Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
„Lasso lässt sich nie aus der Ruhe bringen – er hat einfach das Gespür für wichtige Situationen. Er ist immer sehr gelassen“, zitiert die Bild-Zeitung Robin Hack, der Pléas dritten Treffer vorbereitet hat. Am Montag folgte die nächste Auszeichnung, der Franzose wurde mit einer glatten Note eins vom kicker in die Elf des Tages berufen und zum Mann des Tages ernannt.
Der 32-Jährige arbeitet weiter an seinem Ikonenstatus in Gladbach. Seit seiner Verpflichtung von OGC Nizza im Sommer 2018 hat Pléa 229 Pflichtspiele absolviert (66 Tore, 52 Vorlagen), beim 3:0 gegen den 1. FC Heidenheim am 1. März feierte er sein 200. Bundesligaspiel für Borussia.
Einen hohen Stellenwert hat Pléa aber nicht nur wegen seiner Verbundenheit zum Klub, der ursprünglich als Zwischenstation für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter dienen sollte.
Der offensive Mittelfeldspieler ist einer der letzten filigranen Künstler am Niederrhein, der zwischen den Linien den Ball auf engstem Raum behauptet und für den einen oder anderen Highlightmoment sorgt, den Borussia auf Social Media teilt.
Ballkünstler Pléa stellt Gladbach vor ein Problem
Einen solchen Spielertypen gibt es kein zweites Mal im Kader. Hauptkonkurrent Kevin Stöger ist hingegen ein klassischer Spielmacher, der das Feld gerne vor sich hat und seine Stärken im Passspiel oder beim ruhenden Ball hat. Der Österreicher bindet sich ins Kombinationsspiel ein, bedient die Flügelspieler mit Chipbällen hinter die Kette.
Das Zehner-Problem umtrieb Gladbach bereits nach dem Abschied von Ex-Kapitän Lars Stindl im Sommer 2023. Mit Pléa und Stöger hat Borussia zwei mittelfristige Lösungen gefunden, doch schon jetzt gilt es den Blick in die Zukunft zu richten.
Pléa ist bis 2026 an Gladbach gebunden und wird somit am 1. Juli in sein letztes Vertragsjahr gehen. Mit dann 33 Jahren bleibt abzuwarten, wie lange er auf seinem bisherigen Niveau performen kann.
Rudy, Contento, Bender-Zwillinge, Großkreutz: Ex-Profis im Amateurfußball
Bereits in diesem Sommer einen perspektivischen Nachfolger zu finden, erscheint wenig sinnhaft, da dieser hinter Pléa und Stöger kaum Spielpraxis erhielte. Dieses Thema wird mutmaßlich erst im Laufe der kommenden Saison auf den Tisch kommen, wobei Roland Virkus eine dem „Borussia-Weg“ entsprechende Lösung anstreben dürfte.
Gemeint ist ein entwicklungsfähiger Spieler mit einem ähnlichen fußballerischen Profil. Einen Nachfolger für Pléa zu finden, wird aufgrund der großen Fußstapfen aber eine große Herausforderung; denn einen Unterschiedsspieler können nur die wenigsten Klubs ersetzen.