Befragung

Drei Angaben in Stellenanzeigen können Bewerber abschrecken – Gehalt nennen, oder nicht?

Schon beim Durchlesen der Stellenanzeige kann bei Bewerbern die Entscheidung fallen: Wirkt der Job attraktiv – oder leider überhaupt nicht? Eine Befragung liefert Hinweise.

In vielen Branchen werden aktuell Mitarbeiter gesucht. Und auf der Suche nach Fachkräften haben es Arbeitgeber insgesamt oft alles anderes als einfach. Das beginnt schon bei der passenden Stellenanzeige. Über eine Befragung des Marktforschungsinstitut Bilendi im Auftrag von meinestadt.de hat aktuell Businessinsider.de berichtet. Es seien dabei 3.000 Erwerbstätige von 18 bis 65 Jahren und alle mit Berufsausbildung unter anderem nach „K.-o.-Kriterien“ in Stellenanzeigen gefragt worden.

„K.-o.-Kriterien“ in Stellenanzeigen laut Befragung

„Auf die Frage hin, ob es K.-o.-Kriterien in Stellenanzeigen gäbe, gaben die Befragten klare Antworten“, heißt es auf Businessinsider.de anlässlich der genannten Online-Erhebung: „24 Prozent meinen, dass das Gehalt entscheidend ist. Wenn kein Gehalt angegeben ist oder es zu niedrig ist, sei das schon ein Grund, sich gar nicht erst zu bewerben. Passen die Arbeitszeiten nicht, ist das ein weiteres K.-o.-Kriterium, sagen 17 Prozent. Arbeitnehmenden wird auch die Sicherheit im Job wichtiger. Laut 14 Prozent ist keine Jobsicherheit ein Ausschlussfaktor.“

Viele Bewerber haben aktuell die Qual der Wahl – auch in der Gastronomie zum Beispiel wird händeringend Personal gesucht.

Phrasen in Stellenanzeigen könnten Job wenig attraktiv wirken lassen

Auch Phrasen wie „dynamisch wachsendes Arbeitsumfeld“ und „großer Gestaltungsspielraum“ kämen nicht gut an, wie die Mehrheit der Befragten (58 Prozent bei beiden Aussagen) sage, schreibt Businessinsider.de. „Standardphrasen aus dem Stellenanzeigen-Baukasten funktionieren schon jetzt nicht mehr so richtig. Sie werden in naher Zukunft für die Mehrheit der Fachkräfte zum Bewerbungskiller“, kommt zudem der CEO von meinestadt.de, Mark Hoffmann, in dem Bericht zu Wort.

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Auch Gehaltsangaben in Stellenanzeigen teils gewünscht

Je konkreter die Angaben in einer Stellenanzeige dagegen sind, desto besser scheinen Arbeitgeber damit punkten zu können. Handfeste Informationen sind „für 58 Prozent sehr wichtig“, heißt es weiter in dem Bericht zu den Ergebnissen. Über die Sicherheit des Jobs Bescheid zu wissen, sei für 50 Prozent der Befragten entscheidend. 49 Prozent der Befragten sagten demnach zudem, dass auch genaue Angaben zum Gehalt wichtig seien.

Rubriklistenbild: © Rolf Poss/Imago

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