Lothar Matthäus lief 150 Mal für die deutsche Nationalmannschaft auf und muss sich nun für ein Freundschaftsspiel bei einem "Diktator" rechtfertigen.
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München - Lothar Matthäus hat Vorwürfe zurückgewiesen, ein Antrittsgeld für eine politisch heikle Werbepartie in Tschetschenien angenommen zu haben. Ein Brasilianer schämt sich dafür, Gagen bekommen zu haben.
Ein politisch heikles Benefizspiel im russischen Konfliktgebiet Tschetschenien hat Lothar Matthäus in die Bredouille gebracht. Bei der Partie am 8. März zwischen einem All-Star-Team mit dem deutschen Fußball-Rekordnationalspieler und einer Brasilien-Auswahl soll der umstrittene Republikchef Ramsan Kadyrow üppige Gagen an die Ex-Profis bezahlt haben. Jeder Spieler habe umgerechnet 215 000 Euro erhalten, berichtete die seriöse brasilianische Zeitung “Estado de Sao Paulo“. Der Brasilianer Rai räumte reumütig Antrittsgelder ein, Matthäus wies die Vorwürfe zurück.
“Ich weiß von nichts. Ich bin nur dorthin gefahren, um an der Charity-Veranstaltung teilzunehmen“, sagte Matthäus der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch in Sofia. Mitstreiter Rai, wie Carlos Dunga und Romario in Grosny dabei, gab auf seiner Homepage dagegen Zahlungen zu: “Das war eine große Dummheit“. Auch die Ex-Stars Giovane Elber und Ruud Gullit nahmen an der kontroversen Partie teil. Kadyrow hatte behauptet, die Spieler seien aus Liebe zum tschetschenischen Volk angetreten.
Bulgarien-Trainer Lothar Matthäus: Wo es für ihn vorher nicht klappte Lothar Matthäus: Ein Trainer zeigt die größte Korbsammlung der Welt Lothar Matthäus war am Ziel! Er coachte die Bulgaren - am 19. September 2011 wurde er dann entlassen. Nun dürften die Spekulationen von Neuem losgehen. Die sind wir ja gewohnt. Wo immer eine Stelle als Trainer vakant war, fiel reflexartig der Name des deutschen Rekordnationalspielers. © dpa Doch bevor wir uns ins Reich der verpassten Gelegenheiten begeben, ein paar Fakten vorweg: Lothar debütierte von 2001 bis 2002 bei Rapid Wien an der Seitenlinie. © Getty 2002-2003: Partizan Belgrad © Getty 2004-2005: Nationaltrainer Ungarns © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch 2005: Ausflug ins Fußball-Showbiz: Für RTL2 trainierte Matthäus die Amateurtruppe Borussia Banana. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch 2006: Atletico Paranaense, nicht viel länger als einen Monat © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch 2006-2007: Co-Trainer des Maestros Giovanni Trapattoni bei RB Salzburg © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch 2008-2009: Matthäus' bis dato letztes Engagement war bei Maccabi Netanya in Israel. © Getty Lothar Matthäus Trainer Und jetzt sein Leidensweg als Fast-Trainer: Als Marcel Koller den VfL Bochum verließ, war Matthäus schnell im Gespräch. „Aus unterschiedlichen Gründen“ sah der Klub jedoch von einer Verpflichtung ab. © Getty Lothar Matthäus Trainer Doch den Job bekam Javier Clemente © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Matthäus hätte Lucien Favre bei Hertha BSC beerben können. Ein erstes Dementi war schnell unterwegs. © Getty Lothar Matthäus Trainer Aus dem Job wurde also nichts. © dpa Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Friedhelm Funkel verließ Hansa Rostock Ende 2001 in aller Harmonie. Schon damals galt Lothar, zu