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Smalltalk in der Arbeit: Tipps, wenn Sie nicht wissen, was Sie sagen sollen
Mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen, fällt immer mehr Menschen schwer. Woran liegt das – und wie entsteht guter Smalltalk?
„Und, wie war das Wochenende?“ Wer montags in die Kaffeeküche kommt, hat zumindest noch ein Gesprächsthema. Den Rest der Woche sieht das bei vielen jedoch anders aus. Laut Businessinsider.de sind bei Google die Suchanfragen nach „Worüber in der Arbeit reden?“ so hoch wie seit 20 Jahren nicht. Doch warum haben Arbeitnehmer das Smalltalken scheinbar verlernt? Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass der Generationenkonflikt ein Problem seien könnte. Ältere Mitarbeiter haben scheinbar öfter das Gefühl, dass die Gen Z sich schnell angegriffen fühlt. Das macht es nicht einfacher, gemeinsame Themen zu finden. Ein anderes Problem könnten auch die Jahre im Homeoffice sein. Schließlich gab es während der Corona-Zeit kaum Möglichkeiten, an den eigenen Smalltalk-Fähigkeiten zu feilen. Trotzdem ist eine gute Beziehung zu den Kollegen für viele Menschen wichtiger als das Gehalt.
Wichtige Fähigkeit im Job: Smalltalk als Karriereboost
Arbeit und Privates: Das würden manche am liebsten komplett trennen. Dabei ergibt es durchaus Sinn, mit den Kollegen auch einmal über die letzte Italienreise oder das neue Lieblingsrestaurant zu reden. Denn: Guter Smalltalk kann zu echten Vorteilen im Job führen. Eine Studie der University of Warwick zeigt etwa, dass wir so einen genaueren Eindruck unseres Gegenübers bekommen und dessen Verhalten besser einschätzen können. Dementsprechend fällt es beispielsweise leichter, gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Zudem macht der Austausch mit anderen nachweislich produktiver.
Tipps für den perfekten Smalltalk im Job gibt es im Internet viele. Doch welche Themen eignen sich tatsächlich als Gesprächsaufhänger? Grundsätzlich gilt: Ob Sie über die letzte Firmenfeier oder das Gewitter vergangene Nacht reden, macht erst einmal keinen Unterschied. Hauptsache, es kommt zu einem gegenseitigen Austausch. Damit dieser zustande kommt, können folgende Ideen helfen:
Gesprächseinstieg überlegen: Der Anfang ist bei einem Gespräch oft das Schwerste. Es schadet daher nicht, sich im Vorhinein einige Aufhänger zu überlegen. Dazu bieten sich zum Beispiel aktuelle Ereignisse an: Gab es vergangenen Nacht ein spannendes Fußballspiel? Oder spielt am Wochenende eine bekannte Band in der Stadt?
Offen sein: Sie scheuen sich, den ersten Schritt zu machen? Vielen Ihrer Kollegen geht es wahrscheinlich ähnlich. Wichtig ist es, sich ab und an zu überwinden und aktiv auf andere zuzugehen. Kommt dann nichts zurück, sollten Sie jedoch kein Gespräch erzwingen.
Nachfragen: Ein guter Gesprächsfluss ergibt sich dann, wenn beide Seiten Interesse zeigen. Stellen Sie daher passende Rückfragen, halten Sie Augenkontakt und lächeln Sie zwischendrin auch einmal.
No-Gos vermeiden: Gerade, wenn verschiedene Generationen und Einstellungen aufeinandertreffen, kann sich aus einem harmlosen Smalltalk auch einmal ein Streitgespräch entwickeln. Heikle Themen sollten Sie daher besser vermeiden: Politik und Religion etwa sollten Sie im Arbeitskontext besser nicht besprechen. Orientieren können Sie sich auch an den fünf Dingen, über die Sie nicht mit Kollegen sprechen sollten.