Gefeuert
Aufgeflogen: Pilot schläft auf Langstrecke ein – Großeinsatz mit Kampfjets
Auf einem Langstreckenflug von New York nach Rom ist der Pilot über Frankreich offenbar eingeschlafen –Paris rechnete schon mit einem Terroranschlag.
Rom – Einpennen auf einem Langstreckenflug – für Passagiere ganz normal. Aber natürlich nicht für einen Piloten, der die Maschine steuert, und für Hunderte Menschenleben verantwortlich ist! Genauer gesagt, für das Leben von 256 Passagiere. Denn so viele Menschen saßen in dem Airbus. Doch das hat einen Piloten der italienischen Airline Ita aber offenbar nicht davon abgehalten, ein kleines Nickerchen zu machen. Aus Angst vor einem Terroranschlag sollten sogar zwei Kampfjets losgeschickt werden sein. Das Nickerchen hat für den Piloten harte Konsequenzen.
Horror-Flug: Pilot schläft auf Langstrecke ein – Großeinsatz wegen möglichen Terroristen an Bord
Nicht nur für Menschen mit Flugangst der blanke Horror: Auf einem Langstreckenflug von New York nach Rom in der Nacht des 30. Mai ist der Flugkapitän offenbar einfach eingepennt. Auch der Copilot nickte ein. Zum Glück ist nichts passiert. Die Airline Ita hat laut der Zeitung Mopo „klar und rigoros“ darauf hingewiesen, dass die Passagiere zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen seien. Wie das Schläfchen des Piloten aufgeflogen ist? Am Montagmorgen hatte die Flugkontrolle versucht, den Airbus A330 anzufunken. Doch es gab keine Reaktion. So etwas ist vollkommen unüblich und passiert etwa nur, wenn ein Flugzeug von Terroristen entführt wird.
Die Franzosen hatten dann nach Angaben der italienischen Zeitung La Repubblica schon zwei Kampfjets klargemacht, um nach dem Rechten zu sehen. Paris machte sich offenbar Sorgen um einen möglichen Terroranschlag und alarmierte die Kämpfer. Doch Fehlalarm, der Pilot schlummerte offenbar einfach ein bisschen, genau wie der Copilot. Dieser hatte laut der Zeitung aber ein Recht auf seinen Schlaf, im Gegensatz zum ersten Piloten. Dieser meldete sich zwar nach 10 Minuten zurück, der Alarm wurde aufgehoben. Die Maschine flog ganz normal nach Rom weiter und landete dort, die Passagiere haben nichts bemerkt. Doch für den Piloten war es da schon zu spät. Sein Schläfchen zog drastische Konsequenzen nach sich.
Horror-Flug: Pilot schläft ein, redet sich raus – und wird gefeuert
Einmal kurz einnicken, und schon ist man den Job los: Der Pilot kann sich jetzt eine neue Arbeit suchen. Wie die Airline Ita bestätigt, wurde er wegen des Vorfalls entlassen. Der Grund: Er wollte sich rausreden. Bei den Untersuchungen des Vorfalls, erzählte der Pilot laut rtl.de: Er sei immer hellwach gewesen, aber der Funk habe Probleme gemacht. Die Ermittlungen der Fluggesellschaft zeigten aber: Er lügt. Die Airline Ita teilte RTL auf Anfrage mit: „Wir haben sofort Disziplinarmaßnahmen ergriffen und den Kapitän entlassen. Das Vertrauensverhältnis ist zerstört.“ Gegen den zweiten Piloten sind keine Disziplinarverfahren geplant. Der Grund: Dieser durfte in dieser Zeit wirklich ein Nickerchen machen.
Absurde Geschichten mit Piloten gibt es immer wieder. Vor kurzem ließ ein Pilot etwa das volle Flugzeug stehen und machte sich auf zur Geburt seines Kindes. Und auch über Flugbegleiter gibt es Kurioses zu berichten. Anfang des Jahres etwa schlug ein Flugbegleiter einem Passagier mit der Kaffeekanne auf den Kopf. Der Grund: Dieser hatte versucht, während des Fluges die Tür zu öffnen.
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