Eggestein springt Ball an die Hand
Handelfmeter? Werder im Glück
M'Gladbach - Es war die 50. Spielminute, und es war der Moment, in dem Werder Bremen das Spiel bei Borussia Mönchengladbach definitiv hätte verlieren können.
Gladbachs Jonas Hofmann köpfte, Bremens Maximilian Eggestein sprang in den Ball, der wohl ins Tor gegangen wäre, und verhinderte so das 0:3. Allerdings rettete er mit dem ausgestreckten rechten Arm, und es war einigermaßen verwunderlich, dass der Borussia trotz des Einsatzes des Videoassistenten ein Strafstoß verweigert wurde.
Hecking: „Eine Kann-Entscheidung“
„Da hätte man sicher den Elfmeter geben können, wenn nicht sogar müssen. Die Entscheidung war bitter für uns“, klagte Hofmann. Die große Diskussion um Sinn und Unsinn des Videobeweises führten die Gladbacher aber nicht. Auch Coach Dieter Hecking äußerte sich sehr zurückhaltend.
„Das war eine Kann-Entscheidung. Ich habe keine Lust mehr, das zu kommentieren. Ist so, Feierabend. Auch diese Kröte schlucken wir“, sagte er. Aber ganz klar: Die Bremer hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) spätestens nach Ansicht der Videobilder auf den Punkt gezeigt hätte.
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