Rückkehr zu Alianza Lima?
Pizarro träumt noch von der WM 2018
Wenn sie nicht schon längst die Karriere beendet haben, planen Fußballer im Alter von 38 Jahren in der Regel höchstens noch ihren Ruhestand. Nicht so Claudio Pizarro. Der schmiedet weiter fleißig Pläne.
Oder zumindest träumt er noch - und zwar von der Teilnehme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. „Ich habe die Hoffnung, in die peruanische Auswahl zurückzukehren und zur WM zu fahren“, sagte Pizarro dem Fernsehsender „Teledeportes“. „Ich hätte auch kein Problem damit, Ersatzspieler zu sein.“
Hoffen darf Pizarro, sehr realistisch ist sein Wunsch aber nicht mehr. Seit 1982 hat Peru an keiner WM mehr teilgenommen, und auch für 2018 läuft die Qualifikation nicht gerade verheißungsvoll. Vier bis fünf Länder können sich aus Südamerika qualifizieren, Peru ist zurzeit nur Siebter in der Tabelle. Und selbst wenn die Mannschaft noch die nötige Platzierung schaffen sollte, ist es doch mehr als fraglich, ob Pizarro dann mit nach Russland fahren dürfte.
Pizarro will Rückkehr zu Alianza Lima nicht ausschließen
Sein bisher letztes von 79 Länderspielen (18 Tore) bestritt der Stürmer im März 2016 beim 0:1 gegen Uruguay, Nationaltrainer Ricardo Gareca setzt seither auf jüngere Spieler. 2018 zur WM steht Pizarro kurz vor seinem 40. Geburtstag. Das muss kein Ausschlusskriterium sein, wahrscheinlicher wird eine Rückhol-Aktion für den immer verletzungsanfälligeren Stürmer aber auch nicht mehr.
Ähnlich unklar wie seine Zukunft in der Nationalmannschaft ist auch Pizarros weiterer Weg im Vereinsfußball. Bisher hat der „Bomber aus den Anden“, wie er in Peru genannt wird, nur entschieden, dass es weitergeht. Wo, ob bei Werder Bremen oder doch woanders, ist noch ungeklärt.
Am liebsten wolle er in Europa bleiben, sagte Pizarro im peruanischen Fernsehen, eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Club Alianza Lima wollte er aber auch nicht ausschließen. Beim Hauptstadt-Club hatte seine Karriere 1998 mächtig an Schwung aufgenommen. Ein Jahr später schaffte er den Sprung nach Europa - und zu Werder. Geht im Pizarro im Sommer den umgekehrten Weg?
Claudio Pizarro: Seine Anfänge beim SV Werder



