Nach ersten Gerüchten
Keine Einigung? Gladbach droht wohl im ersten Poker leer auszugehen
Zwei Spieler wurden mit Borussia Mönchengladbach vor dem Jahreswechsel in Verbindung gebracht. Ein erster Transfer scheint jedoch zu platzen.
Mönchengladbach – Wintertransfers sind bei Borussia Mönchengladbach nicht ausgeschlossen, wie wahrscheinlich Neuzugänge am Niederrhein sind, ist jedoch ebenso offen.
Der Januar begann am Niederrhein ruhig
„Wenn sich bei unserem Grundgerüst von 15, 16 Top-Spielern nichts tut, müssen wir uns nicht verstärken“, sagte Roland Virkus im Dezember der Bild-Zeitung und ergänzte: „Aber ein Vorgriff auf die Sommer-Transferperiode ist denkbar, wenn der Spieler jetzt schon ein Schnäppchen ist.“
Damit ließ der Sport-Geschäftsführer eine Hintertür offen, denn die beiden gehandelten Kandidaten Kevin Diks (FC Kopenhagen) und Rubén Vargas (FC Augsburg) sind lediglich bis Saisonende an ihre Vereine gebunden. Das laufende Transferfenster bietet die letzte Chance auf eine Ablösesumme, andernfalls droht ein Wechsel zum Nulltarif. Öffnet sich eine passende Tür, erwägt Borussia, zuzuschlagen.
Duo seit Dezember im Fokus
In einem Fall drohen die Fohlen offenbar aber leer auszugehen. Dem spanischen Portal Relevo zufolge soll die Tendenz bei Vargas auf einen Wechsel zum FC Sevilla hindeuten.
Nach dem Jahreswechsel herrsche in Andalusien großer Optimismus, den Linksaußen unter Vertrag zu nehmen. Vargas sei der Favorit auf die verspätete Nachfolge des ehemaligen argentinischen Nationalspielers Lucas Ocampos, der im September 2024 für etwas mehr als sieben Millionen Euro zu CF Monterrey (Mexiko) gewechselt ist. Da zudem Jesús Navas kürzlich seine Karriere beendet hat, sei die Dringlichkeit umso größer.
Mittlerweile seien die Verhandlungen mit Augsburg fortgeschritten. Im Raum stehe eine Ablösesumme in Höhe von drei Millionen Euro - für einen Spieler, dessen Vertrag im Sommer endet, kein geringer Betrag. Vargas werde einen Fünfjahresvertrag in Sevilla unterzeichnen und, sollte der Transfer durchgehen, auf die Ex-Bundesliga-Spieler Tanguy Nianzou, Djibril Sow, Chidera Ejuke und Dodi Lukébakio treffen.
Geht Gladbach bei Vargas leer aus?
Sky Sport hatte im Dezember über Gespräche zwischen Gladbach und der Vargas-Seite berichtet, auch habe ein erster Austausch über das potenzielle Gehalt stattgefunden. Schon der Bezahlsender bezeichnete Sevilla als Konkurrenten für Borussia, die sich finanziell nur in einem begrenzten Rahmen bewegen kann.
Klar ist auch: Je stiller es am Borussia-Park um Vargas wird, desto geringer wirken die Chancen auf einen Transfer. Welche Entwicklung das Gerücht um Diks nehmen wird, bleibt indes abzuwarten. Der indonesische Nationalspieler gilt als auserkorene Verstärkung für die Defensive. Ein Abgang von Nico Elvedi könnte einen Transfer beschleunigen, sofern sich der Schweizer auf Leeds United tatsächlich einließe.
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