Deutliches Ergebnis

Mainz zeigt Gladbach auf, was für Europa noch fehlt

Borussia Mönchengladbach erleidet eine Niederlage im Heimspiel gegen Mainz 05 und bekommt von den Rheinhessen den Spiegel vorgehalten.

Mönchengladbach – Die 1:3-Niederlage gegen Mainz 05 hat Borussia Mönchengladbach noch einmal aufgezeigt, in welchem Limbo sich die Fohlen bewegen.

Gladbach verliert wieder gegen ein Spitzenteam

Gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte punktet Gladbach zuverlässig, gegen die Spitzenmannschaften der Bundesliga ist aber wenig drin. Niederlagen gegen den FC Bayern (0:1) und Bayer Leverkusen (2:3, 1:3) sind keine Schande, die Ergebnisse gegen Eintracht Frankfurt (0:2, 1:1) in Ordnung.

Dafür sammelte Borussia gegen Mainz insgesamt nur einen Punkt, nachdem das Hinspiel 1:1 geendet war. Den gab es auch im ersten von zwei Duellen mit RB Leipzig (0:0), während der SC Freiburg Gladbach eine Niederlage zufügte (1:3).

Borussia Mönchengladbach hat das Heimspiel gegen Mainz verloren.

Das Heimduell mit den Mainzern am Freitagabend war gewissermaßen ein Spiegelbild der Saison. Gladbach konnte an die Spitzengruppe heranrücken, hätte mit einem Sieg auf Platz fünf übernachtet und nur einen Zähler Rückstand auf die 05er gehabt. Stattdessen sprang Mainz auf Platz drei, baute den Vorsprung auf Borussia auf sieben Punkte aus. Damit droht die Elf von Gerardo Seoane aus der oberen Tabellenhälfte zu rutschen.

Gladbach kam gegen Mainz nicht an die Grenze

Dabei wusste Borussia Akzente zu setzen. Über weite Strecken der ersten Halbzeit verzeichneten die Hausherren viele Spielanteile, setzten sich regelmäßig in der Mainzer Hälfte fest. Warum bis zur 26. Minute – ein Kopfball von Tim Kleindienst rutschte Robin Zentner durch die Handschuhe, der Ball prallte an die Latte – kaum Chancen zu Stande kamen?

„Es hat ein bisschen die Galligkeit gefehlt, ein Tick Aggressivität“, sagte Sport-Geschäftsführer Roland Virkus in der Mixed Zone. „Die Mainzer haben sehr gut verteidigt, die Räume unheimlich gut zugestellt, sodass du wenig Raum hattest, um deine Spieler in Position zu bringen.“

Kapitän Jonas Omlin vermisste indes Lösungen, um das mannorientierte Pressing der Rheinhessen zu überwinden. Dennoch sei das 0:1 durch Paul Nebel (39.) aus dem Nichts entstanden, doch passend dazu hatte Virkus „auf der Bank das Gefühl, es fehlt ein bisschen was. Die Mainzer waren insgesamt fokussierter.“

Mainz nimmt Gladbach das Momentum

Das Momentum war ein Stichwort am Freitagabend, dieses war auf Mainzer Seiten. Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Dominik Kohr auf 0:2 (48.), nach dem Anschlusstor von Stefan Lainer (73.) stachen die Gäste wieder zu, Nadiem Amiri stellte nach einem Umschaltmoment auf 1:3 (77.)

Retro-Design und viel regionale Verbundenheit: Die Trikots der Bundesligisten 2024/25