der Zeit bei Rapid Wien, als einer der Kandidaten auf den Job. © Getty November 2012: Matthäus war als Nachfolger des entlassenen Andreas Bergmann beim VfL Bochum im Gespräch. Doch am Ende bekam dort Karsten Neitzel das Vertrauen ausgesprochen © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch 2001: Als Felix Magaths Zeit bei Eintracht Frankfurt zu Ende war, wurde Matthäus ebenfalls als Nachfolger gehandelt. © Getty Aus dem Job wurde dann aber nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Juli 2004: Der ganz große Coup für Loddar? Die Trainerfindungskommission des DFB warf nach Rudi Völlers Amtszeit auch ein Auge auf Matthäus. © Getty Viel mehr aber auch nicht... © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch September 2005: Bei PAOK Saloniki soll schon alles in trockenen Tüchern gewesen sein. © Getty Matthäus ließ das Geschäft platzen, der Klub prüfte rechtliche Schritte gegen ihn. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Mai 2007: Klaus Augenthaler muss beim VfL Wolfsburg gehen. Kommt Matthäus? © Getty Aus dem Job wurde nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Dezember 2007: Wieder ein möglicher Job als Nationaltrainer, diesmal aber von Bosnien-Herzegowina. © Getty Nur ein Gerücht, auch Lothar dementiert. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Januar 2008: Ist der Iran ein Fall für Matthäus? Der Verband zog letztlich Javier Clemente vor. © Getty Aus dem Job wurde also nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch April 2008: Nach Karl-Heinz Feldkamps Rücktritt bei Galatasaray Istanbul geistert der Name Matthäus mal wieder durch die Medien... © Getty Aus dem Job wurde dann aber nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Mai 2008: Wenn‘s mit Bernd Schuster beim FC Getafe so gut geklappt hat, warum nicht auch mit Matthäus? © Getty Aus dieser fixen Idee, Michael Laudrup durch einen Deutschen zu ersetzen, wurde nichts... © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Thomas von Heesen warf im August 2008 beim 1. FC Nürnberg das Handtuch. Aber der Franke Matthäus durfte ihn nicht beerben. 2005 kam für ihn ein Engagement in der Heimat nicht in Frage, weil er zeitgleich Ungarn trainierte. © Getty Aus dem Job wurde gleich zwei Mal nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Oktober 2008: Jos Luhukay fliegt bei Borussia Mönchengladbach raus. Der Vorschlag: Lothar Matthäus. © Getty Aus dem Job wurde dann aber nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Im Februar 2009 soll es um die Nachfolge von Age Hareide als Nationalcoach Norwegens gegangen sein. © Getty Aus dem Job wurde dann aber nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Februar 2009: Wenn nicht Bayern, dann zu den Löwen? Matthäus bringt sich auch als Nachfolger von Marco Kurz ins Gespräch. © Getty Wieder bleibt es bei Wunschdenken. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Juni 2009: Matthäus und Unternehmer Daniel Jammer (l.) kennen sich von Netanya. Von dort will er den Rekordnationalspieler als Sportdirektor zu Fortuna Düsseldorf lotsen. © Getty Der Deal platzt. