Sommer-Grand-Prix in Courchevel

Skispringen: Jubel in Frankreich – Raimund und Wellinger zeigen starkes Saisondebüt

Skispringen: Philipp Raimund (rechts) und Andreas Wellinger (links) überzeugten beim Sommerspringen in Courchevel.
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Skispringen: Philipp Raimund (rechts) und Andreas Wellinger (links) überzeugten beim Sommerspringen in Courchevel.

Im Skispringen macht der Sommer-Grand-Prix Station in Frankreich. Philipp Raimund springt aufs Podium, auch Andreas Wellinger überzeugt. Bei den deutschen Damen fällt die Bilanz hingegen ernüchternd aus.

Die zweite Station im Sommer-Grand-Prix 2026 im Skispringen ist das französische Courchevel. Für viele deutsche Topspringer war es der erste Härtetest in der Vorbereitung. Die deutschen Herren überzeugten mit einem Podium und einem Top-Ten-Platz, die deutschen Damen verpassten die Topresultate hingegen klar.

Philipp Raimund verfehlte beim ersten von zwei Wettbewerben auf der Großschanze in Courchevel den Sieg nur hauchdünn. Der 26-jährige Oberstdorfer, der im Vorjahr Gesamtsieger des Sommer-Grand-Prix wurde, kam nach zwei Durchgängen auf den zweiten Rang.

Skispringen: Raimund fehlen 1,7 Punkte zum Sieg – Auch Wellinger überzeugt

Der Olympiasieger von 2026 musste sich dabei nur dem Österreicher Daniel Tschofenig geschlagen geben. 1,7 Punkte fehlten Raimund auf den Sieg. Das Podium komplettierte der Japaner Naoki Nakamura, der bei der ersten Station des Sommer-Grand-Prix im polnischen Wisla beide Springen gewonnen hatte und die Gesamtwertung souverän anführt.

Die deutschen Herren waren im Gegensatz zu Wisla mit ihrer Topmannschaft angetreten. Fünf Startplätze hatte das Team des neuen Bundestrainers Andreas Mitter in Courchevel. Neben Raimund konnte auch Andreas Wellinger in Frankreich überzeugen. Der 30-Jährige sprang im prominent besetzten Teilnehmerfeld auf den achten Rang.

Skispringen: Paschke nach Sturz noch mit Problemen – Deutsche Damen enttäuschen

Luft nach oben hatten hingegen Karl Geiger und Felix Hoffmann, die als 25. und 27. zwar in die Punkteränge sprangen, mit dem Kampf um die Topplatzierungen aber nichts zu tun hatten. Pius Paschke verpasste das Finale der Top 30. Der 36-Jährige ging allerdings mit Trainingsrückstand in den Wettkampf, im Juli war Paschke in Innsbruck gestürzt und musste einige Wochen pausieren (hier geht es zum gesamten Ergebnis).

Auch die deutschen Damen schickten im Gegensatz zu Wisla ihre Topformation nach Courchevel. Der 18. Platz von Selina Freitag war das beste Resultat der DSV-Frauen. Alvine Holz als 21. und Agnes Reisch als 24. in die Punkte. Juliane Seyfarth (32.), Emily Torazza (33.) und Kim-Amy Duschek (38.) verpassten das Finale, unter dem Strich stand ein enttäuschender Wettbewerb.

Den Sieg sicherte sich Anna Odine Stroem vor der Japanerin Yuki Ito und ihrer norwegischen Landsfrau Ingvild Synnoeve Midtskoegen (hier geht es zum gesamten Ergebnis). Der Sommer-Grand-Prix in Frankreich wird am Sonntag mit zwei weiteren Einzelspringen fortgesetzt. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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