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Bremen - Fin Bartels schuftet nach seinem Achillessehenriss fürs Comeback. Reha Tag ein, Tag aus – die schlimmste Zeit für einen Fußballer, insbesondere, wenn die Prognosen für eine baldige Rückkehr schlecht ausfallen.
Doch der Stürmer hat die Hoffnung, schon in dieser Saison wieder auf dem Platz stehen zu können, noch nicht ganz aufgegeben. Die Verletzung sei ein Schock gewesen: Achillessehnenriss, vier bis sechs Monate Ausfallzeit. „Ich habe da auch Prognosen gehört, nach denen eher das Doppelte an Pause zu erwarten ist“, hatte Bartels kürzlich noch gegenüber der DeichStube erklärt: „Ich bin da sehr vorsichtig und werde mich nicht unter Zeitdruck setzen. Es muss heilen, ich muss voll gesund sein, sonst macht das alles keinen Sinn.“
Bartels fühlt sich bei Werder pudelwohl
Nun schöpft Bartels wieder Hoffnung. Eine Kunststoffschiene unterstützt den Heilungsprozess, in drei bis vier Wochen soll er sie los sein – der nächste Schritt in Richtung Comeback, vielleicht doch in dieser Saison. Denn da ist ja noch das Endspiel um den DFB-Pokal am 19. Mai 2018. Werder hat noch alle Chancen, dabei zu sein und Bartels offenbar auch. „Der Traum lebt auch in mir“, sagte der Stürmer im Interview mit dem „Weser Report“: „Wenn wir das Finale in Berlin erreichen sollten, möchte ich wieder auf dem Platz stehen.“
Und dann – wie sieht die weitere Karriereplanung des 30-Jährigen aus? Bartels Vertrag bei Werder läuft bis zum 30. Juni 2019. Er würde gerne länger bleiben. „Ich fühle mich pudelwohl. Es passt mit dem Umfeld und der Familie in Bremen, mit den Fans. Ich hätte nichts gegen noch eins, zwei Jährchen mehr“, sagte Bartels gegenüber dem „NDR“.