Umfrage belegt Trend

Urlaub mit den Kindern: Bei der Planung darf der Nachwuchs oft mitreden

Strandurlaub, Wanderurlaub oder Städtetrip: Auch die Kinder haben bei der Urlaubsplanung ihrer Eltern häufig ein Wörtchen mitzureden.

Geht es um die Planung des Familienurlaubs, nehmen viele Eltern Rücksicht auf die Wünsche ihrer Kinder. Darüber berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) anlässlich einer jüngst veröffentlichten Umfrage.

Umfrage zeigt: Kinder dürfen bei Urlaubsplanung oft mitreden

Knapp ein Drittel (31 Prozent) bezieht den Nachwuchs dabei nicht nur aktiv in die Entscheidung ein, sondern gewährt ihm das gleiche Mitspracherecht wie den Erwachsenen, wie aus der YouGov-Umfrage im Auftrag der Reiseplattform Evaneos hervorgehe. Knapp die Hälfte (45 Prozent) gibt an, die Kinder zwar bei der Wahl des Urlaubsziels einzubeziehen, wie es im Bericht von dpa weiter heißt – die endgültige Entscheidung liegt dann jedoch in ihren Händen.

Etwa ein Fünftel (20 Prozent) fragt die Kinder nicht direkt, achtet jedoch nach eigenem Empfinden darauf, dass Reiseziele gewählt werden, die auch für Kinder geeignet seien oder den Kindern gefallen dürften, wie dpa zu den weiteren Ergebnissen der repräsentativen Befragung von Personen mit Kindern berichtete. Die Kinder überhaupt nicht einbeziehen in die Urlaubsplanung für dieses Jahr – das macht demnach nur eine kleine Minderheit von drei Prozent.

Tipps für einen entspannten Familienurlaub

Viele Familien wollen in den Sommerferien in Urlaub fahren. (Archivbild/Symbolbild)

Strandurlaub mit viel Baden, in die Berge zum Wandern oder ein Städteatrip: Die Reise gemeinsam mit den Kindern zu planen – dieser Ansatz könnte zu einem harmonischen Familienurlaub beitragen. „Auch wenn Reisen mit Kindern stets Kompromissbereitschaft, Einfühlungsvermögen und Verständnis erfordern, kann der Familienurlaub entspannend sein“, heißt es in einem Beitrag der Krankenkassen AOK mit allgemeinen Tipps, wie der Familienurlaub möglichst stressfrei gelingen kann.

„Damit es im Urlaub nicht drunter und drüber geht, sprechen Eltern mit ihrem Nachwuchs am besten vor der Reise über die wichtigsten Regeln“, heißt es weiter. Es könne sinnvoll sein, die „Medienzeit“ auf die Mittagspause oder auf einen Abendabschnitt zu begrenzen. So bleibe genügend Zeit für Abenteuer mit der Familie. Eine weitere Regel könne zum Beispiel sein, dass Geschwisterkinder ohne die Eltern nur mindestens zu zweit unterwegs sein dürfen. „Hier kommt es natürlich auf das Alter an – allein ein Eis vom Kiosk zu holen, ist für schulpflichtige Kinder meist kein Problem.“

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Gute Urlaubsplanung – doch Eltern sollten flexibel genug bleiben

Eltern sollten sich am besten vor dem Reiseantritt über mögliche Aktivitäten vor Ort informieren – ohne aber jeden Tag durchzuplanen. Das kann so aussehen, heißt es weiter in dem Beitrag der AOK: „Drei Ausflüge stehen für die Urlaubswoche fest – mit welchen Angeboten die restlichen Tage gefüllt werden oder ob Ruhetage nötig sind, entscheidet die Familie vor Ort.“

„Pippi Langstrumpf“ und „Der kleine Prinz“: Die zehn besten Kinderbücher aller Zeiten

