Vor Debüt im Nationalteam
Manu Koné nach Wechsel von Gladbach zur AS Rom euphorisch
Manu Koné hat seinen Wechsel von Borussia Mönchengladbach zur AS Rom vollzogen. Für das Mittelfeldjuwel ein prägender Schritt.
Mönchengladbach/Rom – Manu Koné hat seine Zelte bei Borussia Mönchengladbach abgebrochen und ist auf den letzten Drücker des Transferfensters zur AS Rom gewechselt. Nach der Länderspielpause wird er wohl auf Mats Hummels treffen, der als vereinsloser Profi auch nach dem ‚Deadline Day‘ einen Vertrag unterschreiben kann.
Bevor er jedoch in Rom die Arbeit aufnimmt, steht für Koné möglicherweise sein Debüt in der A-Nationalmannschaft an. Nach beeindruckenden Leistungen bei den Olympischen Spielen wurde er zusammen mit Michael Olise, dem Neuzugang des FC Bayern, von Didier Deschamps nominiert. Für Koné sind dies aufregende Zeiten, da er den nächsten großen Schritt in seiner noch jungen Karriere macht.
Manu Koné wähnt sich an „großem Wendepunkt in meiner Karriere“
In einer Pressekonferenz beim Nationalteam ließ Koné die letzten Tage Revue passieren: „Am Ende ist alle schnell gegangen. Am Donnerstag kam die Einberufung ins Nationalteam, am nächsten Tag mein Wechsel zur AS Rom“. Damit hofft der 23-Jährige auf den viel zitierten nächsten Schritt in seiner Laufbahn. „Das ist ein großer Wendepunkt in meiner Karriere, das ist genau das, wonach ich gesucht habe.“
In der Vergangenheit wurde Koné bei Gladbach bereits mehrfach als potenzieller Kandidat für einen lukrativen Verkauf gehandelt, allerdings blieben die Top-Angebote aus. Nun hat sich der Klub aus der Ewigen Stadt wohl gegen die AC Mailand durchgesetzt und Koné verpflichtet. „Der Wechsel zur AS Rom ermöglicht es mir, größere Ambitionen zu haben“, sagte der 23-Jährige.
Der Wechsel nach Rom bietet ihm auch die Möglichkeit, international zu spielen, der Verein trifft in der Europa League unter anderem auf Eintracht Frankfurt. Für Gladbach ist der Abschied von Koné mit einer hohen Ablösesumme verbunden. Borussia bezeichnete den Wechsel als „einen der finanziell lukrativsten Transfers der bisherigen Vereinsgeschichte“. Während Gladbach von einem Verkauf spricht, ist bei der Roma von einer Leihe mit verpflichtender Kaufoption die Rede.
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