Werder-Sportchef enttäuscht vom Ex-Bremer
Baumann kontert Bauer-Kritik: „Gespräche gab es mehr als genug“
Bremen - Werder-Sportchef Frank Baumann wehrt sich gegen die Kritik von Robert Bauer an Cheftrainer Florian Kohfeldt. „Ein paar Sachen kann man nicht so stehen lassen“, betont Baumann gegenüber der DeichStube.
Nach dem Wechsel von Bremen zum 1. FC Nürnberg hat Robert Bauer seinem ehemaligen Coach in der „Bild“ mangelnde Kommunikation und fehlendes Vertrauen vorgeworfen. Bauer ist der Meinung, „keine faire Chance“ und „nie so wirklich Feedback“ bekommen zu haben. Das sieht Baumann anders: „Dass mit ihm zu wenig gesprochen wurde, kann ich nicht so stehen lassen. Das Trainerteam hat sich regelmäßig mit ihm ausgetauscht. Gespräche gab es mehr als genug.“
Zudem habe Bauer „die eine oder andere Chance bekommen. Die muss dann auch jeder für sich nutzen“. Hat Bauer aber nicht. Es folgte der Wechsel zum „Club“ (Leihe mit Kaufoption) und kurz darauf die verbale Attacke des Rechtsverteidigers gegen den alten Arbeitgeber. Für Baumann schlechter Stil: „Ich finde es im Nachhinein nicht gut, die Schuld bei anderen zu suchen. Ich war schon überrascht und auch ein Stück enttäuscht, dass er sich so geäußert hat.“
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