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Nach der Saison 2008 zog sich Ottmar Hitzfeld als Trainer des FC Bayern zurück. Matthäus hatte sich früher schon mal ins Gespräch gebracht - brachte ihm aber nichts. Bayern verpflichtete lieber Jürgen Klinsmann. © Getty Aus dem Job wurde also nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Als Bruno Labbadia nach der Saison 2008/09 Bayer Leverkusen den Rücken kehrte, ließ Sportdirektor Rudi Völler ein weiteres Mal die Chance verstreichen, Matthäus einzustellen - sehr zu dessen Unmut. © Getty Aus dem Job wurde nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Juni 2009: Die Nachfolge von Michael Frontzeck bei Arminia Bielefeld platzt. © Getty Matthäus ist stinksauer und schreibt eine Wutrede in der „Sport Bild“. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch Fast hätte es Lothar Matthäus im Juli 2009 zurück nach Ungarn verschlagen, diesmal als Trainer des Erstligisten FC Fehervar. © Getty Aus dem Job wurde dann aber nichts. © Getty Lothar Matthäus: Hier war er als Trainer im Gespräch August 2009: Kein Monat ohne Matthäus-Spekulation. Doch auch als Ersatz für Dieter Hecking bei Hannover 96 wird es nichts. © Getty Oktober 2009: Matthäus steht kurz vor einem Engagement beim argentinischen Club Racing de Avellaneda. Doch nach einigem Hin und Her wird klar: Lothar übernimmt das Traineramt nicht ... © Getty Juni 2010: Lothar Matthäus ist als Nachfolger von Ewald Lienen beim TSV 1860 München im Gespräch. © Getty Sein Lächeln hat Matthäus dennoch nie verloren. © Getty Nicht nur wegen seiner hübschen Liliana bleibt Matthäus weiter im Gespräch. © Getty Juli 2010: Matthäus ist als Trainer der kamerunischen Nationalmannschaft im Gespräch. © Sampics 21. September 2010: Ein beinahe historischer Tag! Der bulgarische Verband gibt die Verpflichtung von Lothar Matthäus als Nationaltrainer bekannt. Am 19. September wurde die Entlassung bekanntgegeben. © Getty Knapp ein Jahr später war es das aber auch schon wieder: Matthäus wurde im September 2011 entlassen. Ein Engagement beim Hamburger SV, der zeitgleich einen neuen Trainer suchte, ergab sich nicht: Der HSV hatte kein Interesse. © dpa Wenig später war er auch beim Karlsruher SC ein Thema - oder etwa nicht? Matthäus nennt es “unverständlich und respektlos“, was KSC-Präsident Ingo Wellenreuther gleich zu Beginn der Karlsruher Trainersuche öffentlich erklärt hatte: “Ein Lothar Matthäus wird mit Sicherheit keine Rolle spielen.“ © dpa Angeblich hat es aber eine Anfrage gegeben. Doch dann wurde Jörn Andersen verpflichtet. Zurück bleibt ein erboster Matthäus. Ob's beim nächsten Versuch klappt? © Getty Sünder Raí nannte keine Zahlen. Der Weltmeister von 1994 gestand aber, eine Gage kassiert zu haben: “Ich schäme mich. (...) Ich habe den Vorschlag angenommen (in Grosny zu spielen) unter der Voraussetzung, dass alles bestätigt und die Zahlung zehn Tage vor der Reise getätigt wird“. Die Zeitung “Estado de Sao Paulo“ hatte nach seinem Geständnis ohne Quellenbezug geschrieben: “Jeder Spieler soll ein Antrittsgeld von 500 000 Real erhalten haben“. Das sind umgerechnet 215 000 Euro - viel Geld, vor allem im verarmten Tschetschenien, wo bittere Armut, schwere Menschenrechtsverstöße und Terroranschläge an der Tagesordnung sind.
In Brasilien ist inzwischen der Teufel los. Vor allem, da Raí als hoch angesehen gilt. Der 45-Jährige kümmert sich mit seiner Stiftung um Waisenkinder, seine Stimme hat Gewicht. Der brasilianische Verband distanzierte sich von der politisch heiklen Begegnung, obwohl die Brasilien-Auswahl mit vielen Weltmeistern von 1994 im offiziellen “Seleção“-Trikot spielte.
