10 wirklich gute Ideen für Neujahrsvorsätze 2023
„Nächstes Jahr ganz bestimmt!“ – Gute Vorsätze haben zum Jahreswechsel Hochkonjunktur. Wir hätten da noch ein paar Vorschläge ...
Berlin – Wieder ist ein Jahr rum. Und im nächsten Jahr soll vieles besser werden, sagen sich viele Menschen gerade während der Zeit zwischen den Jahren. Sie nehmen sich vor, die Fehler der vergangenen Jahre im kommenden Jahr abzustellen, für mehr Lebensqualität zu sorgen und einfach mal etwas zu ändern. Da bietet sich der Jahreswechsel als Stichtag wunderbar an. Wer allerdings noch keine Idee hat, was er sich für 2023 vornehmen könnte, für den hätten wir ein paar Ideen.
Vorsätze für das neue Jahr: 1. Mehr Sport treiben
Es ist der absolute Klassiker unter den guten Vorsätzen fürs neue Jahr: ein sportlicherer Lebensstil. Das merken vor allem die Fitnessstudios, die im Januar meistens brechend voll sind, ehe sich dieser Zustand im Laufe des Jahres dann langsam ausdünnt, weil viele dann doch der Ehrgeiz verlässt und sie zu passiven Mitgliedern werden.
Dabei muss man sich aber gar nicht zwangsweise in einem Fitnessstudio anmelden. Laufen kann man auch für ganz umsonst an der frischen Luft, eine Yoga-Session zu Hause benötigt nur ein bisschen Platz und statt Hantelbänken reicht oftmals das eigene Körpergewicht für viele Übungen. Aber auch gelegentliche Spaziergänge sind bereits ein Schritt in eine sportlichere Richtung. Das Wohlbefinden wird es einem danken.
Sinnvoller Neujahrsvorsatz: 2. Gesündere Ernährung
Auch eine gesündere Ernährung darf auf keiner Liste mit guten Vorsätzen fehlen, schließlich klingt es gar nicht so schwierig, statt einer Tiefkühlpizza sich einfach mal einen Salat zusammenzustellen oder statt beim Schnellrestaurant beim Bioladen anzuhalten. Ganz alleine ist man mit dieser Entscheidung außerdem nicht, denn immer mehr Menschen in Deutschland ernähren sich vegetarisch oder vegan.
Und eine gesunde Ernährung bedeutet ja nicht mal den Verzicht auf Fleisch, sondern nur ein bisschen weniger Fettiges, Klebriges und Süßes – zumal gesunde Ernährung weder schlecht schmecken noch teuer sein muss. Auch Bundes-Ernährungsminister Cem Özdemir (Grüne) setzt sich dafür ein. Am Ende profitieren die Umwelt und der eigene Körper von dieser klugen Entscheidung. Tipp: Zu Hause nur noch Leitungswasser trinken. Das ist gesund, muss nicht geschleppt werden und steht immer in ausreichender Menge zur Verfügung.
Was sind die häufigsten Neujahrsvorsätze?
Wer kennt sie nicht, die Vorsätze für das neue Jahr? Die statistisch am häufigsten gewählten sind sicherlich Sport, gesunde Ernährung, weniger Rauchen oder Alkohol trinken und weniger Zeit am Handy verbringen.
Neujahrsvorsätze Idee 3: Mit dem Rauchen aufhören/weniger Alkohol konsumieren
Der nächste All-Time-Favourite: endlich rauchfrei zu sein und weniger Alkohol zu trinken. Diese beiden Vorsätze zählen zwar zu den am schwierigsten umzusetzenden, aber wer es schafft, fühlt sich direkt viel freier und gesünder. Zudem bleibt am Ende eines rauchfreien Jahres eine Menge Geld übrig, das man für weitaus schönere Dinge als Zigaretten und Alkohol ausgeben kann. Und der Körper profitiert: Krebs- und Diabetes-Risiko sinken, Lunge und Herz arbeiten wieder leistungsfähiger, die Lebenserwartung steigt und man riecht nicht mehr dauernd nach Zigarettenqualm, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Beim gänzlichen oder teilweisen Verzicht auf Alkohol profitieren vor allem Leber, Herz und Nieren.
4. Mehr Zeit mit der Familie verbringen
Ein Vorsatz, von dem gleich mehrere Personen profitieren: Einfach mal an einem Samstagnachmittag etwas mit der eigenen Familie unternehmen statt sich alleine Spiel seines Fußball-Bundesligavereins anzuschauen oder stundenlang mit der besten Freundin zu telefonieren. Das stärkt den familiären Zusammenhalt und schafft vor allem bei Kindern schöne Erinnerungen. Wie man die Zeit miteinander ausgestaltet, ist dabei völlig egal: Ein Spaziergang, ein Spieleabend, ein spontaner Ausflug oder einfach mal wieder eine gemeinsame Mahlzeit am Küchentisch – sie alle tragen zum Erreichen dieses eigentlich gar nicht so schwer einzuhaltenden guten Vorsatzes bei. Und das ist gut für Seele.
