Positiver Trend bei Energiekosten
ADAC meldet Spritpreis-Kracher: Erstmals seit Ukraine-Krieg günstiger als im Vorjahr
42 Cent billiger als vor einem Jahr. Die Spritpreise in Deutschland liegen erstmals seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs unter dem Vorjahreswert.
Hamburg – 1,76 Euro für Super-E10 und 1,72 für Diesel. Die März-Spritpreise sind im Durchschnitt niedriger als 2022, teilt der ADAC mit. Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn in der Ukraine werden Entlastungen spürbar.
Diesel 42 Cent billiger: Spritpreise vor Ostern erstmals seit Ukraine-Krieg günstiger als im Vorjahr
E10 kostet über 30 Cent weniger als noch im Vorjahr, bei Diesel sind es sogar 42 Cent. Dabei ist Benzin seit Jahresbeginn sogar teurer geworden, aber der März 2022 war ein Rekordmonat in Deutschland. Der teuerste Tankmonat aller Zeiten. Das erklärt den starken Rückgang im Jahresvergleich.
Diesel ist seit Januar aber tatsächlich günstiger geworden. Dieser Trend wird sich fortsetzen, vermutet der ADAC. „Die erwartete Normalisierung schreitet voran, und ich glaube, dass sie auch noch weitergehen wird“, sagt Kraftstoffmarktexperte Jürgen Albrecht der Deutschen Presse-Agentur.
Spritpreise in Deutschland steigen zu Ostern wieder: „Noch am Vorabend tanken, dann ist es billiger“
Nach den drastischen Preisaufschlägen bei Ausbruch des Ukraine-Kriegs spüren Verbraucher und Verbraucherinnen erstmals Entlastungen. Zu Ostern dürfte das aber wieder vorbei sein. Zu Ferienstart schießt der Ölpreis erfahrungsgemäß wieder in die Höhe.
„Wer auf Reisen geht, sollte am besten noch am Vorabend tanken, dann ist es billiger“, rät Verivox-Energieexperte Thorsten Storck.
Nach zwei Jahren ständiger Steigerung: Energiepreise im Schnitt um über 1.000 Euro jährlich gesunken
Generell zeigt sich dennoch ein positiver Trend. Auch Heizen ist günstiger als im Vorjahr. Erstmals seit zwei Jahren sind die Energiekosten für private Haushalte im ersten Quartal 2023 wieder gesunken, teilt das Vergleichsportal Verivox mit.
Von 7.163 Euro auf 5.889 Euro für einen Musterhaushalt. Um durchschnittlich 18 Prozent sind die aufs Jahr hochgerechneten Ausgaben für Heizung, Strom und Kraftstoff gesunken. „Neben Preisrückgängen auf den Rohstoffmärkten sorgten auch die staatlichen Energiepreisbremsen für deutliche Entlastung“, erklärt Verivox.
„Mit der weichenden Angst vor Versorgungsengpässen sind die Großhandelspreise für Energie in den vergangenen Monaten kontinuierlich gesunken“, sagt Storck. Trotzdem ist die Energiekrise natürlich noch deutlich spürbar. Die Heizkosten bleiben auf hohem Niveau. Umso wichtiger, dass Sie jetzt an den richten Stellen Energie sparen. Fünf Fehler beim Heizen sollten Sie vermeiden.
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