Ariadne, Liliana, Lolita und mehr: Lothar und seine Frauen Auch Joanna (27) ist passé: Lothar und seine Frauen Auch mit Joanna hielt es Lothar nicht lange aus. Nach eineinhalb Jahren Beziehung trennte er sich im November 2012 von dem 27-Jährigen Model. Heiraten wollte sie ihn sowieso nie: "Ich werde niemals Frau Matthäus!" Ihre Vorgängerin war... © dpa ... Ariadne. Am 19. 2. 2011 hatte er sich mit ihr beim Boxkampf von Felix Sturm gegen Ronald Hearns in Stuttgart der Öffentlichkeit gezeigt. © ap Vergessen scheint seine bis dato letzte Ehefrau Liliana. Die Liebe hielt nicht lange. © Getty Am Neujahrstag 2009 heiratete der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler die hübsche gebürtige Ukrainerin. © Getty Lothar und seine Frauen Anfang Dezember des gleichen Jahres standen sie vor den Trümmern ihrer Ehe. Das Aus war nicht endgültig - doch dann der Juli 2010: Liliana wird beim Fremdknutschen auf einer Yacht fotografiet. Matthäus erklärt die Beziehung für beendet. Nach langem Hin und Her haben sie sich am 2. Februar in Salzburg scheiden lassen.Wir zeichnen Lothars Liebesleben nach: © Getty Lothar und seine Frauen Sylvia (rechts, mit dem Komponisten Claus Mathias) war Matthäus' erste Ehefrau. Mit ihr hat er zwei von mittlerweile drei Kindern © Getty Lothar und seine Frauen Sylvia und Lothar mit Töchterchen Viola. Damals spielte Matthäus für Inter Mailand. © Getty Lothar und seine Frauen Die Ehe hielt von 1981 bis 1992. Dann zogen Sylvia und Lothar einen Schlussstrich. © Weißfuß Lothar und seine Frauen Doch Lothar tanzte schnell auf seiner nächsten Hochzeit. 1994 ehelichte er Lolita Morena. © Getty Lothar und seine Frauen Der Bund fürs Leben währte bis 1999. © Getty Lothar und seine Frauen Bei der WM 1998 in Frankreich gab's noch innige Küsse von Spielerfrau zu Spieler. © Getty Lothar und seine Frauen Und noch eine Belohnung für Lothar! © Getty Lothar und seine Frauen Lolita war mächtig stolz auf ihren Mann, mit dem sie ein Kind hat. © Getty Lothar und seine Frauen Bei Lothars Abschiedsspiel 2000 war die Beziehung beendet und der Wangenkuss ging an den damaligen DFB-Pressesprecher Wolfgang Niersbach. Unten im Bild sehen Sie übrigens Maren Müller-Wohlfahrt. Mit der Tochter des damaligen FC-Bayern-Docs war Matthäus von 1999 bis 2001 liiert, aber nicht verheiratet. © Getty Lothar und seine Frauen 2003 wagte sich Lothar mit Marijana vor den Traualtar. © Getty Lothar und seine Frauen Das Paar mit Rudi Völler (l.) © Getty Lothar und seine Frauen Marijana und Lothar wurden bei jeder Gelegenheit gerne fotografiert © Getty Lothar und seine Frauen Auf dem roten Teppich stellten sie die anderen Promis oft in den Schatten. © Getty Lothar und seine Frauen Wie sollte es auch anders sein, bei diesem schicken weißen Anzug? © Getty Lothar und seine Frauen Lothar und Marijana, beide wie aus dem Ei gepellt © Getty Lothar und seine Frauen Auch nach ihrer Trennung 2007 hatte sich das Paar - und beide einzeln der Öffentlichkeit - noch etwas zu sagen. Lothar und Marijana zu Gast bei Johannes B. Kerner. © Weißfuß Lothar und seine Frauen Auch Star-Koch Alfons Schuhbeck scheint zu bestätigen: Lothar, Du bist ein Feinschmecker! © Getty Lothar und seine Frauen Marijana im schicken Kleid © Getty Lothar und seine Frauen Der Serbin passte das modische bayerische Dirndl wie angegossen © Getty Lothar und seine