Heim- und Auswärtstrikot von Bayer Leverkusen
Im Heimtrikot von Meister Bayer Leverkusen finden sich während der Saison 2024/25 verschiedene Elemente der Stadt. © Bayer 04 Leverkusen
Heim- und Auswärtstrikot VfB Stuttgart
Vizemeister VfB Stuttgart geht mit zwei Retro-Trikots aus den 80er- und 90er-Jahren in die Spielzeit 2024/25. © VfB Stuttgart
Heim- und Auswärtstrikot des FC Bayern
Der FC Bayern tritt in der Saison 2024/25 in rot und in dunkelblau an.  © FC Bayern München
Heim- und Auswärtstrikot von RB Leipzig
Das rote Auswärtstrikot von RB-Leipzig zeigt ein Design, das von der Neuen Leipziger Schule inspiriert wurde.  © RB Leipzig
Heimtrikot BVB
Das Heimtrikot von Borussia Dortmund hat in der Saison 2024/25 erneut einige Streifen zu bieten.  © Borussia Dortmund
Can Uzun von Eintracht Frankfurt trägt bei einem Testspiel den neuen Dress
Das Heimtrikot von Eintracht Frankfurt wurde für die Saison 2024/25 erneut in einem Retrodesign mit den Farben Rot, Schwarz und Weiß gestaltet.  © Hans-Jürgen Schmidt / Imago
Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) in den neuen Trikots
Die Spieler der TSG Hoffenheim um Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) laufen auch in der Spielzeit 24/25 in Blau und Weiß auf.  © TSG 1899 Hoffenheim
Heim und Auswärtstrikot 1. FC Heidenheim
Der 1. FC Heidenheim läuft in seiner zweiten Bundesliga-Saison in den Farben rot und blau auf – samt Stadtwappen im Nacken.  © 1. FC Heidenheim
Heim- und Auswärtstrikot von Werder Bremen
Das Heimtrikot von Werder Bremen erinnert in der Saison 24/25 an die Flagge Bremens.  © SV Werder Bremen
Heim- und Auswärtstrikot SC Freiburg
Der SC Freiburg hat in seine Trikots ein Hologramm mit dem Greif und dem SC-Freiburg-Schriftzug eingearbeitet. © SC Freiburg
Heim- und Auswärtstrikot FC Augsburg
Das Heimtrikot des FC Augsburg greift die in der Renaissance typischen Fassaden aus Natursandstein auf – das Auswärtstrikot erstrahlt in den Farben der Wasserstadt Augsburg. © FC Augsburg
Heim- und Auswärtstrikot VfL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg spielt 2024/25 in einem leuchtend grünen Heimtrikot. © VfL Wolfsburg
Heim- und Auswärtstrikot Mainz 05
Der 1.FSV Mainz 05 tritt auch 2024/25 in einem Trikot mit Kacheln zu Heimspielen an.  © 1.FSV Mainz 05
Heim- und Auswärtstrikot Borussia Mönchengladbach
Das Heimtrikot von Borussia Mönchengladbach erinnert an die Meisterjahre 1974 und 1975. © Borussia Mönchengladbach
Heim- und Auswärtstrikot des 1. FC Union Berlin
Union Berlin tritt zu Hause traditionell in den rot-weißen Vereinsfarben an – auswärts tragen die Eisernen 2024/25 dagegen schwarz.  © 1. FC Union Berlin
Anthony Losilla und Tim Oermann (v. l.) posieren in den neuen Jerseys des VfL
Der VfL Bochum präsentiert in der Saison 24/25 gleich zwei Flutlicht-Trikots.  © VfL Bochum
Heim- und Auswärtstrikot FC St. Pauli
Bundesliga-Rückkehrer FC St. Pauli spielt mit einem Trikot, das eine Hommage an das Heimtrikot der Saison 1991/92 darstellt. © FC St. Pauli
Heim- und Auswärtstrikot von Holstein Kiel
Aufsteiger Holstein Kiel tritt in seiner ersten Bundesligasaison in den Vereinsfarben blau und weiß an.  © Holstein Kiel

„Wir kriegen relativ schnell das 0:2 und du hast gedacht, das Spiel ist durch“, reflektierte Virkus den Verlauf in Durchgang zwei und ergänzte: „Die Mannschaft hat sich erholt, du machst den Anschluss, hast das Gefühl, da geht noch was — und dann machen die Mainzer zum richtigen Zeitpunkt das Tor.“

Er könne „der Mannschaft nicht den Vorwurf machen, dass sie nicht gewollt hat“, doch irgendwie wollte es nicht so recht klappen. Das war auch in den Heimspielen gegen Bayern und Leverkusen der Fall, auch beim Auswärtsspiel in Frankfurt.

„Wenn du selbst das Tor machst, kann das Spiel anders laufen, aber sie machen das Tor, wir laufen hinterher, laufen in die Kontersituation und machen den einen oder anderen Fehler“, fasste Virkus dieses My zusammen, das den Ausschlag gegeben hat.

„Es war kein grottenschlechtes Spiel“, betonte der Sport-Geschäftsführer nachdrücklich, „aber auch kein gutes“. Und so wird es schwer, gegen die Top-Teams zu bestehen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto

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