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WM 2026: Neue Regeln gegen Zeitspiel – VAR bekommt mehr Macht

Die WM 2026 startet am 11. Juni mit dem Spiel Mexiko gegen Südafrika.
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Die WM 2026 startet am 11. Juni mit dem Spiel Mexiko gegen Südafrika.

Schluss mit Taktikfoul und Schiedsrichterfehlern: Die WM 2026 bringt strengere Zeitspiel-Regeln und einen erweiterten VAR. Was sich ändert.

Die Weltmeisterschaft 2026 wird beim Thema Zeitspiel sehr streng. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, hat der Ifab bereits im Vorjahr klargestellt, dass Torhüter acht Sekunden Zeit haben, den Ball freizugeben, sobald sie ihn sicher halten – mit einem Countdown des Schiedsrichters in den letzten fünf Sekunden und einem Eckstoß für die angreifende Mannschaft, wenn die Zeit überschritten wird.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Corriere della Sera.

Für die WM 2026, die am 11. Juni beginnt (Mexiko–Südafrika als Eröffnungsspiel), wird das Prinzip auf Abstoß und Einwurf ausgeweitet. Wenn der Schiedsrichter Zeitspiel erkennt, werden die Spieler zunächst aufgefordert, die Ausführung zu beschleunigen. Dann startet ein Fünf-Sekunden-Countdown. Wer darüber hinausgeht, wird sanktioniert: Eckstoß gegen die Mannschaft, die den Abstoß ausführt, beziehungsweise Ballbesitzwechsel beim Einwurf.

Kurz gesagt: Schluss mit Verzögerungen. Das gilt auch für Auswechslungen. Sobald der Vierte Offizielle die Auswechslung anzeigt, hat der ausgewechselte Spieler zehn Sekunden Zeit. Wird diese Frist überschritten, muss die Mannschaft in Unterzahl weiterspielen, und der Einwechselspieler muss bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, nachdem eine Minute verstrichen ist.

Strengere Regeln bei Auswechslungen und medizinischen Unterbrechungen

Um Zeitspiel einzudämmen, gibt es zudem einen weiteren Schwerpunkt: den Kampf gegen Scheinverletzungen und taktische Behandlungspausen. Wer behandelt wird, muss das Feld für mindestens eine Minute verlassen – es sei denn, das Foul wurde mit einer Gelben oder Roten Karte geahndet.

Weitere Maßnahmen betreffen, wie ebenfalls die Gazzetta dello Sport berichtet, das VAR-Protokoll: Per Video soll die Möglichkeit geschaffen werden, eine fälschliche zweite Verwarnung zu korrigieren, um einen ungerechten Platzverweis zu verhindern – wie zuletzt im Fall Kalulu gegen Inter. Außerdem wird ein stiller VAR-Check bei Eckstößen eingeführt, um zu verhindern, dass ein Tor aus einem Schiedsrichterfehler entsteht.

Anpassungen beim VAR und neue Platzverweis-Regeln

Direkten Platzverweis gibt es künftig, wenn zwei Spieler miteinander diskutieren und dabei den Mund verdecken. Rot sieht auch, wer unerlaubt das Spielfeld verlässt – wie beim Afrika-Cup-Finale zwischen Senegal und Marokko.

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