Frauen In der Tracht kam ihre ganze Rassigkeit so richtig zur Geltung © Getty Lothar und seine Frauen Mittlerweile war Lothars Liebesgefährtin keine Spieler-Frau, sondern eine Ex-Spieler-Frau bzw. Trainer-Frau © Getty Lothar und seine Frauen Lothar und Marijana beim Fachsimpeln © Getty Lothar und seine Frauen Kennen lernte Loddar seine dritte Ehefrau während seines Jobs bei Partizan Belgrad. Doch im Dezember 2003 war Schluss mit dem Job und einige Jahre später, 2007, auch mit der Beziehung. © Getty Lothar und seine Frauen Lothars neue Flamme Liliana verwunderte viele Außenstehende. Schließlich ist die damalige Schülerin satte 26 Jahre jünger als der jung gebliebene Matthäus. © Getty Lothar und seine Frauen Vielleicht auch wegen des Altersunterschieds waren die Kameras wieder voll auf Matthäus und seine neue Freundin gerichtet. © Getty Lothar und seine Frauen Sportstars unter sich: Matthäus und Liliana am Tisch mit dem Radsportler Jan Ullrich und Boxerin Regina Halmich © Getty Lothar und seine Frauen Das Quartett verstand sich blendend © Getty Lothar und seine Frauen Die gebürtige Ukrainerin Liliana mit Lothar beim Kampf zwischen Wladimir Klitschko und Ruslan Tschagaew © Getty Lothar und seine Frauen Dann gingen sie getrennte Wege. Lothars vierte Ehe stand vor dem Aus. Und im Oktober 2010 wurden sie dann plötzlich wieder turtelnd gesichtet. Nach langem Hin und Her war am 2. Februar 2011 auch offiziell Schluss: die Scheidung! © Getty Ariadne, Liliana, Lolita und mehr: Lothar und seine Frauen Doch Loddar fand schnell zum neuen Liebesglück: Ariadne (geboren am 10. April 1987), noch Studentin. © ap Ariadne, Liliana, Lolita und mehr: Lothar und seine Frauen Sie kennen sich seit Weihnachten 2010. Schon den Jahresbeginn soll in ihrer Heimat Zypern gefeiert haben. © ap Ariadne, Liliana, Lolita und mehr: Lothar und seine Frauen Die optischen Parallelen zu Liliana sind kaum zu übersehen. Beide sind zudem fast gleich alt. Lothar blieb seinem Geschmack treu! Doch seit Freitag, dem 13. Mai 2011, ist auch mit ihr Schluss. © dpa Der langjährige Kapitän Brasiliens, Cafu, rechtfertigte die Teilnahme. “Wir haben ein Stadion eingeweiht, Punkt aus. Wo liegt das Problem, wenn der Kerl, der im Land das Sagen hat, mit uns spielt?“, sagte er. “Wenn er ein Diktator oder kein guter Mensch ist, ist das nicht unser Bier.“ Auf den Gagen-Vorwurf ging er nicht ein. Stattdessen kritisierte er Raí. “Ich bewundere Raí, seine Erklärung war aber unglücklich“, erklärte Cafu, “er ist gut informiert und intelligent. Er wusste, wohin er flog. Wir alle wussten, dass wir politisch involviert sein würden“. Auch Romario soll brasilianischen Medien zufolge im Gespräch mit Freunden zugegeben haben, dass er eine “nette Summe“ für den Trip nach Grosny kassiert habe.
Matthäus, der mit dem selbstherrlichen Kadyrow im heimischen Team spielte und gegen die Brasilianer in einer Stunde Spielzeit mit 4:6 unterlag, hatte bei seiner Ankunft in Grosny der ARD gesagt, Fußball habe nichts mit Politik zu tun. Menschenrechtler werfen dem kremltreuen Kadyrow Folter, Morde und skrupellose politische PR vor. Der frühere Tschetschenien-Krieger traf gegen die Ballzauberer vom Zuckerhut zweimal ins gegnerische Netz. Allerdings sollen die Getreuen des 34-Jährigen als Gegenleistung für die Gage gefordert haben, dass Raí & Co. nur mit halber Kraft kicken.
dpa