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Bremen - Der ehemalige Werder-Co-Trainer Florian Bruns sprach erstmals über sein Aus beim Club an der Weser.
„Für mich kam das Ende überraschend und es war im ersten Moment auch ein Schock, als ich es kurz vor Saisonende erfahren habe“, sagte der 38-Jährige gegenüber dem „Sportblitz“.
Zwei Jahre stand er an der Seite von Alexander Nouri. Erst bei der U23, dann bei den Profis. Nach der vergangenen Saison wollte Nouri ihn aber nicht mehr, um selbst mehr Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Vor dem letzten Heimspiel teilte Nouri seinem Assistenten die Entscheidung mit. „Es kam aus heiterem Himmel. Die Spieler waren auch sehr überrascht und konnten es kaum glauben. Aber an der Situation hat sich ja nichts geändert“, erklärte Bruns und fügte hinzu: „Ich bin schon länger im Fußballgeschäft dabei und habe viele Situationen erlebt, mit denen man nicht gerechnet hatte. Das Geschäft ist schnelllebig, nicht nur für Spieler. In diesem Fall hat es mich als Co-Trainer erwischt. Das muss man akzeptieren.“
Nun ist Bruns seit drei Monaten neuer Co-Trainer an der Seite von Christian Streich beim SC Freiburg. Bruns kennt den Club aus dem Breisgau schon aus der eigenen Profi-Karriere. Der gebürtige Oldenburger spielte von 1999 bis 2003 selbst für die Freiburger. Am Samstag (15.30 Uhr), wenn Werder den SCF empfängt, kommt es dann zum Wiedersehen zwischen Bruns und Nouri. Seit dem Aus bei den Hanseaten gab es zwischen den beiden Ex-Kollegen „keinen Kontakt mehr“, verriet Bruns. Heute Abend um 18.06 Uhr ist Florian Bruns im Sportblitz zu Gast.