelf?

„Natürlich habe ich das vermisst“, sagte der Rückkehrer selbst über sein Comeback, „es ist schön, wieder auf dem Platz zu stehen und Spaß zu haben.“ Allerdings weiß Honorat selbst, dass er Zeit benötigen wird, um auf 100 Prozent zu kommen: „Das Spiel hat mir gutgetan, mir fehlt aber noch ein bisschen die Ausdauer.“

Man habe sehen können, „wie wichtig es für Spieler sind, die zwei Monate weg sind, so ein Spiel zu machen“, betonte Seoane, denn „auch ein Elf gegen Elf im Training ersetzt das nicht den Wettkampf gegen eine andere Mannschaft.“

Retro-Design und viel regionale Verbundenheit: Die Trikots der Bundesligisten 2024/25

Heim- und Auswärtstrikot von Bayer Leverkusen
Im Heimtrikot von Meister Bayer Leverkusen finden sich während der Saison 2024/25 verschiedene Elemente der Stadt. © Bayer 04 Leverkusen
Heim- und Auswärtstrikot VfB Stuttgart
Vizemeister VfB Stuttgart geht mit zwei Retro-Trikots aus den 80er- und 90er-Jahren in die Spielzeit 2024/25. © VfB Stuttgart
Heim- und Auswärtstrikot des FC Bayern
Der FC Bayern tritt in der Saison 2024/25 in rot und in dunkelblau an.  © FC Bayern München
Heim- und Auswärtstrikot von RB Leipzig
Das rote Auswärtstrikot von RB-Leipzig zeigt ein Design, das von der Neuen Leipziger Schule inspiriert wurde.  © RB Leipzig
Heimtrikot BVB
Das Heimtrikot von Borussia Dortmund hat in der Saison 2024/25 erneut einige Streifen zu bieten.  © Borussia Dortmund
Can Uzun von Eintracht Frankfurt trägt bei einem Testspiel den neuen Dress
Das Heimtrikot von Eintracht Frankfurt wurde für die Saison 2024/25 erneut in einem Retrodesign mit den Farben Rot, Schwarz und Weiß gestaltet.  © Hans-Jürgen Schmidt / Imago
Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) in den neuen Trikots
Die Spieler der TSG Hoffenheim um Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) laufen auch in der Spielzeit 24/25 in Blau und Weiß auf.  © TSG 1899 Hoffenheim
Heim und Auswärtstrikot 1. FC Heidenheim
Der 1. FC Heidenheim läuft in seiner zweiten Bundesliga-Saison in den Farben rot und blau auf – samt Stadtwappen im Nacken.  © 1. FC Heidenheim
Heim- und Auswärtstrikot von Werder Bremen
Das Heimtrikot von Werder Bremen erinnert in der Saison 24/25 an die Flagge Bremens.  © SV Werder Bremen
Heim- und Auswärtstrikot SC Freiburg
Der SC Freiburg hat in seine Trikots ein Hologramm mit dem Greif und dem SC-Freiburg-Schriftzug eingearbeitet. © SC Freiburg
Heim- und Auswärtstrikot FC Augsburg
Das Heimtrikot des FC Augsburg greift die in der Renaissance typischen Fassaden aus Natursandstein auf – das Auswärtstrikot erstrahlt in den Farben der Wasserstadt Augsburg. © FC Augsburg
Heim- und Auswärtstrikot VfL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg spielt 2024/25 in einem leuchtend grünen Heimtrikot. © VfL Wolfsburg
Heim- und Auswärtstrikot Mainz 05
Der 1.FSV Mainz 05 tritt auch 2024/25 in einem Trikot mit Kacheln zu Heimspielen an.  © 1.FSV Mainz 05
Heim- und Auswärtstrikot Borussia Mönchengladbach
Das Heimtrikot von Borussia Mönchengladbach erinnert an die Meisterjahre 1974 und 1975. © Borussia Mönchengladbach
Heim- und Auswärtstrikot des 1. FC Union Berlin
Union Berlin tritt zu Hause traditionell in den rot-weißen Vereinsfarben an – auswärts tragen die Eisernen 2024/25 dagegen schwarz.  © 1. FC Union Berlin
Anthony Losilla und Tim Oermann (v. l.) posieren in den neuen Jerseys des VfL
Der VfL Bochum präsentiert in der Saison 24/25 gleich zwei Flutlicht-Trikots.  © VfL Bochum
Heim- und Auswärtstrikot FC St. Pauli
Bundesliga-Rückkehrer FC St. Pauli spielt mit einem Trikot, das eine Hommage an das Heimtrikot der Saison 1991/92 darstellt. © FC St. Pauli
Heim- und Auswärtstrikot von Holstein Kiel
Aufsteiger Holstein Kiel tritt in seiner ersten Bundesligasaison in den Vereinsfarben blau und weiß an.  © Holstein Kiel

Welche Rolle Honorat in den Plänen des Trainers für das Heimspiel gegen RB Leipzig am 29. März spielen wird, bleibt abzuwarten, denn die Intensität wird im Vergleich zum Test gegen Viktoria noch einmal eine andere sein.

Reicht es für 60 Minuten, kann direkt nach der Länderspielpause das Startelfcomeback in der Bundesliga erfolgen. Genauso kann Seoane in Erwägung ziehen, den Rechtsaußen als wertvollen Joker vorerst auf der Bank zu lassen. So oder so: Nach der Kaderrückkehr in Bremen ist Honorat wieder eine ernsthafte Option.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Kirchner-Media/Thomas Haesler

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