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Bremen - Das Comeback von Fin Bartels kommt langsam in Sicht. Nach seinem im vergangenen Dezember erlittenen Achillessehnenriss soll der 31-Jährige in der anstehenden Länderspielpause „teilintegrativ“ ins Mannschaftstraining einsteigen.
Das erklärte Trainer Florian Kohfeldt am Dienstag. „Teilintegrativ“ heißt: Mitmachen, was möglich ist. Und weglassen, was Gefahr bedeutet. Erst im Oktober, wenn die Bundesliga erneut wegen anstehender Nationalmannschaftsaufgaben eine Pause einlegt, soll Bartels soweit sein, wieder voll mitzumischen. „Das Fernziel ist, dass er dann wieder um Startelfplätze kämpfen kann“, so Kohfeldt, der grundsätzlich kein Risiko bei dem erfahrenen Stürmer eingehen will: „Er fehlt schon seit einem Dreivierteljahr, da kommt es auf einen Tag mehr oder weniger auch nicht an.“
Bartels absolvierte in den vergangenen Tagen gemeinsam mit Martin Harnik (Muskelfaserriss) ein spezielles Aufbautraining. Zuvor hatte er schon testweise bei der U23 im Teamtraining mitgemischt. Er habe sich „in der Reha gut stabilisiert“, beschreibt Kohfeldt den aktuellen Stand. Vor allem hat Bartels aber an Muskelmasse zugelegt – erkennbar an einem deutlich kräftigeren Oberkörper als noch vor der Verletzung. „Stimmt“, sagt Kohfeldt, „das fällt auf“. Muss ja nicht schaden, solange der Stürmer nicht an Geschwindigkeit, eine seiner Stärken, eingebüßt hat. „Doch das“, lacht Kohfeldt, „weiß ich erst, wenn ich ihn wieder sprinten sehe.“ Demnächst im Mannschaftstraining.