Zwischen Gesundheit und Starrsinn

Zehn Angewohnheiten, die Ihren Erfolg im Job verhindern – Egoismus gehört dazu

Wer im Beruf erfolgreich sein will, darf nicht nur an den Hard und Soft Skills arbeiten – arbeiten Sie auch an Ihren Eigenschaften. Die können Sie unprofessionell wirken lassen.

Erfolgreich sein im Job, das ist für viele Menschen ein Ziel, welches Sie erreichen wollen. Dafür arbeiten Sie an den eigenen Hard Skills, unter anderem an den fachlichen Fähigkeiten. Auch die Soft Skills, beispielsweise kommunikative und soziale Fähigkeiten, sind wichtig. Dies reiche allerdings nicht aus. Wer erfolgreich sein will, müsse ebenso die eigenen Angewohnheiten hinterfragen und teils ablegen. Welche Angewohnheiten Ihrer Karriere schaden können.

Schlechte Angewohnheiten, die Ihrer Karriere schaden: Multitasking ist auch dabei

Machen Sie oft mehrere Aufgaben parallel? Multitasking kann Ihrer Karriere schaden.

Bei der Arbeit unprofessionell wirken, das ist so ziemlich das Gegenteil, was erfolgreiche Menschen erreichen wollen. Denn Unprofessionalität kann Ihnen schnell im Weg stehen und beispielsweise mögliche Beförderungen verhindern. Sollte bei Ihnen eine Beförderung anstehen, können Sie vorab Ihre eigenen Angewohnheiten prüfen, dafür ist unter anderem Selbstreflexion gefragt.

Nichts verpassen: Alles rund ums Thema Karriere finden Sie im regelmäßigen Karriere-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Schlechte Angewohnheiten: Stimmen Sie mit ab.

Zehn unprofessionelle Angewohnheiten, die Ihrem Erfolg im Weg stehen

  1. Multitasking: Es raubt Energie und Konzentration, das kann unproduktiv und fehleranfällig machen. Somit kann es sich nachteilig auf Ihre Karriere auswirken. Die Krankenkasse AOK informiert, dass die Kreativität und die Produktivität unter Multitasking leiden könne, ebenso können Menschen stressanfälliger und erschöpfter werden. Auch das Gedächtnis werde geschwächt.
  2. Ja-Sager: Sie haben ein Problem damit, Aufgaben abzulehnen oder anderer Meinung zu sein? Das trägt nicht dazu bei, dass Sie schneller in der Gunst Ihres Vorgesetzten steigen.
  3. Prokrastination: Sie schieben immer und immer wieder Aufgaben auf. Damit sind Sie nicht alleine, jedoch kann es sein, dass Sie die Aufgaben dann mit Zeitdruck erledigen müssen. Das baut mehr Druck auf und es kann sein, dass Ihre Leistung dadurch schwächer wird.
  4. Ständige Unterbrechungen: In Meetings oder Gesprächen unterbrechen Sie immer wieder Ihr Gegenüber. Schon Kinder lernen, dass man andere Menschen ausreden lassen soll, sonst habe man schlechte Manieren. Dies ist auch im Erwachsenenalter so, lassen Sie andere nicht ausreden, können Sie schnell arrogant, unsympathisch und desinteressiert wirken.
  5. Egoismus: Sie haben irgendwann gelernt, dass Sie nur weiterkommen, wenn Sie Ihre Ellenbogen ausfahren? Zu viel Egoismus kann Ihnen allerdings schaden. Finden Sie die Mitte zwischen Hilfsbereitschaft und Eigensinn.
  6. Mentalität des Jammerns: Sie jammern viel und gerne über die Arbeit, das Wetter oder die allgemeine Lage. Damit sollten Sie tunlichst nicht Kolleginnen und Kollegen belästigen. Jammern bringt Sie nicht weiter.
  7. Selbstmarketing: Betreiben Sie falsches oder gar kein Selbstmarketing, kann dies Ihrer Karriere schaden. Versuchen Sie zu netzwerken und gehen Sie mit offenen Augen durch das Büro.
  8. Social-Media-Nutzung: Einerseits kann eine Präsenz auf Social-Media-Plattformen Ihre Reichweite erhöhen und Sie können mehr Menschen von Ihren Qualitäten überzeugen. Andererseits sollten Sie auf Ihr Posting-Verhalten achten, da alle Ihre Beiträge sehen können. Also auch Chefs und Kollegen – achten Sie darauf, welche Bilder Sie teilen und wie Ihre Sprache ist. Kritisch können beispielsweise politische Stellungnahmen oder vulgäre Sprache sein.
  9. Perfektionismus: Sie geben sich nicht mit 100 Prozent zufrieden, Sie wollen immer besser sein und arbeiten stetig daran. Sie glauben, das kommt gut an? Es kann das Gegenteil sein – mit Ihrer Art können Sie sich und andere unter Druck setzen.
  10. Ungeduld: Der Gegenspieler der Prokrastination, die Ungeduld. Auch hier können Sie Probleme bekommen, wenn Sie immer alles direkt wollen. Machen Sie sich bewusst, dass es manchmal im Leben zu Verzögerungen kommt – mal warten Sie auf eine E-Mail, mal auf Rückmeldung vom Chef oder Kundinnen und Kunden und mal darauf, dass sich Ihre Leistungen auszahlen.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Vorsicht bei unbekannten Anrufen: Betrüger geben sich in Frankfurt wieder als Polizisten aus.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

Damit Sie erkennen, welche Angewohnheiten Sie haben, die vielleicht einem Karrieresprung im Weg stehen, müssen Sie ehrlich zu sich sein. Hinterfragen Sie Ihre Einstellungen und schauen Sie, wo es Optimierungsbedarf gibt. Falls Sie Schwierigkeiten damit haben, können Sie ebenso eine Person des Vertrauens um Hilfe bitten. Diese sollte sich allerdings nicht scheuen, Ihnen die Wahrheit zu sagen.

Rubriklistenbild: © Imago stock&people

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Joker und Undav retten Deutschland – DFB-Noten gegen die Elfenbeinküste

Joker und Undav retten Deutschland – DFB-Noten gegen die Elfenbeinküste

Hurricane 2026: Die Bilder vom Festival-Samstag

Hurricane 2026: Die Bilder vom Festival-Samstag

Bildergalerie: Das ist der Samstag auf dem Hurricane

Bildergalerie: Das ist der Samstag auf dem Hurricane

Binge-Alarm aus Kanada: Serien, die man in Deutschland sofort streamen kann

Binge-Alarm aus Kanada: Serien, die man in Deutschland sofort streamen kann

Kommentare