Nach dritter Nierentransplantation
Klasnic: „Es geht mir gut“
Bremen - Anruf bei Ivan Klasnic: Eine Woche nach seiner dritten Nierentransplantation nimmt der ehemalige Werder-Stürmer das Gespräch an.
Ein knappes „Ja“ kommt durch den Hörer, so wie immer. Es klingt nicht schwach, sondern kraftvoll, vital. „Mir geht es auch gut“, sagt der 37-Jährige, der durch die Operation wieder eine neue Lebensperspektive bekommen hat. Die nächsten acht, neun, zehn oder vielleicht sogar mehr Jahre mit der neuen Niere leben zu können – das ist die Hoffnung bei dem Ex-Profi. „Diese Operation“, sagt er, „war sehr wichtig für mich.“
Ersten Tage nach der OP sind gut verlaufen
In Zagreb wurde ihm das Organ eines unbekannten Spenders implantiert. Die 2007 eingesetzte Niere seines Vaters arbeitete schon seit geraumer Zeit nicht mehr, Klasnic war zum Dialysepatienten geworden. Dreimal pro Woche für fünf Stunden Blutwäsche – „das ist natürlich kein Lebenszustand“, hatte er gesagt.
Zwar lässt sich jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen, ob Klasnics Körper das fremde Organ auf Dauer annehmen wird, aber die ersten Tage nach der OP sind gut verlaufen, erklärt der Patient. Mehr will er im Moment noch nicht sagen und preisgeben. „Ich bitte da um Verständnis“, meint Klasnic und verspricht mehr Infos in den nächsten Tagen.