Vorsätze 2023: 5. Weniger Zeit mit Smartphone und Computer
Mittlerweile besitzen bereits Grundschulkinder Smartphones. Das ist nicht verwerflich, schließlich gehen wir alle mit der Zeit. Doch werden viele Menschen heute derart auf das digitale Leben geprägt, dass sie täglich viele Stunden an ihren Endgeräten verbringen und weniger in der echten Welt leben. Dabei lassen sich Gespräche nicht nur über Whatsapp und Co. führen, sondern auch von Angesicht zu Angesicht. Es kann auch mal ganz nett sein, einen Tag lang den sozialen Medien keine Aufmerksamkeit zu schenken. Die gewonnene Zeit lässt sich dann wunderbar für andere und bestenfalls zwischenmenschliche Dinge nutzen. Aber auch ein gutes Buch kann mal eine schöne Abwechslung sein.
6. Ein neues Hobby suchen/einem Verein beitreten
Wer sagt, dass ein guter Vorsatz eine lästige Pflicht sein muss, die regelmäßige Überwindung kostet? Ein guter Vorsatz kann auch sein, auszuprobieren, was einem Freude bereitet und Spaß macht. Das kann zum Beispiel ein Vereinssport sein, aber auch soziales Engagement wirkt mitunter sehr erfüllend und knüpft soziale Kontakte. Und Möglichkeiten gibt es genug, denn nahezu jeder Ort, jede Gemeinde und jede Stadt hat Sport-, Heimat- und Hobbyvereine. Warum nicht mal bei der Freiwilligen Feuerwehr vorbeischauen? Oder sich politisch engagieren? Im Tierheim aushelfen? In der Jugendpflege? Die Möglichkeiten sind vielfältig, und für jeden sollte etwas dabei sein.
Idee für die Neujahrsvorsätze: 7. Weniger Energie verbrauchen
Ein schon beinahe geschummelter guter Vorsatz ist, wenn man weniger Energie verbrauchen möchte. Denn bei den derzeitigen Energiepreisen tut genau das sowieso so gut wie jeder. Trotzdem fühlt es dann doch nach einem guten Vorsatz an, wenn man es sich zum Neujahrsfest vornimmt. Dabei reichen auch schon kleine Dinge, etwa beim Verlassen eines Raumes das Licht direkt auszuknipsen, den Kühlschrank oder die Heizung eine Stufe herunterzudrehen oder sich auch mal mit kaltem Wasser die Hände zu waschen. Wer noch mehr machen will, kann sich beispielsweise ein Balkonkraftwerk besorgen. Am Ende profitieren der Geldbeutel und die Umwelt.
Einfacher Neujahrsvorsatz für 2023: 8. Öfter mal danke sagen
Das klingt gar nicht so schwierig, aber häufig kostet es Überwindungskraft, nette kleine Gesten wie ein freundliches und ernst gemeintes „Danke!“ auszusprechen. Dabei hat es eine große Wirkung, denn andere fühlen sich dadurch wertgeschätzt, es hebt die Laune und die Motivation. Und irgendwann kommt es einem schon ganz von selbst über die Lippen, wenn man ein bisschen geübter darin ist.
9. Mehr schlafen
Es gibt Menschen, die kommen mit wenig Schlaf aus. Und dann gibt es Menschen, die brauchen viel Schlaf. Gerade letztere Gruppe gönnt ihn sich aber häufig nicht so sehr, wie sie ihn wirklich bräuchte. Das macht sich tagsüber bemerkbar, denn Schlafmangel sorgt für Unkonzentriertheit, Gereiztheit und natürlich Müdigkeit. Dabei ist die Lösung häufig denkbar leicht: Einfach eine halbe oder ganze Stunde eher ins Bett gehen. Das macht bereits einen großen Unterschied aus.
Bei Einschlafproblemen empfiehlt es sich, das Handy abends wegzulegen oder sich tagsüber beim Sport etwas mehr auszupowern. Und noch ein Tipp: Nicht mit der Snooze-Taste das Aufstehen vor sich herschieben, sondern den Wecker erst so spät wie möglich klingeln lassen und dann direkt aufstehen. Das kostet Überwindung, bringt aber wertvolle Minuten weiteren Schlaf.
10. Dinge gelassener sehen
Anstatt sich darüber aufzuregen, dass Dinge nicht so funktionieren wie erhofft, ist ein wenig mehr Genügsamkeit durchaus ratsam. Denn der Tag ist viel zu kurz um sich über Sachen zu ärgern, die man möglicherweise nicht mal mehr ändern oder beeinflussen kann. Es kann schließlich auch nicht alles klappen, schon gar nicht beim ersten Mal. Wenn das Essen nicht so schmeckt wie gedacht, die Verabredung einen warten lässt, der Lieblings-Fußballverein schon wieder nicht gewonnen hat oder der Arbeitstag ein stressiger ist: Ärger bringt einen auch nicht weiter. Und von der weniger schlechten Laune profitieren dann auch die Mitmenschen.