Das Cover eines Buchs.
Platz 10: Roald Dahl und Quentin Blake „Matilda“ Ein schlaues Mädchen, welches in eine nicht so schlaue Familie hineingeboren wird. Matilda hat es nicht leicht, auch nicht mit der Schuldirektorin Frau Knüppelkuh. Wäre da nicht die Klassenlehrerin Fräulein Honig. Außerdem entdeckt Matilda ihre Fähigkeiten. © Penguin LLC US
Das Cover eines Buchs.
Platz 9: E.B. White und Garth Williams „Charlotte‘s Web“ (deutsch Wilbur und Charlotte) © Penguin Books Ltd
Das Cover eines Buchs.
Platz 8: A.A. Milne und E.H. Shepard „Winnie-the-Pooh“ (1926) Winnie Puuh und seine Freunde Ferkel, Eule, Tigger und I-Aah erleben zusammen mit Christopher Robin Abenteuer. © Dutton Books for Young Readers
Das Cover eines Buchs.
Platz 7: C.S. Lewis „The Lion, The Witch and the Wardrobe“ (deutsch Der Löwe, die Hexe und der Kleiderschrank, 1950) Die klassische Geschichte hinter Narnia, dem Land hinter der Garderobe.  © Harper Collins Publishers
Das Cover eines Buchs.
Platz 6: Philip Pullman „Der Goldene Kompass“ (1995) „Lyra Belacqua führt ein unbeschwertes, wildes Leben bei den Gelehrten des Jordan College in Oxford. Immer an ihrer Seite ist Pantalaimon, ihr Tierdæmon. Doch mit der Ankunft von Lyras Onkel, dem düsteren Lord Asriel, beginnt für sie ein gefährliches Abenteuer. Denn es gibt geheime Pläne, die Lyras Welt ins Chaos stürzen: Es geht um gestohlene Kinder und verlorene Dæmonen, um Hexenclans und kämpfende Eisbären – und um eine rätselhafte, weltenverändernde Substanz namens Staub...“, schreibt Carlsen.de.  © Carlsen
Das Cover eines Buchs.
Platz 5: J. R. R. Tolkien „Der Hobbit“ (1937) „Es war ein schöner Morgen, als ein alter Mann bei Bilbo anklopfte. »Wir wollen hier keine Abenteuer, vielen Dank«, wimmelte er den ungebetenen Besucher ab. »Überhaupt, wie heißen Sie eigentlich?« - »Ich bin Gandalf«, antwortete dieser. Und damit dämmerte es Bilbo: Das Abenteuer hatte schon begonnen. Vor sechzig Jahren hat Tolkien die Geschichte von Bilbo und dem Drachenschatz für seine Kinder niedergeschrieben. Und seit dieser Zeit ist Bilbos gefährliche Reise ein Klassiker der Kinderliteratur. Sehr zum Verdruß Tolkiens übrigens: Um den Eindruck eines Kinderbuches zu korrigieren, hat er später vielfach Überarbeitungen vorgenommen“, schreibt Klett-Cotta.de. © Klett Cotta
Das Cover eines Buchs.
Platz 4: Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“ (1943) „Der Kleine Prinz lebt zusammen mit seiner Rose auf dem Planeten Asteroid B 612 und besucht die Erde. Hier lernt er neben dem Erzähler, der mit seinem Flugzeug in der Wüste notlandete, unter anderem den Fuchs kennen, der ihm das Vertraut-machen erklärt: „Du bist zeitlebens dafür verantwortlich für das, was Du Dir vertraut gemacht hast“. Ein weltbekanntes Buch voller Weisheiten und mit vielen geläufigen Zitaten, wie „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ oder „Das Eigentliche ist unsichtbar“, schreibt der Karl Rauch Verlag auf seiner Homepage.  © Karl Rauch Verlag
Das Cover eines Buchs.
Platz 3: Astrid Lindgren „Pippi Langstrumpf“ (1945) Seit Generationen geistert die Figur „Pippi Langstrumpf“ durch die Kinderzimmer der Welt. Zu dem Buch schreibt Oetinger: „Pippi Langstrumpf ist das stärkste, liebste, lustigste und reichste Mädchen auf der ganzen Welt. Sie wohnt ganz allein in der Villa Kunterbunt mit ihrem Pferd und dem Affen Herrn Nilsson. Und einen großen Koffer voller Goldstücke nennt sie ihr eigen. Im Nachbarhaus wohnen Thomas und Annika, die das Leben viel lustiger finden, seit Pippi eingezogen ist!“ © Oetinger
Das Cover eines Buchs.
Platz 2: Lewis Carroll „Alices Abenteuer im Wunderland“ (Original: Alice‘s Adventures in Wonderland, 1865). „Alice im Wunderland, neugierig und selbstbewusst: Sie läuft einem weißen Kaninchen mit der Uhr hinterher. Sie verfolgt es bis in den Kaninchenbau. Hier landet sie am Eingang zu einer seltsamen Welt. Tief im Inneren der Erde purzelt sie von einem Abenteuer ins andere: es ist das geheimnisvollste, verzaubernd-zauberhafteste aller Kinderbücher, eine niemals auszudeutende Traumreise ins Innere, in die eigenen Träume, Wünsche und Ängste. Und all die wunderbaren Wesen und wilde Kerle, die ihr begegnen, feiern in Jonathan Wolstenholmes Bilderwelt eine fabelhafte Auferstehung: Das Kaninchen in Weiß, mit dem alles anfängt, die ratspendende und rauchende Raupe mit der Wasserpfeife, die Grinsekatze von der nur das Grinsen übrig bleibt, die Hummerquadrille und das Hohe Gericht am Spielkarten-Hof mit dem finale furioso“, beschreibt der Zweitausendeins Verlag auf seiner Homepage. © Zweitausendeins. Der Verlag
Das Cover des Buchs.
Platz 1: Maurice Sendak „Wo die wilden Kerle wohnen“ (Original: Where the Wild Things are) wurde im Original im April 1963 zuerst veröffentlicht. „Die Geschichte vom wilden Max, der von seiner Mutter ohne Essen ins Bett geschickt wird und darauf das Reich der wilden Kerle erobert“, schreibt der Verlag Diogenes zu dem Buch.  © Produktbild Amazon/Diogenes

Unternehmungen mit anderen Familien am Ferienort

Genügend Zeit sollte im Urlaub natürlich für die Kinder zum Spielen bleiben. Auch gemeinsame Unternehmungen mit anderen Familien mit (gleichaltrigen) Kindern am Ferienort können für den Nachwuchs bereichernd sein. In einem Urlaubstagebuch können die älteren Kinder, wenn sie mögen, ihre Urlaubserlebnisse auch gern aufschreiben, oder die Eltern malen mit den Kleineren in den Ferien ein Bild von einem gemeinsamen Ausflug in das Buch.

Rubriklistenbild: © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

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