Nach Sperre für Paolo Guerrero

Kokain-Skandal erhöht Pizarros WM-Chancen

Claudio Pizarro
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Guerrero raus, Pizarro rein? Die WM-Chancen der Werder-Legende sind am Freitag nochmal gestiegen.

Bremen - Beim 1. FC Köln spielt Claudio Pizarro zwar kaum, die Chancen für die Werder-Legende, für die Fußball-WM 2018 in Russland nominiert zu werden, aber steigen und steigen.

Im Kader von Peru ist am Freitag Platz für einen Stürmer geworden: Kapitän Paolo Guerrero wurde von der Fifa-Disziplinarkommission wegen Dopings für ein Jahr gesperrt. Die WM (14. Juni bis 15. Juli) verpasst er also definitiv. Der Angreifer war nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien (0:0) am 5. Oktober positiv auf ein Abbauprodukt von Kokain getestet worden.

Die lange Sperre hatte sich bereits abgezeichnet, der Ex-Bayern- und HSV-Stürmer war bereits Anfang November vorsorglich suspendiert worden. Nun könnte Pizarro sein Nachrücker sein. Bereits vor den WM-Playoff-Spielen gegen Neuseeland hatte Nationaltrainer Ricardo Gareca den 39-Jährigen auf Abruf nominiert.

85 Mal hat Pizarro bisher sein Land gespielt, sein bisher letztes Länderspiel datiert vom 30. März 2016. Bei einer Weltmeisterschaft hat der Peruaner noch nie gespielt, Russland 2018 ist das letzte große Ziel in seiner langen Karriere.

(han/sid)

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