Ist Ernährung schuld?

Studie deckt mögliche Ursache für Haarausfall bei jungen Männern auf

Viele junge Männer kämpfen mit Haarausfall.
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Viele junge Männer kämpfen mit Haarausfall.

Haarausfall ist für viele Männer Albtraum und Realität zugleich. Eine chinesische Studie hat nun einen Zusammenhang zur Ernährung festgestellt.

Berlin – Im hohen Alter noch volles Haar zu haben, das ist eine Wunschvorstellung vieler Männer – eine Wunschvorstellung, die nur allzu selten eintrifft. Laut Bundesverband der Zweithaar-Spezialisten sind rund 40 Prozent der Männer von Haarausfall betroffen. Richtig belastend wird es allerdings, wenn die Haarpracht bereits in jungen Jahren lichter wird.

Denn bereits ab dem Ende der Pubertät kann der Haarausfall beginnen. Vor allem dann, wenn es bereits dem biologischen Vater so ergangen ist, ist das Risiko von Haarausfall im selben Alter besonders hoch: Erblich bedingter Haarausfall ist der größte Risikofaktor für das eigene Haupthaar.

Haarausfall bei jungen Männern: Sind zuckerhaltige Getränke schuld?

Doch chinesische Forscher wollen nun einen direkten Zusammenhang zwischen Haarausfall und den Ernährungsgewohnheiten der Betroffenen hergestellt haben. Der im Fachjournal „Nutrients“ veröffentlichten Studie zufolge könne der Konsum zuckerhaltiger Getränke das Haarausfall-Risiko bei jungen Männern erheblich steigern.

Demnach hatten die Wissenschaftler aus Peking insgesamt 1028 chinesische Männer im Alter zwischen 18 und 45 Jahren befragt und dabei großes Augenmerk auf die Trinkgewohnheiten der Studien-Teilnehmer gelegt. Das Ergebnis war eindeutig: Bei Männern, die mindestens einmal am Tag zuckerhaltige Getränke zu sich nehmen, trat Haarausfall rund 30 Prozent häufiger auf als bei denen, die auf zuckerhaltige Getränke weitestgehend verzichten.

Risikofaktoren für Haarausfall: Hierauf sollten Männer achten

  • Ungünstige Ernährung
  • Überlastete Leber
  • Mangelnde Darmgesundheit
  • Stress
  • Genussgifte (Alkohol, Zigaretten, Koffein, Zucker)
  • Schlaf- und Bewegungsmangel
  • Fehlerhafte Körperhygiene

Ferner spielt der Studie zufolge auch die Menge des Konsums eine gewichtige Rolle: Teilnehmer, die mehr als drei Liter gesüßter Getränke wie Softdrinks, Säfte, Energydrinks sowie Kaffee und Tee pro Woche zu sich nehmen, steigt das Risiko für Haarausfall bereits um 42 Prozent.

Weitere Risikofaktoren für Haarausfall

Und auch andere Faktoren scheinen ihren Anteil zu haben. So sollen auch der Konsum frittierter Speisen und Süßigkeiten sowie der Verzicht auf gesündere Alternativen wie etwa Gemüse das Risiko steigern. Zudem könnten Alter, Rauchen, Stress, fehlende körperliche Aktivitäten, die Jahreszeit, Schlafmangel, fehlerhafte Körperhygiene und sogar das Corona-Virus weitere Risikofaktoren darstellen.

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Allerdings: Ob ein konkreter Zusammenhang zwischen der Ernährung und Haarausfall besteht, ist mit dieser Studie nicht bewiesen. Es gibt jedoch ein paar Möglichkeiten, wie man dem Haarausfall ein wenig entgegenwirken kann – oder man trägt die Glatze mit Würde.

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