Tierisch süße Familie
Liebe auf den ersten Blick: Dalmatiner adoptiert gechecktes Lamm ohne Mama
Dalmatiner-Hündin adoptiert ein geflecktes Lämmchen, dass von seiner Mama verstoßen wurde und zieht es wie ihr eigenes auf: Es schläft sogar in der Hundehütte.
Barossa Valley – Es ist die bewegende Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe, die keine Grenzen kennt – wie die hinreißende Story vom kleinen Zebra, das durch Kuscheln und Liebe einem verwaistem Nashorn-Baby das Leben rettete: In Süd-Australien nimmt sich eine Dalmatiner-Hündin eines kleinen schwarz-weiß gescheckten Lammbabys an, das nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen wurde – und kümmert sich so liebevoll um das verwaiste Tierbaby, als sei es ihr eigenes Kind.
| Hunderasse: | Dalmatiner |
| Lebenserwartung: | 10 bis 13 Jahre |
| Herkunft: | Kroatien |
| Größe: | Weiblich: 56 bis 58 cm, Männlich: 58 bis 61 cm |
Dalmatiner adoptiert geschecktes Lamm – und zieht es wie sein eigenes Baby auf
Als die Farmbesitzer Julie und John Bolton, die im australischen Barossa Valley sowohl Schafe als auch Hunde aufziehen, das erste Mal bemerken, was da gerade Außergewöhnliches bei ihnen vor sich geht, ist das süße „Schaf im Hundepelz“ gerade einmal drei Tage alt. Die Farmer beobachten, dass das dalmatinergleich schwarz-weiß gescheckte Lämmchen – das Produkt eines reinrassigen weißen Dorper-Bocks und eines gekreuzten Dorper- und Van Rooy-Schafs – die volle mütterliche Zuwendung ihrer Dalmatiner-Hündin „Zoe“ erfährt. Dass Fellnasen eine besondere Gabe haben, sich einsamer Babys anderer Spezies zuzuwenden, zeigte erst in Spanien ein Hund, der kleine Hasen adoptierte, so dass sie denken, er sei ihre Mama.
Dalmatiner „Zoe“ und Schäfchen, das gefleckt ist wie ein Dalmatiner, finden sich – und werden unzertrennlich
Und „Zoe“ hat mehr als nur eine flüchtige Vorliebe für das Lamm entwickelt, nachdem dies von seiner Mutter verstoßen worden war. Die unwahrscheinliche, aber umso innigere Verbindung der beiden ähnlichen und doch völlig unterschiedlichen Tiere erfreut und belustigt die Herzen ihrer Besitzer: „Ich fand es einfach urkomisch, ich habe nur gelacht. Es war zwei Uhr nachmittags, es war ein sonniger Tag“, erzählt Julie Bolton gegenüber abc.net. „Ich sah die beiden und dachte: Es ist wirklich gefleckt, schwarze Flecken auf einem weißen Fell, das dem eines Dalmatiners gleicht“. Laut Tierexperten ist es möglich, dass der Hund sich dem jungen Lamm vor allem wegen dessen Zeichnung näherte, die wie Dalmatinerflecken aussieht.
Wir sind uns nicht ganz sicher, wie wir das Lämmchen nennen sollen: Ist es nun ein ‚Schaf-matiner‘ ist oder ein ‚Dal-dorper´
Dalmatiner-Mama „Zoe“ putzt und bemuttert das schwarz-weiße Lämmchen, das sogar versucht, vom Hund gesäugt zu werden
John Bolton ergänzt gegenüber dem Nachrichtensender: „Wir sind uns nicht ganz sicher, wie wir es nennen sollen: Ist es nun ein ‚Schaf-matiner‘ ist oder ein ‚Dal-dorper‘?“. Hunde-„Mama“ Zoe, die selber noch keine Welpen hat, putzt, schleckt und bemuttert das verwaiste Schafbaby jedenfalls hingebungsvoll. Das Lämmchen wiederum versucht immer wieder vergeblich, an den Euter von „Zoe“ zu kommen – obwohl es natürlich von dem Farmer-Ehepaar regelmäßig mit dem Fläschchen gefüttert wird.
Adoptiertes Lämmchen folgt seiner Dalmatiner-Mama auf Schritt und Tritt – und schläft sogar in der Hundehütte
Dalmatinerhündin „Zoe“ beschützt ihren Adoptivsohn rund um die Uhr liebevoll – und das Lämmchen hat sich daran gewöhnt, der „Mama“ auf dem Hof zu folgen; es schläft sogar in der Hundehütte seiner neuen Mutter. Und obwohl „Zoe“ noch keine eigenen Kinder zur Welt gebracht hat, weiß sie intuitiv, wie sie den adoptierten Nachwuchs auf ihre eigene Art und Weise baden und versorgen muss.
Anders als die Vierbeiner, deren Besitzer nach dem neuen Gassi-Gesetz 2022 auf die Uhr schauen müssen, da sonst ein Bußgeld droht, können „Zoe“ und ihr Adoptivkind jedenfalls nach Herzenslust auf dem weitläufigen Farmgelände tollen und Freude haben. Und nicht nur Julie und John Bolton hoffen, dass die beiden noch viel Zeit miteinander verbringen können und das Band ihrer ungewöhnlichen Liebe noch mehr festigen können. Und damit vielleicht auch das Herz des Politikers, der große Hunde abschaffen will, weil sie so klimaschädlich wie SUVs seien, erweichen... *kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA
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