Neu-Kölner am Sonntag gegen Ex-Club
Pizarro hat kein Mitleid mit Werder und will treffen
Köln - Diese Worte werden vielen Werder-Fans wehtun, sind aber durchaus nachvollziehbar.
„Mein Kopf ist beim 1. FC Köln, ich kann leider kein Mitleid haben“, sagte der Ex-Bremer am Mittag im Geißbockheim seines neuen Clubs 1. FC Köln. Die DeichStube war mit dabei und musste auch hören, wie der 39-Jährige ankündigte: „Ich habe Werder immer im Herzen, aber nicht am Wochenende. Ich werde versuchen, ein Tor zu schießen."
Am Sonntag kommt es im RheinEnergie-Stadion zum Kellerduell zwischen Köln und Werder. Und mit Blick auf die Tabelle meinte Pizarro: „Wenn einer unten bleiben muss, dann ist es Werder, nicht Köln. Ist leider so." Ein harter Satz, aber wer will es ihm verdenken. Gerne hätte der 39-Jährige noch eine Saison bei Werder gespielt.
Pizarro: „Sie wollten nicht, dass ich weitermache“
„Wir haben damals gar nicht über Geld gesprochen. Mir wurde nur gesagt, dass ich nicht geeignet bin. Sie wollten nicht, dass ich weitermache.“ Damit war im Juni das Kapitel Pizarro bei Werder beendet. „Ich vermisse die Werder-Jungs und stehe noch mit vielen in Kontakt“, gestand der Stürmer.
Aber seine volle Konzentration gilt natürlich jetzt dem 1. FC Köln, der ihn vor wenigen Wochen wegen großer Personalnot aus dem Fußball-Ruhestand holte. Für die Europa League ist Pizarro nicht gemeldet und reist deshalb auch nicht mit der Mannschaft nach Borisov.
Die Liebe von @pizarrinha zu #Werder Bremen muss im Duell am Sonntag hinten an stehen. Mehr in Kürze. #KOESVW #effzeh #Pizarro pic.twitter.com/JeuRWihbE4
— DeichStube (@DeichStube) 17. Oktober 2017
Pizarros Treffer gegen Werder



